Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat die Bilanzen für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis 30.06.2020 veröffentlicht.

Eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Bilanzen werden wir, sofern notwendig, erst nach der aktuellen Saison vornehmen. Große Überraschungen gibt es allerdings ohnehin nicht. Der Verlust hält sich mit 4.500 Euro in Grenzen. Einnahmen aus dem Spielbetrieb sind trotz des Zuschauerausschlusses ab März 2020 aufgrund von Corona nur geringfügig gesunken. Dafür konnte die KGaA ordentlich Werbeeinnahmen steigern. Positiv wirkte sich auch die Erhöhung der Transfererlöse auf 3,4 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr (600.000 Euro), aus.

Sicherlich erfreut sind die Löwen über diese Nachricht: Der Vertrag von Michael Köllner konnte bereits im Oktober 2020 bis zum Juni 2023 verlängert werden.

Die Bilanz der TSV 1860 KGaA

Quelle: Bundesanzeiger
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Titelbild: depositphotos.com

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Chemieloewe
Chemieloewe (@chemieloewe)
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1 Monat her

….zu klubpolitischen Themen bis Saisonende keine Kommentare…🤪🤣😂🤣naja, man sollte es nicht zu eng sehen u. komplett vermeiden. Aber Tacheles u. kontroverse Diskussionen u. Auseinandersetzungen zu klubpolitischen Themen sollten vorerst tunlichst vermieden werden!!! Mal immer schön die Ruhe jetzt u. bis auf Weiteres, zumindestens bis zum Saisonende bitteschön!!! Trotzdem Danke für den Bericht.
Alle Löwenkraft auf den gemeinsamen Erfolg, jetzt u. in Zukunft…!!!

Auf Sechzig, auf die Löwen!!!

#ELIL
💙🦁💙✌💪👍😎

tsvmarc
tsvmarc (@tsvmarc)
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1 Monat her

Mich persönlich würde mal Interessieren, wie sich die Gesellschafter eigentlich den Schuldenabbau vorgestellt haben. Es müssen ja irgendwelche Ziele ausgegeben werden.

nofan
nofan (@nofan)
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Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Wie immer, 1860 ist etwas besonderes, etwas spezielles.

Alleine die Schuldenhöhe von ca. 63 Mio. € (inkl. (rückzahlungspflichtiges) Genussrechtskapital) ist eimalig. Beispielsweise hat Uerdingen mit „lediglich“ 9 Mio. € Insolvenz angemeldet.

Schulden los werden kann man aus laufenden Einnahmen, Verkauf von Vermögen und Insolvenz.

Kein Verein der 2. oder 3. Liga erzielt solche Gewinne bzw. Netto-Cashflows, mit denen ein nachhaltiger Schuldenabbau möglich ist. 1860 verfügt über kein nennenswertes nicht betriebsnotwendiges Vermögen, welches zum Schuldenabbau eingesetzt werden könnte. Vielleicht wird ja ein Talent des NLZ zur Granate, welches für zig Millionen € verkauft werden könnte. Eine Insolvenz ist auch kaum realistisch, da der Mehrheitsgesellschafter diese verhindern kann.

Vielleicht aber erklärt HI einen Forderungsverzicht. Damit würden Schulden in nennenswertem Umfang beseitigt.

Ansonsten gibt es für mich kein realistisches Szenario, welches einen Schuldenabbau in naher Zukunft verspricht.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Dennoch war die vom Präsidium ausgerufene Konsolidierung alternativlos und erfolgreich. Konsolidierung heißt nicht zwingend Schuldenabbau. Dieser wurde vom Präsidium auch niemals in Aussicht gestellt. Eine Verlustreduzierung kann ebenfalls als Konsolidierung eingestuft werden. Während von 2011 bis 2017 im Jahresdurchschnitt ca. 8 Mio. € Verluste eingefahren wurden, sind zwischen dem 01.07.2017 und dem 30.6.2020 nur noch im Jahres-Durchschnitt zwei Mio. € Fehlbeträge entstanden. Also ein Konsolidierungserfolg.

Chemieloewe
Chemieloewe (@chemieloewe)
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Reply to  nofan
1 Monat her

Mensch, könnt Ihr jetzt bitte diese Diskussionen mal zeitweise lassen!!!?

Last edited 1 Monat her by Chemieloewe
tsvmarc
tsvmarc (@tsvmarc)
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Reply to  nofan
1 Monat her

Könnte man so verkaufen

Chemieloewe
Chemieloewe (@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Jetzt nichts zu diesem Thema, bitteschön!!!…später wieder…🥴😉

Marcel Prohaska
Marcel Prohaska (@guest_56067)
Gast
1 Monat her

Strukturell haben wir natürlich weiter ein Problem da die hohen Transfererlöse ja alle aus der Vergangenheit resultieren und wir nicht erneut von weiteren Transfers dieser Spieler profitieren werden.

BlueBerry
BlueBerry (@blueberry)
Leser
Reply to  Marcel Prohaska
1 Monat her

Ja, bereinigt um die 1 Mio zusätzlich der Die Bayerische und leicht gesteigerten Sponsoring Einnahmen dürfte das dann bei ca 2 Mio liegen.

Für 20/21 fallen allerdings etliche Kosten (MVV Umlage beispielhaft) weg bei gleichbleibenden Zuschauereinnahmen.Würde dann noch die HAM darauf verzichten über die Zinsen und die fehlenden merch Einnahmen geld aus der KG aA zu ziehen (etwa 1 Mio pa), dann würde das schon ganz gut ausschauen.

Sagen wir mal so, das ist eine Kostenstruktur, da wäre ein Aufstieg in die 2. liga wirklich ein Jungbrunnen. 😀

nofan
nofan (@nofan)
Leser
Reply to  BlueBerry
1 Monat her

Es wäre ein Traum, wenn 60 in die 2. BL aufsteigen würde! Es wäre eine Wahnsinnsleistung von MK und dem Team.

Ich bezweifele sehr, dass die 2. BL für 1860 ein Jungbrunnen wäre. Dem Narrativ von Mani Schwabl, die 3. Liga sei eine Pleiteliga, sollte man nur auf die SpVgg Unterhaching beziehen.

Bei aller Aufstiegseuphorie darf nicht vergessen werde, dass für 60 in der 2. BL das Gemurkse kommen würde, denn die Unterschiede bei den TV-Geldern sind unverhältnismäßig groß. S04 wird 23,4 Mio. € bekommen, Köln und Düsseldorf würden nächste Saison um die 18 Mio. € einnehmen. Und für den TSV 1860 wären es so um die 7,2 Mio. €, lediglich 6 Mio. € mehr als in der 3. Liga. (fernsehgelder.de) Und die Spieler der 2. BL verdienen mindestens das Doppelte von denen der 3. Liga. Und für zweitligataugliche Spieler müssen regelmäßig Ablösesummen gezahlt werden. Und zudem werden bei Aufstieg in die 2. BL die gestundeten AA-Mieten aus 2017 von 2,X Mio. € an den FCB fällig. Und die Verbindlichkeiten aus Transfers von rd. einer Mio. € dürften dann wohl auch zu zahlen sein.

Natürlich schießt Geld keine Tore, aber auf den Abstiegsplätzen der 2. BL stehen aktuell mit Braunschweig, Osnabrück und Würzburg genau die Vereine, die die geringsten TV-Gelder (ca. 7,5 Mio. €) in dieser Saison erhalten haben. Ich hoffe nur, dass es MK bei 60 nicht genauso passiert wie beim FCN, erst gefeierter Aufstiegsheld und dann wegen eines nicht wettbewerbsfähigen Kaders aufgrund fehlender Mittel in die Wüste geschickt.

Die oben abgebildete Bilanz bringt für mich zum Ausdruck, dass die Konsolidierung jetzt erst richtig beginnt. Also bitte: über den Aufstieg riesig freuen, dann aber wieder zur Realität zurückkommen und einen Nichtabstieg als Wunder feiern!

Sportfan
Sportfan (@guest_56091)
Gast
Reply to  nofan
1 Monat her

sehr gut beschrieben. Genau dieses Szenario wird leider eintreten.