Vier Spiele haben die Löwen bislang in dieser Saison absolviert. Auf dem Konto stehen zu wenig Punkte. Ein 1:1 gegen Preußen Münster im heimischen Sechzger-Stadion, dann die Niederlage gegen Braunschweig. Es folgte ein Sieg in Giesing gegen den FSV Zwickau. Hoffnung machte sich bei vielen Fans breit. Dann jedoch die bittere Niederlage in Mannheim. Waldhof schoss die Löwen mit 4:0 aus dem Carl-Benz-Stadion.

Daniel Bierofka Die Bild-Zeitung spricht bereits von einem Substanzverlust, nach bislang vier Spielen in der Dritten Liga. „Ein paar Spieler sind kräftemäßig in einem Loch“, wird Daniel Bierofka in der Bild-Zeitung zitiert. Von der Klubführung fühlt er sich im Stich gelassen. „Das Problem ist, dass alle reden, aber nur einer da ist, der was macht“, sagt der Löwen-Trainer und weiter: „Das mit Timo und Aaron ist auch über meine Schultern gelaufen. Ich versuche alles zu machen, was möglich ist, nehme die Bedingungen an – und die anderen reden halt!“ Laut der Bild-Zeitung eine Abrechnung mit der Geschäftsführung, die aus Michael Scharold und Günther Gorenzel besteht.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Banana Joe
Leser

„Der Transfer von Timo Gebhart ist außerdem auf das gute Verhältnis von Bierofka zu Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik zurückzuführen. Der weiß-blaue Konsolidierungskurs – der Profifußball beim TSV 1860 stößt immer mehr an seine Grenzen…“

Unser runder Blogger dreht wieder durch!

Biero raus! Hasan raus! Griss raus!

Chemieloewe
Leser

Biero hat sich an HI verkauft, hält sich an seinen Gönner u. vermeintlichen Geldgeber(???), wie auch GG u. versteckt sich hinter ihm u. hinter Ausreden, die er aus dem Konsolidierungskurs u. knapper Mittel entschuldigend zusammenstrick. Annehmen von Kritik u. üben von Selbstkritik an seinen eigenen Kompetenzen u. Fähigkeiten, auch um diese zu verbessern, verweigert Biero scheinbar. Biero hat den falschen Kurs gewählt. Ich glaube nicht, daß das mit ihm noch lange so weitergeht, unsere Mannschaft steckt so in einem Dilemma, in einer Sackgasse u. leidet dank Biero an Stagnation. Nach 2…3…4 schlechten bis mäßigen Spielen kommt mal 1 besseres gutes bis sehr gutes Spiel, daß ist aus meiner Sicht so Bieros Ergebnisbilanz, zu schlecht für den Klassenerhalt!? An unserem Kader liegt es m.M.nach nicht, sondern hauptsächlich an Biero selbst!

anteater
Leser

So schwer ist das mit dem von Herrn Fauser gezeichneten Weg eigentlich nicht zu verstehen. Nur ein angeblich von Herrn Ismaik (mit)finanzierter Blogger, der kapiert es nicht. Mehr Schulden und der Laden geht in die Insolvenz. Vielleicht schwebt den vermeintlichen Protagonisten (Herr Griss, Herr Ismaik, Herr Stimoniaris) vor, die KGaA insolvent gehen zu lassen, um dann über irgendein obskures Konstrukt die Lizenz an den FC Ismaik, äh, Ismaning zu geben und mit dem dann FC Ismaik 1860 Ismaning mit dann roten Trikots zurück in die Allianz Arena zu gehen und endlich, endlich die Champions League Qualifikation zu erreichen.

Ohne Hasan!
Ohne Griss!
Bei Biero habe ich noch die Hoffnung, dass der Groschen fällt. Sein Vater war ja Banker. Der kann ihm das sicher mal erklären mit Überschuldung und Insolvenz und so.

Banana Joe
Leser

Naja mehr Schulden heißt erstmal geringere Eigenkapitalquote, heißt Strafe durch die DFL und evtl. sogar Punktabzug, von der prositiven Fortführungsprognose mal ganz zu schweigen… jo und dann heißt’s Insolvenz.

Ich erwarte nicht, dass der Griss das versteht… so mit einem Intellekt zwischen einer Dose Erbsen und 3 Metern Feldweg! Das schlimme ist, seine Lemminge verstehen’s auch nicht!

Banana Joe
Leser

Ja hoffen wir’s! Sein rumlamentieren geht mir nämlich schön langsam auf den Sack, anstatt dass er mal seine Arbeit macht und der Mannschaft mal irgendwie sowas wie eine Taktik einimpft!

anteater
Leser

Kritikpunkte an Biero habe ich haufenweise. Für jetzt bin ich allerdings noch bei 3und6zger (und Anderen), denn ob ein Neuer (wer?) es besser macht, das ist vollkommen offen.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Herr Bierofka ist auch nicht 100%ig an den Löwen gebunden, er versucht in 1. Linie das beste aus seiner Karriere herauszuholen.
So war es einst als Spieler beim FC Bayern, so war es in Leverkusen und so wird er es auch als Trainer handhaben.
Die Frage ist nur ob es Angebote für ihn gibt/geben wird?
Ich bezweifle dies.
Im Sommer gab es genug freie Stellen, niemand wollte ihn.
Warum?
Vlt. weil man nicht überzeugt ist von ihm.

Wer mit der (fast) gleichen Mannschaft letzte Saison als Zielsetzung ausgab im oberen Mittelfeld zu landen, dann abschließend Platz 12 erreichte und jetzt was von Abstiegskampf erzählt, dem fehlt es deutlich beim Thema: „Motivationssetzung für die eigen Mannschaft“.

Auch die Worte Grimaldis zu den Gründen seines Abschieds klingen noch deutlich nach.
https://www.fupa.net/berichte/tsv-1860-muenchen-grimaldi-ueber-zeit-beim-tsv-1860-die-verg-2297717.html
Für mich hakelt es intern im Mannschaftsgefüge und Umgang/Motivation untereinander, welches vom Trainer gesteuert wird.

Alexander Schlegel
Leser

Aha, was genau soll da deutlich nachklingen? In dem ganzen Interview gibt er zu seinem Abschied nur diesen einen total verschwurbelten Satz zum Besten:

„Ich kann die Frage beantworten, wollte Sie aber nicht beantworten. Einfach aus den Gründen, weil es mir nicht leicht fällt, sie so zu beantworten, dass ich am Ende kein böses Blut vergieße, was ich nicht möchte und was auch nicht so ist“

Also, ich kann da rein gar nichts „raushören“, was auf eine Schuld Bierofkas schließen lässt.

Vielleicht ist die Wahrheit viel simpler: Grimaldi hat Familie, war zu dem Zeitpunkt bereits 27 Jahre als und hat ein besser dotiertes Angebot von Uerdingen erhalten. Ausgerechnet diesen Leistungsverweigerer im Nachhinein als Zeugen für die Unfähigkeit Bierofkas heranzuziehen, ist schon etwas merkwürdig.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Für mich klingt das zwischen den Zeilen deutlich.
Warum sollte er böses Blut vergießen wenn es nachvollziehbare Gründe gibt.
z.B mehr Geld….fällt dann ja eher auf ihn selbst zurück.
Er hatte bei uns für 3 Jahre einen gut dotierten vertrag unterschrieben aber ich denke es hat intern nicht gepasst, da gab es ein paar Verlautbarungen.

Buergermeister
Leser

Denke eher man konnte sich den Spieler nicht mehr leisten. Fällt ja auch in die Zeit in der dann die Konsolidierung endgültig durchgesetzt wurde.

anteater
Leser

Die Konsolidierung wurde von Herrn Fauser festgelegt, weil die KGaA sonst in die Insolvenz gegangen wäre. Aus dem von Herrn Fauster festgelegten Kurs entstand dann die Fortführungsprognose. Da ist danach gar nichts „endgültig durchgesetzt“ worden. Hätten sich die Gesellschafter nicht auf die Fortführung geeinigt, hätte es gar keine Lizenz gegeben für die 3. Liga.

Alexander Schlegel
Leser

Man konnte sich vor allem einen Spieler nicht mehr leisten, der die Leistung verweigert hat und sich so nach Uerdingen mobbte. Aber ganz gleich: Grimaldi ist nie im Leben ein Gewährsmann für irgendwelche Fehler von Bierofka. Alles, was der sagt oder sagen würde, läuft auf Selbstrechtfertigung des eigenen üblen Verhaltens hinaus. Und so einem glaube ich mit Sicherheit nichts.

Tante Tornante
Leser

Ich tu mal was fürs Phrasenschwein…

Zu Beginn eines jeden Spiels stehen bei uns 11 Spieler auf dem Platz und es werden bis zum Ablauf in der Regel noch 2-3 Spieler neu dazukommen und andere ersetzen. In dem Moment des Anpfiffs, werden diese Spieler Lösungen finden müssen für die Aufgaben, die ihnen der Gegner stellt.

Der Trainer kann nicht mitspielen, es gibt keine Auszeiten und der Coach kann reinbrüllen, was er will: in der Regel bekommen die Spieler das kaum mit. Es bedeutet also, dass die Spieler mehr oder weniger selbstständig die Lösungen finden müssen. Ich kann mir nun gar nicht vorstellen, dass der Trainer vor dem Spiel zur Mannschaft sagt: „Wir lassen die linke Seite auf, egal…“ – „Wir hauen nur die Bälle blind nach vorne und vertrauen ansonsten auf den lieben Gott…“ – „Ach Ball stoppen, genaue Zuspiele, Raumaufteilung, alles überschätzt“.

Es ließ sich bei allen 4 Spielen der neuen Runde beobachten, dass die Spieler und deren Spielverständnis zum Teil doch arg begrenzt sind. Nun ja, es ist halt 3. Liga und meistens Abnutzungskampf. Was aber nun nicht bedeutet, dass man gar nix dagegen machen kann. Und es ist auch klar, dass kein Trainer der Welt sakrosankt ist, dass Kritik erlaubt sein muss und auch nötig ist. Da muss sich DB auch schon an die eigene Nase fassen.

In allererster Linie müssen sich aber die 11, die auf dem Platz stehen an die Nase fassen…

Für Kompaktheit im Mittelfeld gibt es einen Plan, ein System. Die Spieler müssen den/das umsetzen und ab Anpfiff sind sie da allein. Wenn, wie gegen Münster in der Nachspielzeit, es eine Ecke für uns gibt und die beiden Defensiven von der Mittelinie auch noch gleichzeitig nach vorne rennen wollen, während der Trainer draußen deswegen einen Anfall kriegt, dann müssen sich die Spieler schon auch die Frage gefallen lassen, ob man in der untersten Profiliga nicht selber darauf kommen, dass das tödlich sein kann.

Ich hatte im Spiel gegen Zwickau, dem Dressel eine nicht soo starke Leistung bescheinigt. Das war – warum auch immer – etwas arg euphemistisch ausgedrückt. In HZ I hat er leider von 15 Zuspielen 14 versemmelt, in HZ II wurde es allerdings besser. Ähm, was soll der Trainer da machen? Okay, fangen wir also wieder von vorne an im Training: Ball stoppen, Zuspiele auf 10-15 m über usw. Ich denke mal, das machen sie, nur umsetzen muss es dann der Spieler schon selbst.

Wie so oft: Beki fordert und bekommt den Ball, 2 Gegner stürzen sich auf ihn, er zögert, macht alleine rum auch deswegen, weil sich keine Sau schnell und praktikabel anbietet. Diese Lösungen müssen in dem Fall aktuell von den Spielern auf dem Platz kommen oder soll jetzt ein Time Out genommen werden und die Spieler fragen: „Hey Trainer, ähh, wo soll ich jetzt hinlaufen?“

Bei beiden Auswärtsspielen, ja bei beiden, war der Beginn bzw. HZ I nicht soooo schlecht. Leider fallen wir, wenn es nicht so gut läuft oder sich eine Wendung andeutet, in der Regel auseinander, vor allem mental. Es häufen sich dann Böcke, Zuordnungen werden nicht eingehalten, technische Fehler passieren. Nochmal, sollen wir bei Kontern des Gegners, bei Eckbällen, Freistößen ein Time Out nehmen und DB geht aufn Platz und sagt: „So, du stellst dich dahin, du deckst den und ihr macht da dicht!“?

Ach ja, oft lese ich was von zur HZ auswechseln. Macht gar kein Trainer auf der Welt, es sei denn es ist ein Notfall eingetreten. Normalerweise wartet man ab, wie kommt der Gegner aus der Kabine und wie hat die eigene Ansprache gefruchtet, also die üblichen 10 – 15 Minuten

Niemand ist unersetzbar, auch dieser Trainer nicht. Aber eh wurscht, für Entlassung und Neuverpflichtung haben wir sowieso kein Geld. Wir haben eben auch ein paar stark limitierte Spieler in unseren Reihen. Das wird jetzt die Kunst sein, aus denen das Beste rauszukitzeln und ob das dann reicht, werden wir sehen.

Steinhart vor kurzem in einem kurzen Statement im TV (?) und etwas trotzig: „Wir spielen das, was wir können.“ Irgendwie entwaffnend…

Snoopy.
Leser

Wenn wir zu Spielbeginn keine 11 Spieler auf dem Grün hätten, würden wir ja grundsätzlich was falsch machen. smile

In gewissen Situationen müssen die Spieler selbstständig Lösungen finden, aber es ist ja nicht so, dass man rein gar nichts vom Gegner weis. Hoffe ich zumindest. In der Vorbereitung auf das Spiel sollte vom Trainer aus schon die Aufgaben, die einem der Gegner stellt, besprochen werden. Dazu schaut man sich in der Regel die Spielweise auch an, von daher gehen unsere Spieler (hoffentlich) nicht völlig unvorbereitet in so ein Spiel. Anders herum sollte es streng genommen auch sein, dass wir den Gegner vor Aufgaben stellen, für die er eine Lösung finden muss. „Wir wollen unser Spiel machen.“ ist da so ein Lieblingsspruch von Trainer, aber auch von Spieler. Beim letzteren hat man so seine Probleme, vor allem, wenn die gegnerischen Spieler „selbstständig die richtig Lösung“ gegen uns finden.

Wenn dann Spieler, die in der 3. Liga mit 20+x Jahren immer noch nicht wissen, wohin sie laufen sollen, dann sollen sie erst mal gar nicht in Richtung Fußballplatz laufen. Wenn sich keiner schnell und praktikabel anbietet, dann muss man es dem Spieler beibringen. Das kann man, denn der Mensch ist lernfähig. Wenn dann so eine Aussage kommt wie „Wir spielen das, was wir können“ dann bin ich wieder bei „lernfähig“ und wieder bei der „Entwicklung“. Und schlussendlich wieder beim Trainer.

anteater
Leser

„Für Kompaktheit im Mittelfeld gibt es einen Plan, ein System. Die Spieler müssen den/das umsetzen und ab Anpfiff sind sie da allein.“

Na ja, wenn das wiederholt nicht klappt, dann könnte man für das nächste Spiel als Trainer ja etwas anderes ausprobieren. Das gleiche gilt für die linke Seite in der Defensive…

„In HZ I hat er leider von 15 Zuspielen 14 versemmelt, in HZ II wurde es allerdings besser. Ähm, was soll der Trainer da machen?“

In der Pause den Spieler zu konzentrierterem Arbeiten ermahnen. Wenn es dauerhaft nicht klappt, also 14 von 15 Zuspielen nicht ankommen, dann ist der Spieler (generell, nicht auf den jungen Dressel bezogen!) nicht geeignet.

„weil sich keine Sau schnell und praktikabel anbietet!“

Ein bekanntes Problem bei uns. „Hey, Trainer, warum ist des über 50 Spiele so, übts ihr des ned?“
Wenn der Spieler (egal wer, egal bei welchem Club) jetzt merkt, „Ah, steh ich halt rum, Geld krieg ich eh, Trainer stellt mich so oder so auf.“, wird er dann was ändern? Wenn ich jetzt anfange, jeden Tag um 10 zur Arbeit zu kommen und um 12 wieder zu gehen, dazwischen zwei Stunden Solitär spiele und trotzdem unwidersprochen mein Gehalt bekomme, warum soll ich es dann nicht machen? (um ein übertriebenes, zugespitztes Beispiel aus meiner Phantasie zu bringen)

„ein Time Out nehmen und DB geht aufn Platz und sagt: „So, du stellst dich dahin, du deckst den und ihr macht da dicht!“?“

Nein, das sollten die Spieler so schon wissen und wenn es einer dauerhaft nicht umsetzt, dann spielt er halt nicht mehr.

„Wir spielen das, was wir können.“

Also nix. Sorry, gerade Herr Steinhart war schon in der Regionalliga ein Schwachpunkt. Nur habe ich bei ihm halt den Eindruck, dass er auch keinen Bock hat. Bleib halt am Boden beim Kopfballduell, genau, super Idee, schau halt zu, wie der Ball an Dir vorbeirollt, große Klasse. Dass er nicht besonders schnell ist (für die Liga), da kann er nichts dafür, aber das Spiel beobachten und zumindest im Ansatz antizipieren, was da gleich kommen könnte, das kann er auch, hoffentlich. Und alles geben, das kann er auch. Leider bekomme ich gerade bei ihm wiederholt den Eindruck, dass er das nicht macht (anders als der viel kritisierte Herbert Paul übrigens). Beim Herbert merkt man, dass er seine eigenen Fehler schon wahrnimmt und sich drüber ärgert, beim Philipp sehe ich das leider nicht. Limitiert kann man sein, aber wenn dann Ignoranz dazu kommt, da schwillt mir der Kamm.

Tante Tornante
Leser

Hab leider jetzt zu wenig Zeit um auf Deinen guten Beitrag in der Gänze zu antworten, nur soviel:

„In der Pause den Spieler zu konzentrierterem Arbeiten ermahnen. Wenn es dauerhaft nicht klappt, also 14 von 15 Zuspielen nicht ankommen, dann ist der Spieler (generell, nicht auf den jungen Dressel bezogen!) nicht geeignet.“

Ich glaube genau das ist die Crux. Wir haben eventuell zu viele, die dann doch zu limitiert sind (auch nicht auf den jungen Dressel bezogen)

anteater
Leser

Möglich. Aber auch dann wäre beim Trainer nachzufragen, warum er diese Spieler geholt hat. Oder in Einzelfällen, warum sie gleich so vergleichsweise lange Verträge bekommen haben.

Wir sind ja bekanntlich nicht gerade mit üppigen finanziellen Mitteln ausgestattet. Die Kaderzusammenstellung will also wohl überlegt sein.

3und6zger
Leser

Zur aktuellen Diskussion möchte ich eine WhatsApp beitragen, die ich 2015 anlässlich der Verpflichtung von Benno Möhlmann an einen Kumpel geschrieben habe:

So ein Schmarrn! Der macht jetzt 8 Pkt in 8 Spielen und wird auch entlassen, fühlt sich aber nicht verantwortlich, weil er den Kader nicht zusammengestellt hat und die Vorbereitung nicht von ihm war. Dann kommt Magath und ersetzt 10 Spieler durch 15 neue und steigt dann wie bei Fulham ab. Fühlt sich aber auch nicht verantwortlich, weil 60 schon immer ein Chaosverein war. 😩😢😠

Ich halte nichts von blindem Aktionismus bei der ersten, wenn auch äußerst bitteren Niederlage. Der Trainer und die Mannschaft brauchen die uneingeschränkte Unterstützung. Alles andere kann man, mangels Pulver, eh vergessen.

Siggi
Leser

Es war die zweite Niederlage (erste in Braunschweig). Hier sind übrigens nur wenige, die den Biero tatsächlich weghaben wollen. Man ärgert sich halt, weil (scheinbar?) nichts so richtig weitergeht und weil manches kaum nachvollziehbar ist. Daher vermute ich vor allem ein Mentalitätsproblem bei vielen Spielern und dafür gibt’s in den Köpfen leider keine Schalter. Das dauert halt dann doch.

Snoopy.
Leser

Mentalitätsproblem.
Gut, wenn natürlich so Ikonen wie Wettberg vor das Mikro stellen und dann was von „Abstiegskandidat Nr. 1“ reden, Geschäftsführer Sport und Trainer auch noch jammern, in den Sozialen Medien teilweise Weltuntergangsstimmung herrscht, weil der Investor keine neue Schulden der KGaA aufdrücken darf … wundert würde es mich nicht. Dauert dann aber doch schon Jahre. Und selbst wenn, dann muss ich halt zusehen, dass die Mentalität wieder stimmt, trotz aller Umstände.

3und6zger
Leser

Stimmt, hab ich falsch ausgedrückt. Es war die zweite insgesamt, aber die erste verheerende Niederlage.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Bei der Diskussion möchte ich auf die Worte des Vereinspräsidenten verweisen, die im Artikel des Wochenanzeigers vom 03.01.2019 veröffentlicht sind:

„Der TSV braucht Mitarbeiter, die diese Herausforderung annehmen und ich wünsche mir, dass Daniel Bierofka und Günther Gorenzel in diese Rolle hineinwachsen. Ich traue ihnen das zu. Sie können hier eine Ära prägen.“

Es ist unwahrscheinlich, dass Daniel Bierofka hier eine Ära prägen wird.

Anders als einer der vorangegangenen Kommentatoren teile ich nicht die Meinung, dass DB sich zu 110 % mit dem TSV identifiziert. Wenn dem so wäre, würde er akzeptieren, dass das Vereinspräsidium unmissverständlich erklärt hat, sie würde nicht ins Risiko gehen, um das laufende Budget durch Kredite auszugleichen. Und was tut DB? Er ruft laufend nach weiteren Neuzugängen für den Kader, obwohl dafür keine Mittel vorhanden sind! Das ist im höchsten Maße illoyal gegenüber seinen Vorgesetzten.

Damit lässt er sich durch HAM/Ismaik instrumentalisieren. Was der Präsident davon hält, hat er zu der Budgetaufstockung durch Ismaik zu Beginn der letzten Saison ausgeführt. (Der gescheiterte Tigerreiter)

Aber es ist auch illoyal gegenüber dem aktuellen Kader. Es dürfte die Mannschaft demotivieren, wenn der Trainer laufend zum Besten gibt, dass der Kader nicht sein volles Vertrauen findet, sondern nach Verstärkungen bettelt.

Eine Ära wird der Jungtrainer Bierofska mit dieser Einstellung beim TSV nicht starten können! Öffentlich die Vorgesetzen zu kritisieren ist mehr als stümperhaft. Die Blaue 24 wird es sicherlich freuen.

Hubertus Holzinger
Leser

Wie wäre es, wenn Herr Bierofka – wenn er schon über die Medien die Untätigkeit aller anderen anprangert – Ross und Reiter nennt: „Herr Scharold und Herr Gorenzel reden nur, machen tun sie aber nicht, damit mein Kader besser wird“ – oder: „Herr Ismaik hat Gebhard finanziert und wollte sich dafür feiern lassen, während Fans still und leise Aaron Berzel finanziert haben. Lieber wäre mir gewesen, auch Herr Ismaik hätte es anonym gemacht und würde jetzt dafür offiziell Darlehen in Genussscheine umwandeln, damit wir nicht erneut eine blödsinnige, geldverbrennende Strafe bezahlen müssen. Mit diesem Geld wäre der neue Stürmer längst da!“

Als ich noch angestellt war – vor 35 Jahren – hat mein Chef zu mir einmal gesagt, als ich mich darüber beschwert hatte, dass Kollegen ihren Job nicht gut machen und mich im Regen stehen ließen: „Entweder Sie sagen mir, um wen es geht, oder Ihre Beschwerde ist ein Zeichen von Inkompetenz!“ – Das saß!

Und lieber Tom (tomandcherry): Ich empfehle Dir die Mannschaft von Osnabrück durchzulesen, die nach dem Fastabstieg mit Megaetat 2017/2018 dem neuen Billigtrainer zur Verfügung stand. Mit dem geringsten Etat der Liga und einer namenlosen Mannschaft ist der dann Meister geworden, weil man in jedem Spiel des VfL eine Weiterentwicklung seiner Mannschaft sehen konnte. So läuft das im Fußball, solange Trainer am Ruder sind, die sich mit der Situation identifizieren und tatsächlich – auch wenn Du es nicht wahrhaben willst – Spieler von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Es gibt solche Trainer, aber darüber entscheidet nicht die Note in Hennef, denn sonst müsste GG ein besserer Trainer als DB sein, ist er aber im Leben nicht, wie seine glorreiche Trainerlaufbahn zeigt.

Wenn allerdings Biero zurecht unzufrieden mit dem (Nicht-)Handeln von Verantwortlichen ist, soll er bitte Namen nennen, damit es klar wird, wo am Kopf der Fisch stinkt! Dann müssen die Gesellschafter handeln.

tomandcherry
Leser

@Hubert Holzinger

Ja, Hubert, der VfL Osnabrück hat mit einem Mini-Etat und einer Mannschaft von „Namenlosen“ den Aufstieg – vollkommen zu Recht! – geschafft, nachdem man in der Saison vorher beinahe abgestiegen wäre.

Das ist eine tolle Sache für den VfL Osnabrück und dessen Fans, bringt uns beim TSV 1860 München allerdings keinen Schritt weiter.

Denn hier herrscht – und das ist halt eine Tatsache – die Meinung, dass man nach dem vierten Spieltag bei einer Bilanz von 1/1/2 und einer herben 0:4-Auswärtsniederlage in Mannheim schon wieder die Trainerdiskussion entfachen muss.

Das wird 60 im Endeffekt nicht weiterbringen, denn ein Trainer braucht Vertrauen in seine Arbeit und das ist hier bereits mehr als deutlich nicht mehr gegeben.

Ich lese übrigens auch gelegentlich im FCK-Forum „Der Betze brennt“ mit und dort lauten gefühlt 90 % der Kommentare zu deren Trainer Hildmann beinahe 1:1 so, wie sie mittlerweile über Biero aus- bzw. herfallen.

Im Endeffekt können weder Du noch ich oder sonst irgendein „Sofa-Trainer“ (bin ich ja auch wink ), die als 60er-Fans endlich mal den sportlichen Erfolg haben wollen, an der Situation irgendwas verändern, geschweige denn verbessern.

Wenn man der Meinung ist, dass es ein anderer Trainer besser kann als Biero, wird man sich zusammensetzen und eine Lösung finden.

Dann kommt Trainer XY, die Erwartungen an ihn sind relativ hoch, er schafft es nicht in wenigen Wochen eine Mannschaft auf den Platz zu schicken, die sämtliche Erwartungen seitens der Fans erfüllt und dann geht die gleiche Diskussion von vorne los.

Nur wie unter solchen Voraussetzungen jemals etwas halbwegs Nachhaltiges entstehen soll, müsste man mir bei Gelegenheit erklären.

Ständige Trainer-Wechsel waren u.a einer der Gründe, warum 60 binnen weniger Jahre von einem einigermaßen guten Zweitligisten zu einem – vorübergehenden – Regionalligisten geschrumpft ist.

Chemieloewe
Leser

tomandcherry Die kontinuierliche saisonübergreifende Negativbilanz auswärts, die überwiegend fehlende Weiterentwicklung von Spielern u. Mannschaft über einen längeren Zeitraum, die Mannschaftsaufstellungen mit zu wenig Rotation für Spieler, die Spielpraxis u. Bewährungschancen brauchen, zum Teil öfters komplizierte, zu viele unterschiedliche bis falsche Taktiken u. einiges mehr unter Birofkas Führung u. dazu seine wiederholten, peinlichen, öffentlichen Jammerkommentare, Schuldzuweisungen u. Angriffe gegen die Vereinsführung u. Noname, veranlassen halt viele, wie mich auch, berechtigterweise Bierofka sehr kritisch zu hinterfragen u. Vergleiche zu anderen Clubs, Trainer u. Kader, wie Osnabrück o. Waldhof…die nicht im Geld schwimmen, anzustellen. Das sollte u. müsste sich Biero schon selbstkritisch gefallen lassen u. einiges umgehend ändern u. verbessern!!! Sonst…..???

anteater
Leser

Die Diskussion wäre jetzt eine andere, wenn unsere Auswärtsbilanz gegen Ende der letzten Saison nicht so gewesen wäre, wie sie war und man jetzt befürchten muss, dass es genauso weiter geht. Bitte reduziere das nicht immer auf die vier Spiele diese Saison. Fast das komplette Personal ist gleich geblieben.

tomandcherry
Leser

anteater

Doch, genau diese vier Spiele sind m.E. die entscheidenden Partien für diese ellenlange Diskussion.

Ich traue mich zu behaupten, dass sogar die Höhe der Niederlage in Mannheim diese Diskussion zusätzlich befeuert.

Ein knappes 0:1 oder 1:2 wäre m.M. nach von den meisten Fans etwas moderater aufgenommen worden.

Weite Teile der ersten Hälfte in BS haben doch schon wieder für kühnste Träume bei den Fans gesorgt, das Ergebnis-mäßig klare 3:0 gegen Zwickau (übrigens mit Joe Enochs… *weg duck*) hat diese Erwartungen möglicherweise zusätzlich angeheizt.

Und dann fährt man guten Mutes nach Mannheim und… Batsch! Fängt man sich eine Klatsche ein.

Da sind bei nicht wenigen der treuesten Fans in Weiß und Blau ein paar Träume zerplatzt.

Die Spiele der vergangenen Saison haben damit m.E. wenig bis gar nichts zu tun.

anteater
Leser

Ich kann nur für mich sprechen, aber die Anhäufung deutlicher Niederlagen spielt für mich schon eine Rolle. Daneben die oft blutleeren Leistungen, letztes Jahr in Köln, oh man, in BS, in WÜ, in J, in Lotte, in Großaspach, in HAL, gut, gegen Halle kannste verlieren, die sind echt nicht schlecht. In WI hatten wir mehr Glück als Verstand.
Insgesamt finde ich es höchst irritierend, wenn der Gegner eine hochkarätige Torchance nach der anderen gegen uns herausspielen kann und durch unsere Abwehr geht, wie ein heißes Messer durch ein Stück Butter.

Joe Enochs war nur ein willkürlich gewähltes Beispiel! Die Namen der gegnerischen Trainer interessieren mich in der Regel nicht. Bei dem fragte ich mich nur mal, wie man mit so einem Namen nach Zwickau kommt…

Das letzte Spiel gegen Zwickau fand ich übrigens nicht berauschend, aber als Löwe nimmt man halt so ein Ergebnis dankend an.

tomandcherry
Leser

Ich muss jetzt doch noch mal einen separaten Kommentar zu diesen „Trainer raus“-Diskussionen, denn nichts anderes ist ja prinzipiell schon, verfassen.

Wieso man nach gerade mal vier Spieltagen der Saison 2019/20 und speziell nach einer „krachenden“ Auswärtsniederlage bei einem ungeschlagenen Aufsteiger anfängt, die Pferde scheu zu machen, kapier‘ ich nicht.

Biero ist garantiert kein „Wunder-Trainer“ und man kann selbstverständlich faire Kritik üben, an der ein oder anderen personellen Entscheidung, an seiner Taktik, den Wechseln usw.

Trotzdem habe ich das Gefühl, das schön langsam bei einigen „Sofa-Trainern“ das bei 60 leider altbekannte Reflex-Schema „Der aktuelle Trainer taugt nichts, also schnell mal den nächsten Chef-Coach her“ um sich greift.

Leute, haltet mal den Ball schön flach und kommt bitte wieder auf den Boden der Tatsachen zurück!

Was um Himmels Willen erwartet Ihr denn alle von Biero und seinem kickenden Personal?

Dass man jeden Gegner vom Platz schießt? Gegen alle anderen Teams die überlegene Mannschaft ist? Daheim und auswärts jeweils niederlagenfrei die Punkte einsammelt? Vom ersten Spieltag an von der Tabellenspitze nach Unten blickt?

Ernsthaft?

Ich bin seit den Siebzigern ein Löwen-Fan und hatte teilweise eine Saison-Jahreskarte, so dass ich zwar nicht ausnahmslos jedes Löwen-Spiel, aber doch jede Menge live vor Ort im GWS, Oly oder in der AA miterleben durfte.

Wann – und jetzt mal bitte ganz ehrlich zu sich selbst sein – gab es eine länger anhaltende Phase, in der bei 60 München der Trainer nicht zur Debatte stand UND gleichzeitig halbwegs ansehnlicher Fußball gespielt wurde?

Das dürfte wohl unter Werner Lorant’s Kommando gewesen sein?

Und wie lange ist Werner „Beinhart“ L. schon nicht mehr Löwen-Coach?

Ich verrate es Euch:

„Nach einer 1:5-Niederlage am neunten Spieltag der Saison 2001/02 im Derby gegen den FC Bayern erreichten die schwelenden Auseinandersetzungen mit Vereinspräsident Wildmoser ihren Höhepunkt und Lorant wurde entlassen. Nachfolger als Trainer der zu diesem Zeitpunkt auf dem 10. Platz stehenden Mannschaft wurde der ehemalige österreichische Nationalspieler und frühere Löwen-Spieler Peter Pacult.“ (Zitat aus „wikipedia.de“)

2001 musste Lorant gehen und seitdem geben sich bei 60 München die jeweiligen Chef-Trainer die Klinke teilweise im Halbjahres-Rhythmus in die Hand!

Seid doch froh, dass wir auf der Trainer-Position seit mehr als zwei Jahren endlich mal wieder Kontinuität haben.

Eure – überzogenen – Ansprüche an einen Trainer würden wahrscheinlich auch die nächsten 10 Kandidaten nicht mal ansatzweise erfüllen.

Wo waren denn die „Entwicklungen“ der Mannschaften, als 60 noch in der 2. Liga spielte? Die Fortschritte unter z.B. Schachner, Kurz, Lienen, Funkel, Möhlmann, Pereira?

Diese Trainer hatten aber ausnahmslos wesentlich bessere Spieler zur Verfügung, mehr Geld (jedenfalls größtenteils noch mehr Möglichkeiten auf dem Transfermarkt zu agieren, als es aktuell der Fall ist) und trainierten einen Zweitligisten.

Biero ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein ehrgeiziger Typ, der sich bei 60 „einen Namen machen“ möchte. M.M. nach ist er sprichwörtlich „mit dem Löwen-Gen“ und 110 %-igem Engagement bei der Sache.

Aber er hat nur diese Spieler in seinem Kader und das permanente „Spieler weiterentwickeln“ ist wohl eher das Wunschdenken etlicher Hobby-Kicker, die in ihrem Leben selbst nur bei unterklassigen Dorf-Vereinen mitgelaufen sind?

Biero lässt – gezwungenermaßen – bereits wieder einige Nachwuchsspieler mittrainieren bzw. gibt ihnen Einsatzzeiten.

Glaubt Ihr, dass diese 19- oder 20-jährigen Jungs binnen weniger Wochen zu gestandenen Drittliga-Profis werden? Dazu bedarf es etwas mehr, als nur ein bisschen mit der ersten Mannschaft mitzutrainieren und ab und zu mal ein halbwegs passables Pflichtspiel zu absolvieren.

Ihr „Biero-Kritiker“ solltet einfach mal versuchen die Realität anzuerkennen.

Der TSV 1860 München ist schon lange nicht mehr der respektierte Bundesliga-Verein, der er einmal war. Auch kein „Zweitliga-Dino“ mehr, sondern nur noch ein durchschnittlicher (!) Drittligist, der aus wenigen (finanziellen) Mitteln das halbwegs Beste daraus zu machen versucht.

Trainer-Diskussionen – zumal nach gerade mal vier absolvierten Spielen der neuen Saison – führen zu Nichts.

Ein anderer Trainer würde nicht 1 % mehr aus dieser Mannschaft herausholen, da bin ich absolut sicher.

Buergermeister
Leser

Da sind wir doch mal der selben Meinung smile

Snoopy.
Leser

Die Diskussion an sich dreht sich ja nicht nur um die 4 Spieltage in dieser Saison, sondern die schleppende Entwicklung dieser Mannschaft. Bierofka hat Teile der Mannschaft schon als Trainer der Regionalliga gehabt, da hat er (korrigert mich bitte) Anfang 2015 (?) angefangen.

In den letzten 3 Jahren gibt es kaum eine Entwicklung, Tom. Das ist die Krux an der Geschichte. Wir machen die gleichen Fehler, immer wieder. Nicht nur die Spieler, auch der Trainer. Unten steht was von „lernresistent“ – trifft hier auch ein wenig zu. Wenn Daniel die Mannschaft dieses Jahr übernommen hätte, gäbe es vermutlich keine Diskussion, die Zeit ist das Übel. Hinzu kommt noch, dass wir keine Austauschprogramme in dem Kader hatten, mal keine großen.

Das ist, was man kritisch betrachten muss. Ausreden hatte man in den letzten Jahren immer wieder, wenn was nicht funktioniert hat, entweder war’s der Schiedrichter, der Platz, das Geld, das Wetter oder der da hinten mit der blauen Zipfelmütze auf dem Gartenzaun. Wer auch immer das sein mag. Ich lass auch diese Ausreden mit Hennef nicht mehr gelten. Das wollte man so, es hätte bestimmt auch die Lösung gegeben, Daniel in der 2. Reihe zu parken bis er den Schein fertig hat.

tomandcherry
Leser

Snoopy. .

Hi mein struppiger Beagle! wink

Welche Entwicklung wird denn ständig gefordert?

In der RL wurde die Mannschaft Meister und ist aufgestiegen. Die Meisterschaft war u.a. dem Umstand geschuldet, dass Rot II zu wenig Konstanz gezeigt hat und 60 in einigen Fällen kurz vor Schluß den Sieg gegen reine Amateur-Mannschaften eingefahren hat.

Bei dieser durch drei Ex-Profis verstärkten RL-Amateur-Mannschaft war nur wichtig Meister zu werden und möglichst die Relegation zur 3. Liga zu überstehen. Wurde geschafft.

Man war also Drittligist mit einer nach wie vor stark RL-lastigen Mannschaft, holte sich ein paar neue Spieler dazu, aber das waren alles keine „Kracher“, die Spiele alleine entscheiden können, oder irre ich mich? Der kleine Dre**sack namens „Giermaldi“ wäre so einer gewesen, aber dem gefällt’s in Krefeld besser als in München. Sei’s d’rum.

Das realistische Saisonziel lautete „Klassenerhalt“. Und wenn’s so früh wie möglich klappt, umso besser. Klassenerhalt wurde geschafft, wenn’s am Ende auch noch arg spannend wurde, was ich persönlich so nicht erwartet hatte.

Jetzt sind vier Spiele der neuen Saison absolviert, welche nennenswerten Transfers gab’s bislang, die das Niveau des Kaders signifkant gesteigert hätten? Mir fällt grad keiner ein.

Weißt Du, was ich meine?

Biero kann nicht aus überwiegend Regionalliga-Kickern eine überdurchschnittliche Drittliga-Mannschaft formen. Die grundsätzliche Qualität fehlt dem Kader einfach und zwar nicht erst seit dieser Saison.

Alexander Schlegel hat’s irgendwo geschrieben:

Er hat sich teilweise Spiele anderer Drittligisten angeschaut – das war auch nichts wirklich Berauschendes. Ich hab‘ mehrere KSC-Spiele im Free-TV angeschaut, da war häufig das Glück dabei, das uns in vielen Spielen gefehlt hat. Und mit Pourié und Fink haben sie zwei absolute Goalgetter in ihren Reihen, das war in den meisten Fällen der entscheidende Unterschied.

Wir müssen zittern, dass Mölders halbwegs fit bleibt und spielen kann, weil wir sonst keinen halbwegs treffsicheren Stürmer haben. Was kann Biero dafür?

Ich bin überzeugt davon, dass wir – egal wie der nächste Trainer heißen mag – auch mit diesem Herrn keinen nennenswerten Erfolg haben werden, weil unser Kader maximal Drittliga-Durchschnitt ist.

Ob sich z.B. die Trainer von Ingolstadt, Duisburg, Halle, Braunschweig oder Haching bei uns erfolgreicher präsentieren würden, als bei ihren aktuellen Vereinen, wage ich zu bezweifeln.

Snoopy.
Leser

Struppig? Ich? wink

Eine Entwicklung gibt es ja, aber es ist m.E. zu wenig, mal nach dieser Zeit. Du solltest mich jetzt lange genug kennen, dass ich nichts an einem einzigen Spiel, an einem einzelnen Spieler festmache, sondern immer die Gesamtheit bewerte. Und da gibt es nach Ende einer Saison keinen Cut, das geht übergreifend, vor allem dann, wenn’s keine Änderungen gibt.

Wir sind in der Regionalliga durchmarschiert, aber da hatten wir schon so unsere Probleme gegen (Semi-)Professionelle (2.) Mannschaften. Der Fußball von Bierofka hat dafür ausgereicht, gegen Saarbrücken in der Relegation war’s dann doch eher glücklich, wenn man ehrlich ist. Wenn man sich jetzt mal noch die ersten Spiele in der 3. Liga nach dem Aufstieg ansieht … wir haben gespielt wie in der 4. Liga und da ging uns die Puste aus und haben somit schon auch Punkte liegen lassen. Dass der Fußball von Bierofka aus der RL uns in der 3. Liga Probleme bereitet, war vorhersehbar. Mal für mich, deshalb ja auch die Aussage damals, dass Bierofka jetzt an sich arbeiten muss und der Mannschaft mehr Spiel geben muss, als kratzen, beißen, kämpfen.

Tom, wir sind nach 3 Jahren immer noch nicht in der Lage, eine Abwehr auszuspielen. Einfache Doppelpässe sieht man bei uns so gut wie nie. Das man immer auf Mölders als Zielspieler geht, langweilt doch die gegnerische Abwehr, zumal der da vorn allein auf weiter Flur ist. Wir schaffen es kaum, Chaos in des Gegners Defensive zu bringen, schon gar nicht, wenn wir den Ball nicht 30 Meter vor der Mittelline dem Gegner in deren Hälfte nicht abjagen können. Gut, dafür, dass Mölders jetzt da vorn allein rum steht kann Bierofka nichts. Ansonsten kommen aus dem Halbfeld irgendwelche halbhohe Bälle, die Mölders dann festmachen soll – meistens gegen zwei Gorillas. Da ist er mehr oder weniger Chancenlos, erst recht, wenn die Zuspiele nicht genau sind.

Es sind viele Dinge die sich summieren und die man schon die ganze Zeit über beobachten kann. Das mit dem verschieben klappt mittlerweile besser auch gehen wir nicht mehr ganz so auseinander (Abwehr – Mitte – Sturm) wie das letztes Jahr noch oft der Fall war. Wir stehen zu viel, laufen zu wenig. Gerade bei Ballbesitz, wenn der Gegner noch hoch steht. Die Abwehrreihe hat den Ball, 30 Meter weiter vorn wartet das Mittelfeld und 20 Meter weiter steht Mölders rum. Bleibt ja nicht viel mehr, als wieder hohe Bälle zu schlagen.

Noch mal Rückblick auf die letzte Saison. Gorenzel war ja da mehr oder weniger immer wieder vor den Kameras bei den Spielen. Die Analysen von ihm waren ja zutreffend, aber abgestellt wurde das meiste davon bis heute nicht. Und wenn man sich die bisherigen 4 Spiel in dieser Saison explizit anschaut muss man sagen, dass es so eng wird. Und das nur am Material der Spieler festzumachen kann’s nicht sein.

anteater
Leser

Sehr schön zusammengefasst. Genau das beobachte ich auch.

Und das heißt NICHT, dass der Trainer gehen soll, das heißt, dass er an den genannten Punkten erkennbar arbeiten soll.

anteater
Leser

Also, gemessen an der Höhe des Etats der letzten Saison hatte ich im der Tat mehr erwartet, als am vorletzten Spieltag mit Hängen und Würgen den Klassenerhalt zu sichern!

Und bezüglich des Kaders möchte ich kein Jammern des Trainers hören! Er hat diesen Kader zusammengestellt, inklusive haufenweise Neuzugänge letzte Saison. Jetzt muss er das Beste daraus machen und ich sehe halt nicht, dass das schon das Beste ist, was unsere Truppe zu bieten hat.

Jammern hilft jedenfalls nicht weiter.

anteater
Leser

„Was um Himmels Willen erwartet Ihr denn alle von Biero und seinem kickenden Personal?“

Die Ergebnisse der letzten fünf Ligaauswärtsspiele lesen sich
0-4
1-2
0-4
2-5
0-3

3-18 Tore, 0 Punkte

Der letzte Punkt auswärts wurde gegen BS geholt, siebtletztes Auswärtsspiel.

Ich erwarte nach so einer Reihe von Packungen, dass der Trainer das erkennt und hinten dicht macht. Wenn man im Schnitt drei und mehr Tore auf fremden Terrain fängt, dann scheint der Matchplan nicht aufzugehen und ich erwarte eine Veränderung.

Meist sind die Vorstellungen auswärts mehr als dürftig. Unser letzter Auswärtssieg in WI, der war eher glücklich als verdient. Oh man, wie hat uns Würzburg zerlegt oder Halle, selbst Jena.

Siehst Du da eine sich verändernde Herangehensweise? Ich nicht. Es reicht nicht, wenn man ein Mal pro Halbjahr auswärts eine couragierte Leistung sieht. Und es reicht nicht, wenn man in so einem Zeitraum ein Mal den Eindruck bekommt, dass die Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt ist.

tomandcherry
Leser

anteater

Ja, die Auswärtsspiel-Statistik spricht auf den ersten Blick nicht für Biero, das gebe ich zu.

Nur: Wer ständig den Trainer in Frage stellt, der muss doch auch mal das Personal, das diesem Trainer zur Verfügung steht, einer näheren Betrachtung unterziehen?

Selbst wenn die von Dir augeführten Spiele „nur“ mit 0:1 verloren gegangen wären, hätten wir keinen Punkt dafür bekommen und es wäre vielleicht „Die Mannschaft ist nicht clever genug, verliert häufig knapp mit 0:1, das muss der Trainer doch sehen und abstellen“ als Totschlagargument gekommen?

Nochmal: Biero ist kein Wunder-Trainer oder Zauberer. Der Kader ist nach meiner Definition 3. Liga-Durchschnitt. Mal gewinnt man (miteinander!) und mal verliert man (miteinander!):

Wenn’s am Ende für einen Platz im sog. „gesichertern Mittelfeld“ reicht, wäre ich hochzufrieden.

Welche Erwartungshaltung hast Du denn an diese Saison? Schreib‘ jetzt bitte nicht was von „Platz unter den ersten Fünf der Tabelle“… wink

anteater
Leser

Ich hoffe, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Erwartungshaltung habe ich da keine. Zu viele Packungen auswärts demotivieren mich bezüglich der Reiselust, war in Jena, Zwickau, Halle, weiß nicht, ob ich noch nach Magdeburg fahren möchte, BS habe ich mir schon bewusst gespart.

tomandcherry
Leser

anteater

„Ich hoffe, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

Das hoffen wir doch alle?

Nur: Wenn dem so wäre, dann hilft’s ja nicht weiter, „den Sand in den Kopf stecken“ (*grins*) und alles am Trainer „hochzusterilisieren“ (*nochmal grins*), sondern dann sind die Spieler gefordert alles auf dem Platz zu versuchen, um aus der Abstiegszone rauszukommen.

Ich bleibe bei meiner Vor-Saison-Prognose, dass alles von Platz 8 bis 14 drinnen ist.

anteater
Leser

Sag mal, willst Du mich „produzieren“ (*grinst zurück*). Mach hier ruhig weiter den „Mehrtürer“ (*zwinker*).

Es soll ja Leute geben, die sich über einen Abstieg freuen würden, weil sie dann meinen Recht damit zu haben, dass Herr Reisinger die Ausgeburt des Bösen ist. Sag ja nur.

Hombre248
Leser

Biero ist sauer, mein Gott ist in meinen Augen ja auch verständlich…. Es geht ja nicht nur um die jetzige Kadersituation….bei den Aktionen Berzel und Gebhardt zu holen hatte er wohl erheblichen Einfluss auf die Gönner… Was mir eher Sorgen bereitet ist die Vertragssituation bei sehr vielen Spielern. Es koennen wohl keine Verträge verlängert werden? Es laufen bei über 20 Spielern die Verträge im Juni 2020 aus. Ok Mann muss ja nicht alle verlängern, aber eben bei den Stammspielern sollte man schon aufpassen dass die Mannschaft nicht vollkommen auseinander richt. Für einen Trainer mit Ambitionen ist das schon eine bedenkliche Situation… Da wäre schon die sportliche Leitung, meine den Herrn Gorenzel, schon gefragt die Weichen zu stellen um Verträge zu verlängern, wie sollen den u. a. sonst bei Wechseln die notwendigen Ablösesummen generiert werden. Also zu beneiden ist der Biero wahrlich nicht

Snoopy.
Leser

Die Verträge kannst du eigentlich nur verlängern, wenn das Budget für die nächste Saison festgezurrt ist. Und davon ist man noch weit weg, wäre aber auch nicht anders mit dem Investor, da dabei die Planungssicherheit auch erst immer an letztmöglichen Zeitpunkt gegeben war. Stichwort: Resteverwertung.
Zuvor kommt aber erst noch das adventliche Theater mit Ismaik wie jedes Jahr.

anteater
Leser

Letzte Saison hatte icv das mal für alle Drittligisten rausgesucht und es war eher üblich, dass viele Verträge nicht über die Saison hinaus liefen. Das soll jetzt nicht die Situation bei uns herunterreden!
Es gibt dennoch für die nächste Saison ein Budget und da kann die Geschäftsführung ja mal möglichst zeitnah schauen, für welche Spieler das Geld ausgeben werden soll.

Banana Joe
Leser

„Ein paar Spieler sind kräftemäßig in einem Loch“

Ok ich leg mich fest: aus Biero wird nix mehr!

Baum
Leser

Mei Bierofka… ich kann dich einfach nicht mehr sehen. Dank deines hochdotierten Vertrages darfst weiterwursteln. Ich wäre so froh gewesen wenn du zu einem anderen Verein gewechselt hättest und dort dein Unwesen treiben würdest, anstatt hier permanent Unruhe zu stiften. Ihr hattet 300000€, die habt ihr für Erdmann verpulvert. Jetzt wird gegorenzelt das Geld für weitere Spieler fehlt!? Ja gehts noch? Beiden muss vornweg das Budget klar gewesen sein. Da wird das ganze Geld für einen(!) Spieler zum Fenster rausgeworfen und dann wird gejammert. Was würde ein vernünftiger Trainer aus diesem Potential machen? Es ist nur noch traurig das so ein Unfähiger bei uns rumkaspern darf und dann noch mit Hilfe seines Lieblingsbloggers zündeln darf. Hoffentlich bist du bald weg. Und nimm deinen Sportdirektor und deinen Haus- und Hofblogger bitte auch gleich mit!

Siggi
Leser

Meine Güte! Jetzt haben wir einmal so richtig was auf die Mütze gekriegt und schon müssen wieder Köpfe rollen. Immer das gleiche Theater – egal in welchem Blog. Wenn überhaupt jemand rausfliegen soll, dann bitte die Pyro-Chaoten.

tomandcherry
Leser

@Baum

Und wer kommt danach? „Super-Trainer“, mit denen 60 „to the top“ geht? Für welche Trainer ist 60 heutzutage noch eine interessante Aufgabe? Glaubst Du allen Ernstes, dass sich „die Guten“ um 60 als Arbeitgeber prügeln? Bei den nach wie vor herrschenden Rahmenbedingungen? Ohne großes Budget? Mit den ständigen Querelen im Umfeld?

Bei allem Respekt vor Deiner unverblümten Meinung, aber die möglichen Alternativen werden kaum besser sein.

Und „gut dotierter Vertrag“ hin oder her, der nächste Chef-Trainer wird auch nicht auf 450 €-Basis anfangen wollen und auch die Spieler werden nicht durch Handauflegen und „Ommm“ Brummen automatisch besser werden.

Man muss schon die harte Realität berücksichtigen, wenn man einen Trainerwechsel befürwortet.

Baum
Leser

Mir geht es einfach tierisch auf den Sack, dass er permanent jammert das bei uns doch alles so sch…lecht ist. Wenn er lieber auf große Shopping-Tour gehen möchte anstatt vernünftige Arbeit auf dem Trainingsplatz abzuliefern muss er sich eben einen anderen Verein suchen. Die finanzielle Situation war von vornherein klar! Da er aber aufgrund seines Vertrages bzw. der Länge desselben sowieso einen Persilschein hat kann er sichs natürlich erlauben permanent zu gorenzeln. Und ich welche Richtung das geht ist ja auch offensichtlich.

tomandcherry
Leser

@Baum

Ja, die Außendarstellung von Biero ist schon verbesserungswürdig, da bin ich bei Dir.

Wieso er den Weg über seinen „Busenfreund“ den „Exklusiv-Blogger“ oder die „BL*D“-Zeitung wählt, kann ich nicht nachvollziehen.

Vielleicht sollte er sich erstmal intern mit den Verantwortlichen zusammensetzen, wenn er es nicht schon längst getan hat?

Über Boulevard-Medien bzw. den „exklusiven Blog“ mit Beschwerden an die Öffentlichkeit zu gehen, ist mit Sicherheit nicht die richtige Vorgehensweise.

Baum
Leser

Eigentlich müsste man Bierofka intern eine Abmahnung wegen vereinsschädigendem Verhalten zukommen lassen. Aber das ist halt schwierig wenn man einen hörigen Geschäftsführer Sport und einen enteierten Geschäftsführer Finanzen hat. Aber vielleicht hat ja der Trainerpapa noch ein paar Tricks in der Hinterhand die er seinem Sohn beibringen kann. Bisher hat er ja nur für einen prächtigen Gehaltszettel für den Sohn gesorgt. Aber der Alte gibt ja lieber brühwarm die neusten Weltuntergangsszenarien an seinen Lieblingsblogger weiter… wie mich das Ganze ankotzt!
Die Edith meint noch: ich würde Bierofka jun. jeden sportlichen Fehler verzeihen. Meinetwegen auch mit ihm wieder absteigen und es dann nochmal versuchen. Aber ich erwarte von einem Trainer dem man vollstes Vertrauen und alle Zeit der Welt zugesteht das er zu 100% hinter dem Verein und dem vorgegebenen Kurs steht und dafür alles gibt. Und das tut er beileibe nicht! Ganz im Gegenteil. Und deshalb hat er bei mir sämtlichen Kredit verspielt!

anteater
Leser

So zu tun, als wäre Biero der einzige halbwegs befähigte Trainer, der bei uns arbeiten würde, finde ich dann aber auch zu kurz gedacht.
Oder anders gesagt: wer will schon in Zwickau arbeiten, mit knappem Budget in der sächsischen Provinz. Ah, Joe Enochs. Die haben also auch jemanden gefunden, der im Rahmen der Bedingungen ganz ordentliche Arbeit leistet.

tomandcherry
Leser

anteater

Joe Enochs hat vor seinem aktuellen Engagement in Zwickau als Trainer ausschließlich in/für den VFL Osnabrück gearbeitet, entweder für die II. oder für die I. Mannschaft. Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Enochs#Trainerkarriere

Von einem Trainer, der sich bei einem Großstadt-Verein bewährt hätte, ist Joe Enochs also noch ein ordentliches Stück entfernt.

Zudem ist Zwickau – jedenfalls mir – nicht gerade als „beinahe traditionell unruhiges Pflaster für Chef-Trainer“ bekannt.

Vielleicht bevorzugt Joe Enochs die ruhigere Arbeit „in der Provinz“?

Denn ob er sich für ein Engagement bei 60 entschieden hätte, wenn er vor der Wahl gestanden wäre, wissen weder Du noch ich.

anteater
Leser

Eigentlich hast Du sicher schon verstanden, worauf ich hinaus wollte. Es bringt nicht so zu tun, als gäbe es nur einen Trainer.

tomandcherry
Leser

anteater

Natürlich gibt’s jede Menge Trainer, die teilweise auch für 60 München in Frage kommen könnten.

Nur: Die Erfahrungen der Vergangenheit haben doch mehr als deutlich bewiesen, dass kaum ein Trainer länger als eine Saison das Vertrauen ausgesprochen bekam. Irgendwann ging’s sogar so weit, dass wir drei (oder sogar vier?) Trainer in einer Saison „verbrannten“.

So etwas muss nun wirklich nicht mehr sein.

Und Biero ist nach wie vor erst ein Anfänger als Drittliga-Trainer, das darf man bei allem Respekt vor Deiner und anderer Kommentatoren Kritik halt nicht völlig vergessen.

Banana Joe
Leser

Den Investor hast noch vergessen, den darf er auch mitnehmen smile

Chemieloewe
Leser

Um es hier auch noch mal kurz zu sagen, seit Biero nach seinem Trainerlehrgangsabschluss voll als Trainer arbeiten konnte, hatte ich einen tollen Saisonendspurt erwartet u. wurde bitter enttäuscht. Nun habe ich gehofft, daß nach der Sommerpause u. Saisonvorbereitung durch sein vermutetes Können einiges besser läuft. Diese Hoffnung habe ich nicht mehr. Ich bin schockiert u. das schon mind. seit ungefähr März, wie unprofessionell Biero als Trainer höchstwahrscheinlich arbeitet u. welche unzureichenden Fähigkeiten er zu besitzen scheint! So wird das nichts mit einer erfolgreichen Zukunft, Biero!!!

Snoopy.
Leser

Unprofessionell … würde ich jetzt so nicht behaupten. Er hat schon so seine Ideen vom „modernen“ Fußball, nur die Umsetzung ist problematisch. Er hat immer von „flexibel“ gesprochen und davon dass man mehrere Systeme spielen kann. Zwar ist keines dieser Systeme stabil, aber immerhin besser als so etwas wie „festgenagelten“ Fußball wie bei Pereira. Dennoch sind wir recht einfach aus dem Spiel zu nehmen, denn die Spielweise ändert sich ja nicht durch die Spielsysteme.

Wenn dann der Gegner uns mit den eigenen Waffen entgegen tritt, also die gleiche Spielweise an den Tag legt, die Bierofka gerne hätte, dann haben wir Probleme. Wir selbst werden auch nur dann gefährlich, wenn wir den Ball 30 Meter vor des Gegners Tor bekommen, von hinten raus funktioniert meist nicht. Oder bei Standards, wobei hier die Gegner schon darauf achten, uns diese Möglichkeit nicht zu geben. Allerdings sind die einen oder andere Niederlagen auch auf den Trainer zuzuschreiben. Nach der Halbzeitpause so hoch stehen und das bei unser Konteranfälligkeit ist so ein Punkt. Grundlos. Man hat 45 Minuten noch auf der Uhr. Die Abwehrseite mit Steinhart ist ein Einfallstor für sämtliche Angreifer. Und das auch nicht nur bei dem einen Spiel.

Alexander Schlegel
Leser

Mir ist das etwas zu früh den Stab über ihn zu brechen. Wir sind in der 3. Liga, da spielen jetzt auch keine Wunderfußballer. Die Niederlagenserie gegen Ende der Rückrunde war ja auch etwas hausgemacht durch die superschlaue Inkenntnissetzung der Spieler durch Gorenzel, der wohl wieder mal alle verrückt gemacht hat. Und in der 3. Liga entstehen in so einer Situation schnell mal Existenzängste.

Und in dieser Saison haben wir doch – für 3.-Liga-Verhältnisse wohlgemerkt – drei ganz ordentliche Spiele gesehen und zuletzt diese Klatsche gegen Waldhof, denen plötzlich einfach alles gelang und wir einfach etwas neben der Spur standen. Aber wegen diesem Spiel brauchen wir doch jetzt nicht alles in Frage zu stellen. Und zurück gefragt: wann bitteschön hat in den letzten Jahren ein Trainerwechsel uns auch nur einen Zentimeter weiter gebracht?

tomandcherry
Leser

@Alexander Schlegel

Genau, die Trainerwechsel bei 60 waren am Ende immer eine Verschlechterung gegenüber dem Vorgänger. Das ging schon bei Rainer Maurer los, der knapp den Wiederaufstieg in die BuLi verpasste. Alle (!) danach kommenden Trainer könnten keine Endplatzierung erreichen, die mind. so gut oder besser war, als Maurer‘s 4. Platz.

Und das sollte doch Beweis genug sein, dass Trainerwechsel – speziell bei 60 – keinerlei Garantie auf Verbesserung bringen.

anteater
Leser

Also muss man auf ewig am aktuellen Trainer festhalten, weil der nächste definitiv schlechter sein wird?

tomandcherry
Leser

anteater

Gegenfrage: Also muss man – wie „äußerst erfolgversprechend in den Jahren seit dem Bundesliga-Abstieg“ – mind. jedes Jahr den Trainer austauschen?

Versteh‘ mich nicht falsch, aber wieso man nach gerade mal vier Spieltagen diese unsinnige Diskussion eröffnet, kann ich nicht nachvollziehen.

Was sollte ein Trainerwechsel – jetzt oder in vier, acht Wochen – denn bewirken?

Den Kader kannst Du nicht auswechseln, der wäre auch bei einem Biero-Nachfolger der gleiche.

Was glaubst Du, könnte ein anderer Trainer aus diesen Spielern rausholen, das Biero (noch) nicht rausgekitzelt hat?

anteater
Leser

Ich fordere in keinem meiner Beiträge, dass der Trainer ausgewechselt werden soll!

Es ging mir darum, dass Dein Kommentar so klang, als wäre Biero auf immer und ewig alternativlos.

Mein Eindruck ist schon, dass aus einigen, nicht allen, Spielern mehr rausgekitzelt werden kann. Oft hat der Ballführende hinten raus keine Anspielstation nach vorne, weil sich alle verstecken, um mal ein Beispiel zu nennen.

tomandcherry
Leser

anteater

Du forderst es nicht direkt, aber in etlichen Deiner Kommentare liest es sich für mich so, dass Du kein großes Vertrauen mehr in seine Arbeit hast.

Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass Du seine Ablösung nicht zwingend als falsche Lösung bezeichnen würdest?

anteater
Leser

Ich bin Skeptiker und warte seit der Regionalligasaison darauf, dass Herr Bierofka mich von seiner Arbeit überzeugt.

Für zwingend halte ich im Leben nur den Tod.

Siggi
Leser

anteater Das ist doch Quatsch. Seit wann polemisierst du denn? Das mit Maurer stimmt so haargenau. Als sich damals die Stimmung gegen Maurer wandte, hatte ich mit Robert Schäfer ein Gespräch, in welchem ich ihm die Daten der Jahre zuvor, die ich für dieses Gespräch vorbereitet hatte, darstellte. Maurer war der erfolgreichste Trainer bei Sechzig seit Lorant. Leider hat es nichts gebracht und Maurer wurde entlassen. Auch damals wurde über die Medien Stimmung gemacht und das Volk schrie „Maurer raus“. Irgendwie sind wir offensichtlich besonders lernresistent.

anteater
Leser

Äh, sorry Siggi, aber tomandcherry schrieb gerade so, als wäre Biero der einzige Trainer, der für uns arbeiten würde und alle anderen wären schlechter. Das ist schon polemisch und da erlaube ich mir nachzuhaken.

Und wie Dir sicher aufgefallen ist, schreie ich da gar nichts, erwarte aber auch mal eine erkennbare Entwicklung beim Trainer.

tomandcherry
Leser

anteater

Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich Biero als „den einzigen Trainer, der für 60 arbeiten würde“ halte, stimmt das so nicht.

Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass 60 München mittlerweile nicht mehr „eine gute Adresse für Chef-Trainer“ darstellt (die Gründe dürften hinlänglich bekannt sein) und man keine gleich gute/gleich schlechte Lösung für Biero braucht, wenn sich im Falle eines Trainerwechsels nichts verbessert.

Und bei 60 hatten Trainerwechsel – zumindest in den vergangenen ca. 15 Jahren – sehr, sehr selten einen länger anhaltenden positiven Effekt.

Dass mancher neue Trainer zwei, drei Spiele nach seinem Amtsantritt gewonnen hatte, ist für mich kein „längerfristiger Erfolg“.

tomandcherry
Leser

@Siggi

„Lernresistent“ trifft’s haargenau, Siggi.

Insbesondere „bei den besten Fans der Welt“…

Snoopy.
Leser

„durch die superschlaue Inkenntnissetzung der Spieler“

Schlau ist so was vielleicht nicht, aber eventuell arbeitsrechtlich notwendig. Die Spieler sind nichts anderes als Angestellte mit einem Zeitvertrag bei dem es vermutlich auch Kündigungsfristen gibt.

Die Trainerwechsel haben in den letzten Jahren nicht viel gebracht, wobei man hier aber auch beachten muss, dass nach Funkel ein gewisser Poschner aufgetaucht ist, der irgendwas von Barcelona geschwafelt hat und zwei Tage vor Trainingsbeginn einen Moniz aus dem Hut gezaubert hat. Dazu noch ein relativ gut funktionierendes 2. Liga Team unverständlicherweise zerlegt und gerupft hat. Danach hat man versucht den Schaden zu reparieren mit eben besagten Trainerwechsel und zusätzlich mit Spielermaterial. Also das, was sonst keiner haben wollte, weil wir ja in den letzten 3 Jahren in der 2. Liga alles hatten, nur keine finanzielle Planungssicherheit.

Mir stellt sich die Frage, wieso man mit im Grunde dem gleichen Kader in 3 Jahren auch keinen Zentimeter weiter ist. In der Gesamtheit gesehen gibt es zu wenig Entwicklung.

Chemieloewe
Leser

Jo, klar, Trainerwechsel sollte jetzt (noch länger) kein Thema sein. Aber Biero muß sich bewegen u. nicht schon wieder so nervös bis panisch anfangen mimimimi-mäßig herumzujammern. Er soll zeigen, daß wir auswärts den Bock endlich umstoßen u. erfolgreicher sind. Dazu zählt besonders, daß unsere Spielweise taktisch besser angepasst u. unsere Devensive besser wird!

tomandcherry
Leser

@Chemielöwe

Du vergisst scheinbar, dass Biero nicht über x Jahre Trainererfahrung im Profi-Fußball verfügt? Er arbeitet aktuell erst am Anfang seiner zweiten Saison als Drittliga-Trainer. Das ist ein m.E. wichtiger Grund, warum nicht alles vollkommen reibungslos läuft. Zudem kann ich die Kritik nicht verstehen, weil jetzt eine (Auswärts-)Partie mit 0:4 bei einem bislang ungeschlagenen Aufsteiger verloren wurde.

Solche Spiele passieren, gerade in der 3. Liga haben viele Mannschaften mal so eine „Klatsche“ hinzunehmen. Vier mal 0:1 zu verlieren wäre wesentlich schlimmer, als einmal 0:4.

Snoopy.
Leser

Defensive besser wird … erwartest du lauter zu Null Spiele?

Mal das letzte Spiel außer acht gelassen ist unsere Defensive ja gar nicht so schlecht. Wir waren auch letztes Jahr nicht die Schießbude der Liga und ein Gegentor kannst du immer mal bekommen.

anteater
Leser

Na ja, 0-3 in Halle, 2-5 in Zwickau, 0-4 in Jena, 0-4 in Mannheim. In unseren letzten fünf Ligaauswärtsspielen. Schießbude trifft es so betrachtet recht gut.

Snoopy.
Leser

Magst du recht haben, aber über die (letzte) Saison gesehen war die Abwehr nicht so schlecht. Und wenn man sich diese Spiele mit diesen Ergebnissen in Erinnerung ruft sind wir da, wo wir unsere ligaübergreifenden Probleme nach wie vor haben. Spielt der Gegner unser Spiel, sind wir am Arsch auf gut Deutsch.

anteater
Leser

Gegen Waldhof, das war schon ein Offenbarungseid, aber stimmt schon, soooo düster ist längst nicht alles. Würzburf hat drei Spiele in Folge verloren, Jena vier. DIE haben gerade ein Problem.

anteater
Leser

Zunächst ging es nach der Winterpause bergauf, gute Ergebnisse…

BruckbergerLoewe
Leser

Ein wenig mehr Selbstreflexion könnte Biero nicht schaden.
-Warum ist der Fitnesszustand so schlecht ?
– Warum werden „müde“ oder leistungsschwache Spieler (Wilsch,Steinhart) nicht eher ausgewechselt ?
– Warum lässt man sich einen Gebhart aufschwatzen, wenn man eigentlich einen Stürmer will ?
To be continued …….

Alexander Schlegel
Leser

Ich lese aus dem Interview zwei Dinge:
Der Satz mit dem „Substanzverlust“ heißt im Original-Interview:
„Wir waren Montagnacht um 2.30 Uhr zurück, ein paar Spieler sind kräftemäßig in einem Loch.“
Da steht nichts von einem Substanzverlust, sondern bezieht sich auf die Situation Montag Nacht. Und ich glaube auch, dass er damit nur ankündigen wollte, dass zum Pokalspiel ein paar andere Spieler auflaufen werden. Mehr lese ich da nicht raus. So doof ist auch kein Trainer der Welt, dass er sich selber nach wenigen Spieltagen assestiert, dass er zu blöd für eine Saisonvorbereitung ist. Hier sollten mal ein paar Leute ein paar Gänge herunter schalten und lieber mal die Original-Aussage lesen.

Bei dem Vorwurf aber, dass nur einer was macht, denke ich schon herauszuhören, dass es da inzwischen schon mehr als eine Verstimmung zwischen Bierofka auf der einen und Gorenzel sowie Scharold auf der anderen Seite gibt. Auch da kann ich zumindest Verständnis aufbringen, da mir Gorenzels Interviews zu Owusu beispielsweise auch schon wieder gewaltig auf den Senkel gehen. Da habe ich mir selber schon gedacht: Laber doch nicht die ganze Zeit, sondern mach was. Und wenn Du was gemacht hast, melde dich noch mal abschließend. Aber nicht die ganze Zeit vorher.

Noch mal ein technische Bitte: können die Betreiber denn nicht mal dauerhaft den Kommentarbereich vergrößern? Ich bin jemand, der ganz gerne noch mal seinen Sums durchliest, bevor er ihn sendet. Das ist aber bei dem kleinen Schlitz eine Zumutung. Das sind nur simple CSS-Anweisungen, die geändert werden müssen.

tomandcherry
Leser

@Alexander Schlegel

Ja, mir ging’s beim Durchlesen des o.a. Artikels auch so, dass ich diese „BL*D“-Zeitungs-Statements eher in den Bereich „journalistischer Interpretationsspielraum“ verworfen hätte. Ist halt immer schwierig es fair zu beurteilen, wenn man den ursprgl. Artikel nicht kennt.

Deiner Aussage bezgl. „Vergrößerung des Kommentarfelds“ stimme ich zu. Mir ist das ebenfalls zu klein und ich frag‘ mich schon länger, wieso es nicht wieder die Größe bekommt, die es vor nicht allzu langer Zeit schon mal hatte?

anteater
Leser

Wenn ich von einem Spiel um 3:10 Uhr nach Hause komme, dann bin ich selbst gefahren, penne bis um 11 und muss am dann folgenden Tag auch wieder 100% bringen.

Oder frag mal jene, die in Mannheim waren, ob die dann am Mittwoch auch wen anderes arbeiten schicken konnten.

Mit anderen Worten, das sollte so ein durchtrainierter Athlet schon aushalten, auch mal erst nachts Heim zu kommen.

Chemieloewe
Leser

….ich glaube, wie Du es auch beschreibst, anteater , daß hier der Profi gefragt ist u. nicht der Freizeitsportler. Bernhard Trares hätte nach so einer 0:4-Pleite an Bierofkas Stelle bestimmt nicht so etwas gesagt u. ein Werner „Beinhart“ Lorant früher als Trainer auch nicht u. erst recht nicht, die wüssten schon, wie die eine gewisse Müdigkeit, Kraftlosigkeit u. Schlaffheít aus den Spielern bekommen. Nicht mit Kuschelkurs. Das ist halt auch ein Unterschied zu unserem gegenwärtigen Biero. Er ist vielleicht schon wieder beim Rätselraten u. fürchtet, keine Lösung zu finden (außer neue Spieler?) !? Immerhin hatten wir bis Mo. seit dem Zwickauspiel eine längere Vorbereitungszeit als andere….!

anteater
Leser

Bei Lorant wären sie später zu Hause gewesen, weil sie die Strecke gelaufen wären…

Chemieloewe
Leser

….haaaaahahaha, genau so!!! Lorent hätte erst mal die berühmte Schleifmaschine für die nächsten Tage…Wochen angekündigt u. die auch zum rotieren gebracht, von wegen Kraftloch nach 4 Spieltagen, daß ich nicht lache!!!

Alexander Schlegel
Leser

Ah, der Klassiker, kommt er doch noch … smile

Man kann ja im Einzelnen darüber streiten, ob der frühere Umgang mit Spielern nicht vielleicht doch ehrlicher war oder heutige Fußballprofis völlig abgehoben sind und verzärtelt werden … Aber Tatsache ist und bleibt: die Schleifer haben alle ausgedient, die Lorants und die Magaths finden heute keine Jobs mehr. Heute achtet man halt auf Belastungssteuerung und wissenschaftliche Trainingsmethoden um das „Menschenmaterial“ noch effektiver ausbeuten zu können. Damit man noch mal 20 Spiele mehr in der Saison absolvieren kann. Die jetzige Generation Fußballprofis wird dann wahrscheinlich mit 50 im Rollstuhl zu den Jubiläumsfeiern anrollen. Irgendwann zahlt jeder seinen Preis …

Chemieloewe
Leser

Alexander Schlegel Da bin ich bei Dir, Schleifer im klassischen Sinne sind natürlich out. Ich meinte das auch nicht so wörtlich 1:1, zumal ich Bernhard Trares auch nicht als Schleifer sehe, selbst früher Lorant auch nicht, eher als Trainer, die ein hartes Training durchführen! Sorry, da habe ich ironisch etwas übertrieben. Es geht mir mehr um die Gesamtheit u. Ganzheitlichkeit von Training u. Spielvorbereitung in allen Bereichen, wie Taktik, Strategie, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Technik, Zweikampfverhalten u.-stärke, Psychologie…usw. u. die kontinuierliche, positive Leistungsentwicklung einzelner Spieler, wie auch des ganzen Teams, nicht nur von einem Stamm von 13-16 Spielern, sondern einem Kader von 23-25 Spielern, um auch eine guten u. starken Austausch u. Ersatz für Vetletzungsausfälle, Sperren o. Ruhepausen der Spieler zu gewährleisten. Da sehe ich bei Biero nach längerer Zeit leider noch keine wesentliche bis gar keine Verbesserung, eher Stagnation bis Ratlosigkeit o. Unfähigkeit. Wenn ich mir anschaue, welche Spieler einen Leistungssprung bei ihm gemacht haben, wird es doch sehr finster. Seine Aufstellungen, Einwechselungen u. Taktik, besonders auswärts, Spielerrotation u.a., haben erheblichen Verbesserungsbedarf.

Alexander Schlegel
Leser

Ich verstehe Dich schon, Chemielöwe. Aber ich denke dennoch, dass Du vielleicht Erwartungen an Spieler in der 3. Liga hast, die diese gar nicht einlösen können. Wären sie wirklich durch gezielte Trainingsmaßnahmen so formbar, wären sie doch schon längst bei höherklassigen Vereinen unter Vertrag. Du kannst einfach die meisten Spieler in dieser Liga nur bis zu einem gewissen Grad formen. Ich denke, dass sich z. B. ein Bekiroglu letzte Saison gut entwickelt hat unter Bierofka. Er ist aber auch einiger der wenigen Rohdiamanten in der Mannschaft gewesen. Wir können natürlich gespannt sein, wie es diese Saison mit einem Dressel oder einem Greilinger weiter geht. An deren Entwicklung wird er sich sicherlich auch messen lassen müssen. Und ich denke den Anspruch hat er auch selber. Aber wir haben aber auch viele Spieler im Kader, deren Entwicklung und Spielintelligenz nicht mehr die ganz großen Sprünge nach oben erlauben, das muss man einfach auch mal realistisch sein.

Was mich immer wieder erdet und die eigenen Ansprüche zurückschrauben lässt, sind gelegentliche Ausflüge zu anderen Spielen in der 3. Liga. Da schaue ich mir manchmal bewusst eine Halbzeit von bestimmten Mannschaften an. Du glaubst gar nicht, was da teilweise zusammengestöpselt wird. Ich habe mir z. B. letzte Saison mal ein Spiel vom späteren Aufsteiger KSC angeschaut. Ja, meine Herren, war das ein Trauerspiel. Und da kann ich Dir noch viele andere Beispiele nennen. Es ist schon richtig, was Bernhard Trares letztens sagte, der sinngemäß meinte, dass es einige Mannschaften wie Ingolstädt gäbe, deren finanzielle Möglichkeiten größer wären und eine Nasespitze vorne lägen, es aber dann ein breites Feld von 12 – 14 Mannschaften gäbe, die in etwa das gleiche Niveau haben. Und generell könne sowieso jeder jeden schlagen. Das sehe ich auch so. Aber da liegt auch die einzige Chance von 1860. Wenn wir es endlich mal schaffen uns den Tatsachen zu stellen (überschaubare Qualität vieler Kicker, aber großes Potential durch Jugendspieler) und ruhig bleiben und nicht nach einer Niederlage nach dem nächsten vermeintlichen Wundertrainer schreien, dann haben wir vielleicht eine gar nicht so geringe Chance mal eine wirklich gute Rolle in dieser Liga zu spielen.

Hombre248
Leser

Guter realistischer Kommentar

anteater
Leser

Also, von meiner Seite war das ironisch gemeint.

Alexander Schlegel
Leser

Ich habe ja auch mit einem Grinse-Smiley geantwortet. Aber ich denke unser Freund Chemielöwe hat Dich etwas ernster genommen … wink

Chemieloewe
Leser

Na ok, belassen wir es doch mehr bei der Ironie beim Thema „Spieler schleifen…“

Alexander Schlegel
Leser

Ja klar, jetzt fehlt bloß noch der Hinweis auf Werner Lorant und dass es das unter ihm auch nicht gegeben hätte. wink
Ich kapier jetzt auch Dein Post nicht so ganz. Er hat doch nur gesagt, und ich gehe mal davon aus, es war am Dienstag als das Interview statt fand, dass einige Spieler gerade kräftemäßig in einem Loch sind. Ich lese nichts darüber, dass sie nicht Ihrer Arbeit, also Training in dem Fall oder Ähnlichem nachkommen wollen. Abgesehen davon: ich weiß aus meinen früheren Fahrten wie strapaziös Auswärtsfahrten sind und habe wirklich jeden Respekt vor unseren Fans. Aber 90 Minuten Leistungssport dazu sind dann schon noch eine andere Nummer. Und zuletzt: ich würde diese Aussage einfach nicht so überbewerten. Ehrlich gesagt, wird aus dem Interview auch überhaupt nicht so richtig klar, in welchem Zusammenhang genau er das gesagt hat.

rod.skyhook
Leser

Mimimi, ich bin hier der einzige, der was macht….
Da baut wohl schon wieder einer vor, für den Fall dass es bergab geht.

Rolandoz
Leser

Keiner macht was? Ja, was sollen sie den machen? Es ist halt kein Geld da!
Wobei ich glaube, es ist ein taktisches Manöver! Die Ausgangslage ist die, dass Ismaik ein Biero-Fan und ein Gegner von Reisinger und Scharold ist.
Da Ismaik mit Gebhart den „Fehler“ (aus seiner sicht) gemacht hat, genau das zu tun was reisinger schon ewig fordert („sponsoring statt Darlehen“) versucht man vielleicht genau diese Sympathien bzw. Antipathien auszunutzen – also das ismaik zu Biero sagt „alle ausser uns beiden sind dumm und keine Löwen, vor allem Reisinger und Scharold! Aber ich lass dich nicht hängen und spendiere dir einen Stürmer“

Friedberger
Leser

Ein Bierofka könnte auch mal damit anfangen, einen Steinhart nicht jedes Spiel ums verrecken spielen zu lassen und bereitwillig zig Gegentore über die linke Seite in Kauf zu nehmen.

Alexander Schlegel
Leser

Dann kannst Du aber den Herbert Paul gleich mit die Ersatzbank anwärmen lassen. Der hat nämlich im letzten Spiel auch zwei Gegentore mit zu verantworten.

anteater
Leser

Vom Herbert sehe ich in einem Spiel mehr Kampf und Einsatzwillen als von Steinhart über die ganze Saison. Aber vielleicht wirkt Steinhart nur so lustlos aus mich und ich interpretiere das falsch.

Alexander Schlegel
Leser

Weiß ich jetzt nicht, ob der Paul jetzt so viel fleißiger auf dem Platz ist als Steinhart. Ich denke, Sie liefern schon beide ein ganz ordentliches Pensum. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass zwei Fehler von Paul mit verantwortlich für zwei Gegentore waren. Beim zweiten Gegentor reagiert er langsamer als der Waldhofer Stürmer, der abstauben kann und beim 4. Treffer versucht er schon fast slapstickartig die Flanke aufzunehmen und läßt sich auch danach noch viel zu viel Zeit um den Gegenspieler am Abschluss zu hindern. Besonders fleißig hat er da auch nicht ausgesehen.

anteater
Leser

Insgesamt sehe ich viel mehr Kampf und Willen und auch Fähigkeit bei Paul als bei Steinhart. Klingt hart, ist auch nur meine Meinung, aber Steinhart scheint ein Liebling von Biero zu sein und ich erkenne einfach nicht warum. Paul kommt auch als Typ viel bodenständiger rüber, das finde ich sympathischer. Allerdings, Wein wirkt auf mich leicht arrogant, aber seine Leistungen erwähne ich dennoch regelmäßig lobend.

Alexander Schlegel
Leser

Verstehe mich nicht falsch, anteater, ich bin auch alles andere als ein Steinhart-Fan. Auch für mich ist er hinten viel zu oft ein immenser Unsicherheitsfaktor, da zweikampfschwach und viel zu antrittslangsam, aber auch Paul steht ihm in nichts nach. Es gibt einzelne wirklich gute Spiele von Paul, aber dann schießt er wieder den Vogel ab mit haarsträubenden Anfängerfehlern oder dümmlichen Platzverweisen wie letzte Saison. Für mich hat der Mann, der ja viel meditieren soll, ein größeres Konzentrationsproblem. Und da sehe ich bislang keine große Besserung. Auf das gute Spiel gegen Zwickau, folgt das für mich grottenschlechte gegen Waldhof. Viel Hoffnung auf (dauerhafte) Besserung habe ich bei ihm nicht mehr.

EensZweeDrii
Gast
EensZweeDrii

Klingt nach ner Ablenkung, denn die Fragen (Entwicklung der Spieler unter ihm nach im dritten Jahr, Taktik, System) werden Stück für Stück lauter -und das meiner Meinung nach zu Recht.
Er erzählt die ganze Zeit was von neuen Spielern, doch hat er in den ganzen Jahre jetzt hauptsächlich entschieden, welche Spieler kommen/gehen und so zu der extremen Kadergröße mit beigetragen…
Eher sollte jetzt mal der Herr Bierofka in die Puschen kommen…dieser langjährige Vertrag mitsamt gutem Gehalt, dazu das -meiner Meinung nach übertriebene- hieven auf einem überdimensionalen Legendenpodest lassen an Herren sehr hoch schweben…

tomandcherry
Leser

@EensZweeDrii

„Eher sollte jetzt mal der Herr Bierofka in die Puschen kommen…dieser langjährige Vertrag mitsamt gutem Gehalt, dazu das -meiner Meinung nach übertriebene- hieven auf einem überdimensionalen Legendenpodest lassen an Herren sehr hoch schweben…“

Biero hat sich doch nicht selbst auf dieses „überdimensionale Legendenpodest“ gehievt? Das waren doch eher „Investoren-nahe Blogger“?!?

Ihm jetzt diese Art von „Legendenbildung“ vorzuhalten, halt ich für falsch.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Das Problem, vor dem der TSV 1860 steht, ist, dass der Jungtrainer Bierofka sich nicht seiner prioritären Aufgabe mit Hingabe stellt. Vielmehr meint er, gleichzeitig Sportdirektor sein zu wollen. Wie hat es der Präsident Reisiger in dem am 03.01.2019 veröffentlichten Interview im Wochenanzeiger ausgeführt: „… sie meinten den (HAM-) Tiger reiten zu können. Aber auch sie haben ihre Lektion gelernt.“ Leider hat der Biero das nicht. Statt sinnvolle Trainingskonzepte umzusetzen, engagiert er sich erneut zeitintensiv in die Transferbemühungen. Dazu lässt er sich erneut mit Ismaik ein und welchen Spieler bekommt er dafür? Timo Gebhart. Aktuell kann der nicht in der Startaufstellung stehen, weil er ansonsten verheizt würde! Hoffentlich ist der „Publikumsliebling“ nicht früher verletzt, bevor er wieder fit und in Form ist. Sollte sich ein Aufgaben fokussierter Trainer nicht mit dem aktuelle Kader befassen statt sich eine neue Baustelle mit einem „Problemkicker“ zu schaffen?

Catwiesel
Leser

Mimimi, wenn nach 4 Spielen keine Power mehr da ist, sollte man sich mal ansehen wie der Herr Birofka trainieren lässt.

Das in Sachen Fitness bei uns so einiges nicht richtig läuft, hat man die letzten Jahre schon sehr deutlich gesehen.
Vielleicht sollte man sich auch mal ansehen was die Jungs so “essen”.
Wenn man da mal nach Liverpool unter Klopp schaut, was Sachen Fitness und Essen anbelangt, sollte der Biero vielleicht mal ein Praktikum in Anfield machen!

Fitness Training und die Richtige NÄHRSTOFF reiche Ernährung sind das a und o, und machen somit 70-80% aus. Kann das aus eigener Erfahrung sagen, wenn dir die power fuer 12 Runden fehlt, gehst du in der 3 Runde k.o

Sorry, Biero (blaues Blut hin oder her) die Aufarbeitung der Fehler beginnt immer zuerst bei einem selber☝🏻💪🏻

DjangoNY
Leser

Vom Biero kommt seit geraumer Zeit nur noch die gleiche alte Leier. Alle sind Schuld nur er nicht. Das er die Mannschaft noch zu keinem Zeitpunkt seit dem Regionalliga-Aufstieg signifikant weiterentwickeln konnte…. Und wenn ich nach 4 Spielen von einem Kräfteloch bei manchen Spielern sprechen muss…. Ja , dann sollte ich meine Trainer-Fähigkeiten evtl. auch mal hinterfragen.

Abgesehen davon , hat wohl auch jeder Trainer in der 3. Liga jetzt schon gecheckt, dass wir über Links total angreifbar sind… Nur der unsere nicht.

Ich bin trotzdem Pro-Biero , aber ich finde er sollte sich und seine Methoden evtl. auch mal hinterfragen. Und mit seinen „komischen“ Interviews, sollte er sich auch mal zurück halten.
– Die dunkle Seite stark ist im jungen Bierofka – smile