Die Stadt München tritt auf der Stelle in Sachen “Umbau des städtischen Stadions an der Grünwalder Straße”. Das Löwenmagazin hat in den vergangenen Monaten die ausstehende Beschlussvorlage immer wieder thematisiert und Fragen gestellt. Fragen gibt es nun auch seitens der CSU-Fraktion.

Der Antrag mit den entsprechenden Fragen gingen seitens der CSU an den Oberbürgermeister. Die CSU möchte bis Ende November wissen, wie der aktuelle Sachstand ist, und ob sich Mehrkosten ergeben. Außerdem will man wissen, ob sich durch die Ausbaukosten für die Vereine eine Steigerung der Miete ergibt. Ganze sechs Wochen hat die Stadt für die Beantwortung Zeit.

Der Antrag im Wortlaut

Ausbau und Ertüchtigung des Grünwalder Stadions?

Der Stadtrat hat sich für den Ausbau und die weitere Ertüchtigung des Grünwalder Stadions ausgesprochen. In den letzten Jahren wurden verschiedene Optionen geprüft und die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Sportvereine und deren Anhänger am Prozess beteiligt.

Darüber hinaus versucht man für verschiedene Problemstellungen (z.B. Lärm, Verkehr, Finanzierung, Bauzeit etc.) tragfähige Lösungen zu finden. Je nachdem, welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind bzw. noch zusätzlich vorgenommen werden müssen, wirkt sich dies natürlich auch auf die Gesamtkosten des Projektes aus.

Ein genauer Termin für eine endgültige Entscheidung im Münchner Stadtrat wurde noch nicht genannt.

Wir fragen daher den Oberbürgermeister:

1. Wie stellt sich der Sachstand zum Um- bzw. Ausbau des Grünwalder Stadions derzeit dar?


2. Gibt es zu den verschiedenen Problemstellungen bereits Ergebnisse bzw. welche Auflagen würden sich daraus ergeben?

3. Wie hoch sind die ursprünglich geschätzten Kosten für das Projekt und ergeben sich Mehrkosten aufgrund oben genannter Probleme?

4. Ergeben sich durch die Kapazitätsausweitung bzw. durch die Ausbaukosten zusätzliche Steigerungen für die Vereine bei der Miete?

5. Wann ist mit einer abschließenden Behandlung im Stadtrat zu rechnen?


6. Wie und in welchem Umfang werden die Anwohnerinnen und Anwohner, sowie die Sicherheitskräfte, Sportvereine und deren Anhänger in den weiteren Prozess mit eingebunden?

Unterschrieben wurde der Antrag von Manuel Pretzl, Ulrike Grimm, Sabine Bär und Andreas Babor von der CSU München. Bearbeitungsfrist des Antrags ist der 29. November 2021.

Unsere Berichterstattung zum Thema

18.10.2021 Umbau Grünwalder Stadion: Münchner CSU will Antworten zur fehlenden Beschlussvorlage

06.10.2021 Umbau des Grünwalder Stadions: Stadt München zeigt sich zufrieden bei Zuarbeit der Mieter

06.10.2021 Umbau des Grünwalder Stadions? Auch dem Bewertungsamt fehlen Unterlagen

24.09.2021 Umbau des Grünwalder Stadions? Es fehlen noch Unterlagen aus den Fachreferaten

30.09.2021 Für Umbaupläne des Stadions fehlen Unterlagen: Faninitiative reagiert mit Unverständnis

29.09.2021 Umbau des Grünwalder Stadions – wohl auch Anfang Oktober 2021 kein Thema im Stadtrat…

06.09.2021 Auch im September steht das Grünwalder Stadion nicht auf der Agenda des Stadtrates

18.08.2021 Verena Dietl und Roland Hefter – „Auf an Ratsch“ im Grünwalder Stadion

05.07.2021 Beschlussvorlage für Umbau Grünwalder Stadion – weiterhin kein Thema im Stadtrat?

08.06.2021 Münchner Stadtrat tagt – ohne Thema „Umbau des städtischen Stadions an der Grünwalder Straße“

01.04.2021 Umbau des Grünwalder Stadions: Doch keine Beschlussvorlage im April?

17.02.2021 Grünwalder Stadion – so geht es mit den Umbauplänen weiter

26.11.2020 Am Mittwoch im Stadtrat München: Ergebnis des Vorbescheidverfahrens für Umbau Grünwalder Stadion

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Nofan
Nofan (@guest_60510)
Gast
1 Monat her

Würde 1860 wirklich finanziell wesentlich besser gestellt sein, wenn das GWS ertüchtigt würde?

Nach dem Jahresabschluss 2018/19 hat die KGaA ca. 3,5 Mio. Umsatzerlöse aus dem Spielbetrieb eingenommen. Dem standen lt Herrn Scharold rd. 1,5 Mio. Stadionkosten einschl. MVV gegenüber. Die reine Stadionmiete dürfte bei ca. 300 T€ gelegen haben.

Somit wurde ein (Sparten-) Überschuss von 2 Mio. erzielt.

Wenn der Umbau 70 Mio. kosten sollte, könnte eine angemessene Stadionmiete schnell auf 2 Mio. steigen. Durch welche Mehreinnahmen soll die Kostensteigerung von geschätzt 1,7 Mio ausgeglichen werden?

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Nofan
1 Monat her

so wie du es schreibst klingt es teuer. Wenn man bisher 2Mio Plus macht und die neue Miete davon 1,7 Mio verschlingt, bleibt immer noch ein Plus von 300.000 Plus die Mehreinnahmen durch die neuen VIP und Business Plätze, Werbe-Mehreinnahmen und 3000 Plätze mehr. Das heisst es bleibt ein gutes Plus und man hat ein 2.Ligataugliches Stadion für “lau”.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Irgendwie sollte der Sechzgerumbau gut gelingen u. schnell vorangehen, wenn auch nicht unbedingt für vielleicht ca. 70 Mio., sondern, wenn möglich, für erheblich weniger, für vielleicht 40-50 Mio.!?😉

Nofan
Nofan (@guest_60531)
Gast
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Nur gibt es keine Hinweise, dass nach der GWS Sanierung 1860 finanziell (viel) besser aufgestellt als jetzt

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  Nofan
1 Monat her

Was wären die Alternativen zu “finanziell nur etwas besser aufgestellt sein”?

1. Sechzgerstadion so belassen, wie es ist -> nicht zweitligatauglich

2. Eigenes Stadion auf der grünen Wiese?

  • warum sollte die Stadt das bezahlen
  • wenn wir es selbst bezahlen sollen, dann stellt sich die Frage “Wie” (woher nehmen, wenn nicht stehlen). Dann sähe ich auch keine finanzielle Besserstellung für die nächsten (mindestens) 20 Jahre, das muss ja abbezahlt werden.
  • wie groß soll es denn sein? Ich kenne einige Leute, da schließe ich mich ein, für die macht das Sechzgerstadion nebst der dortigen innerstädtischen Infrastruktur (Kneipen, Restaurants, Grünspitz und so fort) enorm viel aus. Ob all diese Leute für ein Stadion irgendwo auf einem Feld in Aubing zu begeistern wären, da habe ich meine Zweifel.

3. Olympiastadion -> da scheiden sich die Geister!

  • aktuell ist es nicht zweitligatauglich.
  • es ist ein tolles Stadion, für Leichtathletik. Ich persönlich finde, dass es ein grausames Fußballstadion ist (weit weg vom Geschehen).
  • der unüberdachte Teil bleibt nicht zweitligatauglich!
  • schlechte Akustik im Vergleich zu klassisch überdachten Stadien (die sich ob ihrer ach so grandiosen Stimmung selbst viel lobenden Magdeburger wirken gar nicht mehr so stimmungsvoll, wenn man miterlebt, wie laut man dort mit 800 oder so Auswärtsfans ist).
  • einige in unserer Fangemeinschaft lehnen das Oly ab, z.B. aus den unter 2. genannten Gründen.
  • mit 15.000 oder 20.000 Zuschauern wirkt es in vielerlei Hinsicht leer -> gegen Dresden oder so haste dann ein Auswärtsspiel in der eigenen Stadt, man kennt das aus der AA.

4. Dantestadion

  • kleiner Scherz meinerseits!

Ich persönlich glaube, dass das Sechzgerstadion zur Identität des TSV München von 1860 gehört! Ein anders Stadion, das müsste schon ein ganz, ganz großer Wurf werden, um das zu kompensieren und um die Anhängerschaft mitzunehmen.

Rein interessehalber hab ich neulich davon gelesen, wie AEK Athen in einer vielleicht sogar noch etwas prekäreren Situation war. Deren altes Stadion musste aufgrund von Erdbebenschäden abgerissen werden. Das angedachte neue Stadion an gleicher Stelle im Zuge der Olympischen Spiele kam nie. Aktuell spielen sie im viel zu großen Olympiastadion (>70.000 Plätze bei eher so 15.000 Zuschauern) und meines Wissens sind die Fans da unglücklich mit der Situation.
Aktuell wird an alter Stelle, also in deren Stadtteil und dort wo das Stadion stand, ein neues Stadion errichtet.

Das scheint angenommen zu werden und vielleicht haben manche das mitbekommen, dass während der Corona-Ausgangssperre (war in GR anders als in DE) einer zur Baustelle des neuen Stadions gepilgert ist, erwischt wurde, ein Bußgeld bekam (war, glaube ich, nicht zu knapp) und vom Verein eine Dauerkarte!

Und ähnlich sähe ich das für uns. Wenn schon kein Ausbau des Sechzgerstadions, dann eine neues Stadion an gleicher Stelle.

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  anteater
1 Monat her

Da hab ich gerade einen interessanten Artikel aus 2010 gelesen
https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/ein-ausbau-machbar-107483.http

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Mir hatten die Bilder zu dem Projekt damals sehr gut gefallen!

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Hätte ich damals unterschrieben und würde ich heute noch.

Nofan
Nofan (@guest_60547)
Gast
Reply to  anteater
1 Monat her

Vielen Dank für die distanzierte Zusammenfassung.

Die Vorstellung, ein Stadionneubau wäre möglich, hege ich nicht. 1860 ist wie bekannt Insolvenz gefährdet. Wer sollte in solch einer Situation 1860 weitere Risiken aufbürden?

Ein Umzug ins Oly scheint mir nur der Wunsch weniger zu sein. Vor allem, worauf mir keine Antwort bekannt ist, welche Mietkosten nach der Sanierung des Oly für 1XX Mio. € fällig werden. Weniger als im GWS dürften es sicherlich nicht werden. Und ob eventuelle Mehreinnahmem höhere Ausgaben kompensieren, sollte bewiesen werden.

Mein Kommentar sollte die Optimisten daran erinnern, dass ein tolles Stadion wie die AA auch zu einer unkontrollierten Kostenbelastung werden kann und der Konsolidierung eher abträglich ist. Dem entgegen ist das GWS nach den mir bekannten Zahlen derzeit ertragreich

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Nofan
1 Monat her

Das hat ja auch keiner behauptet, jedoch wird geunkt, dass 60 (viel) schlechter bzw fast ruinös dastehen wird. Und das sehe ich halt komplett anders.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Solange keine Zahlen auf dem Tisch liegen ist alles Mumpitz. Ich kanns nicht mehr hören.

Nofan
Nofan (@guest_60545)
Gast
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Eine finanzielle Belastung aus dem GWS-Umbau erwarte ich auch nicht. Mein Beitrag wollte nur darauf hinweisen, dass nicht zu erwarten ist, dass eine Sanierung es ermöglichen wird, Unterschiedsspieler zu verpflichten.

maximus Löwe
maximus Löwe (@guest_60450)
Gast
1 Monat her

Schon der mehr wie überstürzte Abgang von Frau Dietl aus dem Verwaltungsrat, war ein mehr wie deutliches Zeichen für das Aus des Umbaus.

tomandcherry
tomandcherry(@tomandcherry)
Leser
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Weißt Du mehr darüber?

Dann lass’ uns an Deinem Wissenstand doch bitte teilhaben.

Anderenfalls sind das unbelegte Behauptungen.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
1 Monat her

Auf die Antworten von dem Münchner OB bin ich gespannt. Oder auf die Ausflüchte, weil er keine Antworten hat. So wie ich Politiker einschätze, werden das ellenlange, nichtssagende Sätze.

Die Fragen sind meiner Meinung nach gut und auch berechtigt, geben aber auch die Möglichkeit auf ausweichende Antworten, sind mir nicht konsequent genug. Es bleibt als wieder mal nichts anderes übrig, als die 6 Wochen zu warten, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Rathaus diese Zeit nicht nutzen wird.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

Ich persönlich kann mir auf Grund der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt und die leeren Stadtkassen die der Coronapandemie unter anderem geschuldet sind nicht vorstellen, dass ein Ausbau kommt. Und das hat nichts mit meiner persönlichen Abneigung gegen einen Ausbau zu tun.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Dann soll er (Reiter) sich hinstellen und Ross und Reiter beim Namen nennen, also: im Moment sagt der Stadtkämmerer “Nein”, weil kein Geld in der Kasse, andere Dinge sind wichtiger oder was auch immer. Aber nicht so ein Verzögerungskurs fahren.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

Mal ganz ehrlich….ich hab mal an der Kreis/Bezirkspolitik geschnuppert….da biste schneller draussen wie du schauen kannst wenn du nicht Aalglatt, weichgespült und einer klar vorgegebenen Struktur folgst. Das ist Standard bei uns und von daher wirds auch keine klaren Aussagen geben. Weder vom Reiter noch von sonst irgend jemanden.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Das es in der lokalen Politik gewisse Strukturen gibt, ist klar. Frage ist, wer gibt diese Strukturen vor?

Ich hab das an anderer Stelle schon mal geschrieben: Reiter muss halt auch mal auf den Tisch hauen und ganz klare Antworten fordern. Bekommt er die nicht, müsste er sich die Frage stellen, ob die Leute, denen er diese Aufgabe überträgt, die richtigen sind. Aber ein falscher Fünfer ist genauso viel Wert wie ein falscher Fünfziger.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

Ich persönlich glaube nicht , dass er es macht. Weiter möchte ich mich eigentlich nicht zu unseren politischen Vertretern der Gesellschaft äussern, deren Glaubensfaktor eher im Minusbereich angesiedelt ist.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Die Vermutung u. Befürchtung habe ich schon lange!

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

Das sagte ich ja schon zur letzten großen LM-Stadiondiskussion. Hinhaltetaktik, Rumlabern ohne Klarheit zu schaffen u. Ausreden braucht keiner, sondern raus mit der Sprache, was geht u. was nicht geht u. warum u. nicht anders Herr Reiter+Stadtrat!!! Wenn z.B. kein Geld da ist o. es jetzt zu teuer wird o. wie auch immer, dann muss man das wahrheitsgetreu öffentlich sagen u. nicht jahrelang herumtriksen!!! Wahre Fakten u. Gründe auf den Tisch u. nicht irgendwelche Sachen rumlabern, mit dem niemand was konkret anfangen kann!!!

Last edited 1 Monat her by Chemieloewe
chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
1 Monat her

Ich neige angsichts des scheinbar endlosen Prozesses beim geplanten Stadionausbau/umbau langsam zu Entmutung, Resignation u. Pessimismus. Ich denke mir langsam ketzerisch, man sollte das ganze jetzige Projekt nach den “Reiterplänen” beiseite legen u. einfach sein lassen u. schauen, dass man vielleicht später, evtl. mit einem anderen OB o. mit welchen Leuten auch immer, die mehr für das GWS drauf haben, als Dieter Reiter…mit den jetzigen Plänen, versucht, das Projekt ungefähr nach den weit fortgeschrittenen Plänen in den 1990ern neu anzupacken u. zu verwirklichen.

Die “Ausreden”/Argumente von Reiter, dass nach der “hingebogenen” Machbarkeitssudie von Speer&Partner ein größerer Ausbau auf über rund 18.000 Zuschauer wegen irgendwelchen gültigen Vorschriften u. Gesetzlichkeiten, wie dem Bestandssschutz…etc., nicht möglich wäre, halte ich nicht für endgültig u. unüberwindbar.

Wenn eine politische Mehrheit im Münchner Stadtrat+dafürstimmende Partner, wie 60…den politischen Willen haben, ein größeres u. umfassenderes GWS-Umbauprojekt nach den damaligen Plänen umzusetzen, es also einen großen politischen, gesellschaftlichen Konsens u. Willen in der Stadt mit allen Partnern dazu gäbe u. mit Mut u. Initiative an die Umsetzung u. Realisierung gegangen werden würde, wäre das bestimmt möglich. Das heißt, man könnte die erwähnten ausbaubeschränkenden gesetzlichen Vorschriften für dieses umfangreichere Projekt aufgrund der großen gesellschaftsrelevanten, sportpolitischen Bedeutung des GWS für die Stadt München durch Ausnahmegemehmigungen baurechtlich…usw. legitimieren u. rechtlich ermöglichen. Solche Verfahrensweisen sind überall, auch in Großstädten wie Berlin, Hamburg u. München nicht ungewöhnlich u. werden laufend angewendet. Beispiele gäbe es sicher genügend. Aber, vielleicht bin ich dich zu weit abgedriftet??? Jedenfalls scheint mir das jetzige Projekt u. dessen Realisierungsprozess in einer Sachgasse, wo sehr vieles sehr unbefriedigend ist. Wenn das jetzige Projekt doch noch zeitnah umgestzt werden würde, ohne dass es zu einer Kostenexplosion kommt, wäre ich trotzdem auch erstmal sehr erfreut. Allerdings fehlt mir dazu der Optimismus, nach den bisherigen Verzögerungen, Stagnationen u. Stillständen, noch daran zu glauben.

Last edited 1 Monat her by Chemieloewe
tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
1 Monat her

Aktuell ist das GWS alternativlos. Ob es auch in Zukunft so sein wird hängt natürlich auch vom Ausbau und der daraus resultierender Miete zusammen.

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
1 Monat her

Ich hätte noch gefragt, ob sich jetzt Mehrkosten ergeben, weil man 2 Jahre gepennt hat…

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Eben, wenn nun, anstatt 35-40 Millionen, 70 Mill. für die bis jetzt geplante “geringe” Kapazitätserweiterung herauskommt, dann sollte man es doch besser sein lassen, denn das wäre pures Geldverbrennen!

Last edited 1 Monat her by Chemieloewe
Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Chemieloewe
1 Monat her

Wobei das Geld ja nicht nur für die Kapazitätserhöhung verwendet wird, sondern auch für die 2.Ligatauglichkeit, den Lärmchutz, VIP Logen, modernere Presseplätzte, einige Business Seats etc..

Last edited 1 Monat her by Bine1860
tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Ist es das alles Wert?

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

in der Tat ist es das, denn das bedeutet, dass 60 beim 2.Liga Aufstieg ein Stadion hat und bis dahin kann man durch die Mehrkapazität, die VIP Logen und die B-Seats mehr Geld verdienen als im jetzigen Zustand.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

liegen Dir schriftliche Information bezüglich des betriebswirtschaftlichen Mehrwertes vor? Klar strukturierte erkenntliche Zahlen?

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

liegen die denn dir vor, da du der Meinung bist, es rentiert sich nicht. Bei mir ist es einfache Mathematik, mit der ich den jetzigen Gewinn auf den zukünftigen Gewinn hochrechne (natürlich abhängig von der zukünftigen Miete, die meines Erachtens nicht so exorbitant sein wird, wie von GWS Gegnern prophezeit wird. Schließlich ist es ja auch im Interesse der Stadt, die Mieter nicht zu ruinieren).

Tsvmarc
Tsvmarc (@guest_60461)
Gast
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Liegen die Zahlen vor? Nein? Du, mir auch nicht. Von der Hand in den Mund ist wahrscheinlich dein Credo….

Tsvmarc
Tsvmarc (@guest_60466)
Gast
Reply to  ariksteen
1 Monat her

Dir scheinbar ja, sonst würden deine mathematischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit nach dem Umbau des GWS, die du hier verbreitest auf eine Rentabilität schliessen, die uns den einen oder andern euro erwirtschaftet.

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Tsvmarc
1 Monat her

warum sollte das denn auch nicht so sein, bereits jetzt macht man einen Gewinn – jede Saison (Corona mal ausgelassen) mit dem GWS (also rein mit dem Stadion nicht die ganze KgAa). Warum sollte nach einem Umbau plötzlich ein Minus entstehen?

tsvmarc
tsvmarc (@guest_60481)
Gast
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Wir haben einfach noch keine Zahlen wie Arik richtig anmerkt. Von daher kann keiner von uns ein vernünftige Aussage bezüglich der Rentabilität treffen. Natürlich möchte der Vermieter auch Miete für sein Objekt verlangen, welches die Mieter auch stemmen können. Die Ligazugeörigkeit wird natürlich auch ein entsprechender Faktor sein. Warum noch keine Zahlen bezüglich der eventuellen Miete auf dem Tisch liegen erschließt sich mir nicht wirklich. Ich kann doch kein 3 Familienhaus ohne Eigenbedarf bauen, ohne jemals an die zukünftigen Einnahmen gedacht zu haben !!!???? Also, die halten uns doch alle hin weil sie wissen , dass in der jetzigen Situation es keinen Umbau geben wird. In wieweit wir mit dem GWS einen Gewinn erzielen steht ja noch auf einem ganz anderen Blatt.

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  ariksteen
1 Monat her

Erstmal bekommt man schon eine Lizenz. Anders hätte Würzburg mit seiner großteils unüberdachten Behelfskonstruktion ja auch keine bekommen.

Last edited 1 Monat her by anteater
Sechzgerflore
Sechzgerflore (@guest_60497)
Gast
Reply to  anteater
1 Monat her

Die gibt es aber auch nur befristet…

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  Sechzgerflore
1 Monat her

Genau. Deshalb schrieb ich “erstmal”.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  ariksteen
1 Monat her

Na hoffentlich haben wir die dann auch bald. Es muss sich für beide Seiten lohnen denn ein eigenen Löwentempel werde ich wohl zu Lebzeiten in der jetzigen Konstellation nicht mehr erleben.

Alternativen? Ich sehe keine machbaren. Vieles ist verkorkst worden und das wird so schnell nicht aufzuholen sein bzw. ich bezweifel, dass ohne geregelte Insolvenz wir jemals aus der jetzigen Situation rauskommen. Wobei ich anmerken muss ob die rechtliche Situation im Anschluß anders als jetzt ist. 🤔 

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Ja, klar, aber dann bitteschön nicht zu horrenden Kosten!!!

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Für das Geld baust n ganz anderes Stadion, was dann auch richtig nachhaltig ist

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Dennis312
1 Monat her

das ist halt leider falsch!! Freiburg kostet 131 Mio plus kostenloses Grundstück von der Stadt (die auch 51 Mio für die Infrastruktur zahlte), das Stadion gehört nicht Freiburg und der Verrein muss auch noch Miete zahlen. Was glaubst was das heutzutage in München alles kostet?
Das hab ich dir schon so oft geschriebe, und immer wieder kommst mit dem selben Schmarrn.

tomandcherry
tomandcherry(@tomandcherry)
Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Manche unserer Mit-Kommentatoren leben leider häufig in einer “Welt, die nichts mehr kosten darf und in der man ständig alles umsonst abgreifen möchte”.

Eine “kostenlose Rundumversorgung”, sozusagen.

Dass da irgendwo ein Denkfehler (oder sogar mehrere?) vorliegt, verstehen diese Menschen größtenteils nicht.

Wer in seinem Leben schonmal selbst eine Immobilie finanzieren konnte, kann leicht nachvollziehen, wie die dafür zuständige Bank/Sparkasse bei der Besicherung dieses Projekts vorgeht.

Und in den seltensten Fällen werden privat erworbene Immobilien im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich liegen.

Ergo ist’s noch ein bisschen aufwendiger und komplizierter.

Bei Ausgaben, die (teilweise) auch noch durch Gelder der öffentlichen Hand bezahlt werden müssen, wird’s noch schwieriger und zeitaufwendiger.

Insofern, werte Bine, bleib’ ganz cool und reg’ Dich nicht auf, wenn wieder irgendwelche “Experten” mit ihren halbgaren Aussagen um’s Eck kommen, die “ganz genau wissen, wie man die Stadien in Freiburg, Ingolstadt, Augsburg… finanziert hat”.

Diese Beispiele sind vollkommen anders zu bewerten, als die Ausgangssituation eines Stadion an der Grünwalder Straße in München.

Vollkommen unabhängig, welche Art und Umfang der Aus-/Umbau in Anspruch nehmen wird.

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  Dennis312
1 Monat her

Ob bauen noch so nachhaltig ist? Aktuell herrscht Baustoffmangel und gerade bei Beton dürfte der allein wegen des Sandes anhalten. Davon abgesehen ist es natürlich deutlich energieaufwändiger, ein neues Betonstadion hinzupflastern, als ein bestehendes zu erweitern.

Es gibt auch Betonrecycling, die Niederländer haben da was, aber das ist aktuell noch teurer als neuer Beton, spart aber knappe Rohstoffe.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Chemieloewe
1 Monat her

Mit der Aussage machst Du Dir hier aber auch keine Freunde….

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Weil die Aussage halt nicht korrekt ist, trotzdem ist er hier ein Freund und wir reden drüber, so machen das vernünftige Menschen.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Das war umgangssprachlich bewertet und nicht persönlich liebe Biene, und ja ich will immer noch etwas trinken. 🙃 

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  tsvmarc
1 Monat her

Dann komm vor einem Heimspiel ins Giesinger, dann geb ich dir ein Bier aus

Tsvmarc
Tsvmarc (@guest_60462)
Gast
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Sehr gerne, abgemacht.

Alex64
Alex64 (@guest_60435)
Gast
1 Monat her

Es fehlen noch die Unterlagen des Bewertungsamtes, das gehört zum Kommunalreferat und dieses wird geleitet von…richtig Frau Frank von der CSU.
Wie wärs da erst mal mit dem kleinen Dienstweg gewesen?

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
1 Monat her

Bis da mal was geschieht habe ich schon graue Haare.. Ne mal im Ernst, diese Bürokratie in Deutschland geht mir langsam so auf den Keks. In Japan oder Südkorea wäre das Ding schon 3 mal gestanden ehe hier nur mal an einen Beschluss zu denken ist.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
1 Monat her

Obs am Geld liegt?

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
1 Monat her

Lähmder, blockierender u. behindernder Bürokratiefilz ohne Ende!!!
In diesem Unfähigkeitsdschungel verstecken sich vor allem die Bürokraten, die keine Lust haben, was zu machen u. voranzubringen u. die, die sich laufend herausreden, warum es nicht vorwärts geht, davon habe ich auch gestrichen die Schnauze voll!!!

Last edited 1 Monat her by Chemieloewe
tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Chemieloewe
1 Monat her

Der Ausdruck “Bananenrepublik” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Zum Glück gibt es Städte und Kommunen wo die Uhren noch anders ticken zb. im Osten der Republik.

Last edited 1 Monat her by tsvmarc
Nofan
Nofan (@guest_60508)
Gast
Reply to  Chemieloewe
1 Monat her

Der Bürokratiefilz könnte sofort reduziert werden, wenn Verbraucherrechte, Bürgerinteressen, Strafrecht, Schadensersatzansprüche etc reduziert bzw abgeschafft würde.

Zum Glück lebt keiner mehr in der DDR