Der Deutsche Fußball-Verband versendet aktuell die Lizenzen inklusive möglicher Bedingungen und Auflagen. Die entsprechenden Unterlagen werden nicht auf einmal versendet. Zu unterschiedlich sind dabei mögliche Auflagen und Bedingungen. Bedingungen sind noch innerhalb des Zulassungsverfahren bis Ende Mai zu erfüllen. Auflagen hingegen sind im Laufe der kommenden Saison zu erfüllen. Mehr Informationen findet Ihr in unserem Beitrag „Zulassungsverfahren zur 3. Liga – das muss man wissen„.

Erläuterungen

✔️ In der Saison 2019/20 dabei, sofern sportlich erfüllt

✖️ Es sind Bedingungen bis Ende Mai zu erfüllen

⚠️ Es sind Auflagen während der Saison 2019/20 zu erfüllen

⛔ Bedingungen wurden nicht erfüllt

Bearbeitungsstand: 18. April 2019, 15.30 Uhr

FSV Zwickau ✖️⚠️

Der FSV Zwickau bekommt die Lizenz nachdem er bis Ende Mai Bedingungen erfüllt hat. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Verein muss durch den Zufluss von liquiden Mitteln nachgewiesen werden. Das heißt: es sind noch abzuschließende Sponsorenverträge zu übermitteln.

FSV Zwickau: Lizenz für die 3. Liga in der Saison 2019 / 2020

MSV Duisburg ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Steigt der MSV Duisburg ab, bekommt er die Lizenz für die 3. Liga nur bei Erfüllung von Bedingungen. Der MSV muss laut WAZ eine Liquiditätslücke schließen. Hierfür wird Geld benötigt. Über die Summe macht Geschäftsführer Peter Mohnhaupt nicht sprechen.

WAZ: Der MSV Duisburg benötigt für Drittliga-Lizenz frisches Geld

FC Energie Cottbus ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Der FC Energie Cottbus hat bis Ende Mai laut der Lausitzer Rundschau Bedingungen zu erfüllen um die Lizenz zu erhalten. Geschäftsführer Karsten Sachs hatte diese Bedingungen erwartet. Man sei darauf vorbereitet.

Energie Cottbus: Geschäftsführer Karsten Sachs zur Lizenz

Lausitzer Rundschau: Energie muss Nachweise für Lizenz nachreichen

Hansa Rostock ✔️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: 4,4 Mio €

Hansa Rostock ist sicher mit in der 3. Liga der Saison 2019/20. Bedingungen bis zum 30. Mai sind nicht zu erfüllen. Es gibt jedoch eine formelle Auflage. Dabei geht es um die Übermittlung des Jahresabschlusses zum 31. Oktober 2019.

NDR: Hansa erhält Drittliga-Lizenz ohne Auflagen (15. April 2019)

Würzburger Kickers ✔️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Die Würzburger Kickers erhalten die Drittliga-Lizenz ohne Bedingungen, aber mit Auflagen für die kommende Saison. Damit sind sie in jedem Fall dabei.

Mainpost: Würzburger Kickers erhalten Lizenz mit Auflage (17. April 2019)

SV Waldhof Mannheim ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Laut der Mannheimer Morgen hat der SV Waldhof Mannheim die Lizenz für die 3. Liga unter Erfüllung von Bedingungen bis Ende Mai und Auflagen in der kommenden Saison bekommen.

Mannheimer Morgen: SVW muss nacharbeiten (17. April 2019)

Carl Zeiss Jena ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Carl Zeiss Jena bekommt laut der Ostthüringer Zeitung die Lizenz für die 3. Liga, wenn Bedingungen erfüllt werden. Man muss eine gewisse Summe gegenüber dem Verband nachweisen. Wie viel ist nicht bekannt. Von Auflagen ist zwar bislang in der Presse nicht die Rede, sie werden doch sehr wahrscheinlich sein und sich aus den Bedingungen ergeben.

Ostthüringer Zeitung: Frisches Geld und Lizenz mit Bedingungen für den FCC

MDR: Carl Zeiss Jena erhält Lizenz nur unter Bedingungen

Eintracht Braunschweig ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Die Eintracht Braunschweig erhält nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen die Lizenz nach Erfüllung von Bedingungen. Diese sind bis Ende Mai zu erfüllen.

Lizenzunterlagen mit Bedingungen (16. April 2019)

1. FC Kaiserslautern ✖️⚠️

Gesamtetat: unbekannt Spieleretat: unbekannt

Der 1. FC Kaiserslautern erhält die Lizenz unter Auflagen und Bedingungen. Eine endgültige Zulassung steht damit also für den FCK noch aus.

FCK erhält Drittliga-Lizenz unter Auflagen und Bedingungen (16. April 2019)

Hallescher FC ✔️

Gesamtetat: 6,8 Mio € Spieleretat: 4,9 Mio €

Der Hallesche FC hat die Lizenz ohne Bedingungen erhalten. Das hat der Verein am Montag, 15. April 2019 offiziell bekannt gegeben. Der DFB attestiert dem Klub die uneingeschränkte Leistungsfähigkeit in allen Bereichen. Allerdings plant der Verein auch für die 2. Bundesliga, denn ein Aufstieg ist möglich. Man plant mit einem Etat von 6,8 Millionen Euro. Laut ligaonline.de sind hierfür 4,9 Mio € als Spieleretat geplant.

Hallescher FC: HFC erhält frühzeitig Lizenz ohne Bedingungen

ligaonline.de: 6,8 Millionen Euro: Hallescher FC erhöht Etat für 2019/20

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jürgen (jr1860)
Leser
anteater
Leser

Chemnitz wird spannend. Die stehen eh unter Insolvenzverwaltung aber halt auch mit deutlichem Vorsprung an der Tabellenspitze. Große Sponsoren sind ihnen abgesprungen und der Zweitplatzierte (Berliner AK) in der Liga hat gar keine Drittligalizenz beantragt. Hertha II will man eigentlich auch nicht in der Liga haben…

unvoreingenommen
Leser
Wolf
Leser

Auf DB 24 steht bei Halle ein Lizenzspieleretat von 4,9 Millionen.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass dort untertrieben wird.

anteater
Leser
Richard
Gast
Richard

HAM muss auch Interesse haben, dass früher Planungssicherheit für Biero erfolgt.
Und die Realität nach einem Wiederaufstieg aus RL bedeutet ganz klar kleinere Brötchen zu backen. Ein Etat von 3 Mio. Euro ist in der drittten Liga zwar Mittelmass aber gut realisierbar:
15 000 x 15 Euro Eintritt in 19 Heimspielen generieren für Sechzig brutto 4,275 Mio. Euro
+ X bei Steigerung Kapazität auf 18 000 – 22 000 nach der Machbarkeitsstudie).
Dazu kommt Garantie-Vermarktungsbetrag infront und rund 1 Mio. TV-Vermarktung DFB.
Der e.V. und seine Förderer geben über FA zudem eine enorme „Garantie“ für NLZ und den Jugendbereich bis zu U17

Die ganz grosse Aufgabe wird es für Biero und GG sein, die talentiertesten und hungrigsten
Spieler aus den südlichen Regionalligen und Drittligaklubs nach Giesing zu lotsen.
Welcher Jungprofi will nicht auch vor dem stets ausverkauften Hexenkessel GWS seinen
Namen grösser machen und später finanziell profitieren?

Das Scouting und das Geschick von sportlicher Leitung sind gefragt, um unsere Stamm-Elf
ein noch besseres Löwenteam zu formen. Ich glaube fest daran, dass dies auch gelingt und kommende Saison ein Platz zwischen 3-6 möglich ist, wenn diese Mannschaft noch besser abgestimmt und eingespielt ist und kein Verletzungspech hat (siehe Haching u.a.)

1 Hiller (Bonmann)
2 Paul (Weeger) 4 Weber (Mauersberger) 5 NEU ? ( Belkahia) 3 Steinhart ( ? )
6 Wein (Neu ?) 8 Moll ( Neu ?) 10 Bekiroglu ( Dressel )
11 Karger ( Neu ? ) 9 Mölders ( Neu ?) 7 Lex ( Ziereis )

anteater
Leser

11 Karger (Kindsvater)…
7 Lex (neu)…
Nur meine Meinung.

tomandcherry
Leser

@Richard

Ziemlich viele Unbekannte in Deiner Gleichung.

„…+ X bei Steigerung Kapazität auf 18 000 – 22 000 nach der Machbarkeitsstudie).“

Wieso bist Du Dir so sicher, dass die Machbarkeitsstudie eine Erhöhung der Kapazität auf 18.000 bis 22.000 ergeben wird?

„…die talentiertesten und hungrigsten
Spieler aus den südlichen Regionalligen und Drittligaklubs nach Giesing zu lotsen.“

Dir ist aber nicht entgangen, dass 60 nicht mehr „die große Nummer“ im bayerischen/süddeutschen Fußball ist? Da gibt’s schon etliche Konkurrenten um Talente, die sich gerne auch mal in Haching, Augsburg, Ingolstadt, Würzburg, Fürth, Nürnberg… umschauen und -hören, was dort so an sportlichen/finanziellen Perspektiven geboten wird.

Sei mir nicht böse, Richard, aber ich glaube Du überschätzt „den Reiz in einem ausverkauften Hexenkessel GWS zu spielen“ ziemlich.

Heute möchten die Spieler in erster Linie sportliche Möglichkeiten, gekoppelt mit finanzieller Sicherheit. Das sind allerdings nicht gerade die größten Trümpfe, mit denen 60 München reizen kann.

„Ich glaube fest daran, dass dies auch gelingt und kommende Saison ein Platz zwischen 3-6 möglich ist,…“

Ein Platz zwischen 3 und 6? Da müsste m.E. schon alles optimal zusammenpassen und der Kader deutlich (!) verbessert werden. In jedem Mannschaftsteil bräuchte es dann zwei überdurchschnittliche Spieler, also insgesamt sechs bzw. sieben, wenn man Hiller noch einen starken Konkurrenten vor die Nase setzen möchte.

Alleine die Aussicht sechs bessere – und wesentlich teurere – Spieler zu holen, die das Niveau deutlich anheben und für eine Saison mit mehr Siegen als Unentschieden bzw. Niederlagen sorgen müssen, halte ich für nahezu ausgeschlossen.

Wenn wir nächste Saison erneut die Klasse halten und möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun hätten, wäre ich absolut zufrieden.

Und das wird nach meiner Einschätzung schon eine ziemliche Herausforderung werden.

anteater
Leser

Na ja, ist halt schon auch die Frage, ob ein Spieler bei einem Bundesligaclub anheuert, um dann in deren U23 in der Regionalliga zu spielen, oder ob er lieber Stammspieler bei Sechzig sein will. Gerade für junge, talentierte Spieler bieten wir da schon was. Klar, wenn einer lieber vor leeren Rängen in Haching spielt…

Wenn einer gut genug ist, dann wird er früher oder später eh von einem höherklassigen Verein gekauft bzw. wechselt ablösefrei, da meist ja eh nur noch Zwei- oder Dreijahresverträte abgeschlossen werden.

Und wenn die für den sportlichen Bereich Verantwortlichen ihre Aufgabe annehmen und mit dem vorhandenen Geld eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen, dann ist auch mehr drin als einfach nur Abstiegskampf.
Können sie das? Sagen wir mal so. Sie haben jetzt einen großen Kader zusammengestellt, den sie offenbar nicht über die Saison hinaus finanzieren können. War vielleicht keine so super Idee.

Buergermeister
Leser

was kostet das Stadion Miete? bzw wieviel muss man vom Umsatz abgeben?

Landshuterlöwe
Gast
Landshuterlöwe

Laut Aussage von Reisinger im SZ-Interview vor ein paar Wochen:Wir zahlen als Mieter zehn Prozent der Zuschauereinnahmen an die Stadt, dann habe ich noch 1800 Euro, die das Flutlicht kostet. Wir zahlen nicht einmal für die Werbefreiheit
Von der errechneten 4,275 Mio brutto bleiben nach meiner Rechnung am Ende fast 3,2 Mio netto übrig (wenn bei jedem Spiel das Flutlicht brennt)

jürgen (jr1860)
Leser

sowas von ca 3 Mios Zuschauereinnahmen habe ich auch irgendwo gelesen. Wäre also in etwa das angedachte Budget….
Ist nur die Frage wo der Rest versickert wink

anteater
Leser

Angestellte in der Verwaltung, Geschäftsführer (2 Stück), Nebenkosten an der Grünwalder 114, beim Stadion kommt auch noch das Ordnerpersonal, Reinigung… mal so als Anfang das, was mir ganz spontan einfällt.

jürgen (jr1860)
Leser

Zinsen !!
Kann mir vorstellen, dass das ein Hauptbestandteil ist…
Denke nicht nur bei HAM

Tami Tes
Redakteur

Das Budget kann sich doch nicht aus reinen Einnahmen vom Stadion zusammensetzen? Immerhin gibt es noch Sponsorengelder – die Bayerische und noch einige mehr.

Irgendwie bin ich irritiert… wurde nicht immer gesagt/geschrieben, dass wir beim Stadion +/- 0 rausgehen? (irgendwas muss ich gerade verwechseln… hmm)

RheumaKai
Leser

Der „Gewinn“ aus dem Spielbetrieb im GWS liegt offenbar tatsächlich nur bei etwa 1 Mio. €. MVV-Abgabe, Ordnungsdienst usw. kosten viel Geld. Allerdings sind das immer noch 2,6 Mio. € mehr wie in der AA. Da betrug der Verlust aus Heimspielen 1,6 Mio. €. Nachzulesen in der letzten Bilanz!

jürgen (jr1860)
Leser

Saki und sein Erfüllungsgehilfe hatten das immer offen im Raum stehen lassen („Fragen Sie Mal RR, was das Stadion abwirft…“) – eine Antwort gabs nie.

Das Budget für den Kader dürfte aber auch nur ein Teil der nötigen Ausgaben sein (Mitarbeiter, Unterhalt/Miete/Pacht Geschäftsstelle & Trainingsgelände, Schuldendienst usw…)…

Banana Joe
Leser

Ja wo?

anteater
Leser

Was macht Halle richtig, was wir und andere falsch machen?

tomandcherry
Leser

anteater

Nicht nur Halle, da gibt’s bestimmt noch genügend andere Beispiele, wie z.B. Osnabrück, Karlsruhe oder Wehen-Wiesbaden, die momentan von den ersten drei Tabellenplätzen grüßen und die Aufsteiger unter sich ausmachen werden.

Was „wir“ falsch gemacht haben, kann ich Dir schreiben:

Seit Jahrzehnten betriebswirtschaftlich schlecht gearbeitet, so dass irgendwann die Situation „Ein finanzkräftiger Investor muss uns retten“ eingetreten ist und man dadurch eine kurz- bis mittelfristige Rückkehr in die Bundesliga erwartet hat.

Bei „den anderen“ wird scheinbar nachhaltiger gearbeitet und man träumt nicht jede Saison davon aufzusteigen, in zwei, drei Jahren in der Bundesliga zu sein, die CL zu erreichen und auf Augenhöhe mit dem FC Barcelona zu spielen.

Nebenbei könnte es auch sein, dass man dort nicht gefühlt jedes halbe Jahr den Trainer infrage stellt bzw. entlässt, mit einem Geschäftsführer, Sportdirektor, Manager… länger als eine Saison zusammenarbeitet, den Präsidenten auch mal länger als 2 Jahre in Ruhe arbeiten lässt usw.

„Kontinuität“ und „Geduld“ heißen die beiden Zauberworte. Beide scheinen bei 60 München in der Vergangenheit nicht sehr häufig vorgekommen zu sein, sonst hätte man den „Doppelabstieg“ möglicherweise vermeiden können?

anteater
Leser

Wir sind uns natürlich einig ob des künftigen Weges. Trotzdem traurig zu sehen, wie ein Club in einer strukturschwächeren Region mit weniger Zuschauerzuspruch einen höheren Etat zusammenbekommt und keine Lizenzauflagen bekommt.

Serkan
Leser

Das ist auch nicht so. Es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Noch 2018 hatte Halle schwer zu kämpfen: https://www.mz-web.de/sport/fussball/hallescher-fc/brisante-finanzlage-hfc-fehlen-offenbar-fast-1-5-millionen-euro-29454794

anteater
Leser

Wehen hat mit Brita einen zahlungskräftigen Mäzen.

Serkan
Leser

Sponsor oder Mäzen? Das ist nicht das Gleiche.

anteater
Leser

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Jedenfalls nicht Investor.