Nachdem die KFC Uerdingen GmbH bereits ein Insolvenzverfahren hinter sich hat, hat der Mutterverein am heutigen Dienstag ebenfalls einen Antrag auf Insolvenz gestellt.

Ein fest zugesagtes Darlehen wird nun doch nicht bereitgestellt. Deshalb sei der Schritt in die Insolvenz unausweichlich. “Der Vorstand des KFC plant trotz des anstehenden Insolvenzverfahrens weiterhin mit dem Spielbetrieb in der Regionalliga und sieht darin auch eine Chance für den Klub. Mit Herrn Dr. Christoph Niering wurde ein erfahrener vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, der bereits Verfahren anderer Fußballvereine erfolgreich durchgeführt hat”, schreibt der KFC Uerdingen.

Vorsitzender Damien Raths: “Wir haben nun die Möglichkeit, den KFC Uerdingen endgültig von allen hinterlassenen Altlasten zu befreien. Wir haben dennoch bis zur letzten Minute alles versucht, diesen Schritt umgehen zu können, da ein Insolvenzverfahren natürlich auch mit Unwägbarkeiten verbunden ist. Wir erwarten die kurzfristige Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters, mit dem die nächsten Schritte konkret besprochen und angegangen werden können, damit wir die viele vorbereitende Arbeit, die wir in den vergangenen Wochen geleistet haben, nun in unterschriebene Verträge umsetzen können, um endlich richtig in die Saison starten zu können.”

Den KFC Uerdingen erwarten in der Regionalliga nun erst einmal 9 Punkte Abzug.

(c) imago images/Noah Wedel

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