Christl Estermann wird am Montag zum letzten Mal das Löwenstüberl am Trainingsgelände aufschließen. Die 75-jährige Kult-Wirtin hört auf. Zum Abschied werden der Obststandl Didi, Michael Struppi und der Fischl Willi eine Silvesterfeier veranstalten, die gleichzeitig eine Abschiedsparty für Christl Estermann werden soll. Zu humanen Preisen soll es reichlich zu trinken und zu essen geben. Bereits um 12.00 Uhr geht es los. Um 24.00 Uhr soll es dann ein großes Feuerwerk geben.

Löwen-Stüberl
Löwen-Stüberl

Angst vor der Zukunft …

Dass es für Christl Estermann emotional nicht leicht wird, war allen Fans klar. Sie hängt sehr an ihrem Löwenstüberl und fühlte sich dort immer wohl. Wie niemand anderer hat sie das Trainingsgelände mitgeprägt. Überraschenderweise wendet sie sich kurz vor ihrer Verabschiedung an die Presse. Und spricht über ihre finanziellen Probleme. Gegenüber der Abendzeitung spricht sie über ihre Ängste vor der Zukunft. Sie muss zum Sozialamt und soll zukünftig von 250 Euro im Monat leben. Lange habe sie mit sich gerungen, ob sie es „an die große Glocke hängen“ soll, erklärt sie der Abendzeitung.

KGaA verzichtete auf Mieteinahmen

In den umsatzschwachen vergangenen zwei Jahren hatte die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auf Miete für das Löwenstüberl verzichtet. Eine Entscheidung, die Investor Hasan Ismaik getroffen hatte. Die Miete hat der Jordanier laut der Geschäftsführung nicht übernommen.

Ultimative Abschiedsfeier

Gegenüber dem Löwenmagazin äußert sich Dieter Schwaiger alias Obststandl Didi. Die Silvester-Party soll die ultimative Abschiedsfeier werden. Alle Löwenfans sind eingeladen. Mit Frühschoppen möchte man anfangen, es kann Karten gespielt werden und es gibt Brotzeit. Anschließend soll es fließend in eine Silvesterfeier übergehen. Das erwirtschaftete Geld soll der scheidenden Löwen-Wirtin zugute kommen.

Es ist Gästen gestattet Kommentare abzugeben. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass diese erst durch einen Moderator freigegeben werden müssen. Mit der Abgabe eines Kommentars willigst du in unsere Regeln für den Kommentarbereich ein. Eine gültige eMail-Adresse ist erforderlich, sonst landet der Kommentar leider im Spam-Ordner. Bei Fragen wendet euch bitte an redaktion@loewenmagazin.de

Eine Übersicht über die letzten Kommentare findet ihr hier: Kommentare
avatar
  
smilewinklolsadballlionpretzelbeerstadiumlinkrollingheartzzzpolice
 
 
 

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
1860Solution
Leser

Die Aktion von Obststandl Didi und Co. finde ich Klasse. Es ist im Rahmen ihres letzten Tages noch mal die Chance den Umsatz für sie zu erhöhen und ihr damit etwas gutes zu tun. Das nun an anderen Stellen Spenden sammelt, finde ich hingegen äußerst fragwürdig. Sie kam nicht unverschuldet in diese Lage wie viele andere Menschen in München. Gerade war doch die Spendenübergabe an die Tafel. Es gibt Kinder die Hunger leiden in München. Und dann sammelt man Spenden für eine gescheiterte Geschäftsfrau der seit sicherlich nicht erst gestern klar war dass das Geld nicht reichen wird? Und selbst die AZ macht da nun eine Spendenaktion. Das hat für mich einen Beigeschmack.

Weiss-Blau
Leser

Wenn jemand Spenden möchte ist das natürlich seine Sache. Ich spende sicherlich nichts. Aber ich spende ohnehin nur an eingetragene Vereine oder Stiftungen. Das ist im Endeffekt ja auch keine Spende sondern eine Schenkung. Und die muss sie unter Umständen mit dem Sozialamt verrechnen.

Hennes
Gast
Hennes

Besonders seit der Rückkehr ins 60er Mitte 2017 sollte an Spieltagen ihr Stüberl doch gebrummt haben. Wer wollte denn als Fan nicht bei ihr auch ehemalige Spieler und Verantwortliche zuvor treffen. Aber sie hat das in ihrer Art irgendwie komplett versemmelt. Und das schon seit mindestens … naja … unserem Abstieg 2004?!

Löwe
Leser

„In den umsatzschwachen vergangenen zwei Jahren hatte die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auf Miete für das Löwenstüberl verzichtet. Eine Entscheidung, die Investor Hasan Ismaik getroffen hatte. Die Miete hat der Jordanier laut der Geschäftsführung nicht übernommen.“

Also die Aussage hätte sich Scharold sparen sollen. HAM hat doch alles bezahlt! Oder wer sonst hat immer wieder frisches Geld überwiesen?
Hätte er bei Millionenüberweisungen drauf schreiben sollen „davon 10000 für Stüberlmiete“?

blue planet
Gast
blue planet

Bei den genannten Millionenüberweisungen handelte es sich ja wohl um Darlehen, die zu einer völligen Überschuldung der KgaA geführt haben.
Die Miete hingegen wäre einfach eine Einnahme gewesen.

Hennes
Gast
Hennes

Nach dem nächsten Wandel von Darlehen in Genussrechte, gibt es fast keine Darlehen mehr. Genussrechtskapital hat in D den Charakter von Eigenkapital. Es werden keine Zinsen fällig. Das GRK ist allerdings im Gewinnfall vorrangig zu bedienen.

1860Solution
Leser

Sofern es einen vollständigen Wandel an Darlehen in Genussscheine gibt. Das ist noch nicht sicher.

Hennes
Gast
Hennes

Ja. Es ist manchmal fast zum Verzweifeln. Die Befürworter des neuen Vereinskurses seit Mitte 2017 wollen einfach nicht wahrhaben, was Sache ist: Man kann zu HI stehen wie man will. Aber er hat die KGaA im Würgegriff. Und wer ihn loswerden will, muss das akzeptieren und mit ihm zumindest kooperieren, damit seine Anteile an Wert gewinnen und er endlich verkauft. Was dann käme, wird man sehen.

1860Solution
Leser

Gut aber da steht immer noch der Wille der Mitglieder im Raum: man soll keine Schulden machen. Vereinskurs hin oder her – da hat der Präsi nicht viel Spielraum. Und schon das mit den Genussscheinen war fragwürdig.

Hennes
Gast
Hennes

Ja. Aber da fehlt es eindeutig am Intellekt. Und unser Präsident will wohl einmal in seinem Leben bedeutend sein. Und steuert nun mit dieser fragwürdigen Unterstützung den gesamten Profifußball von 60 in ein Chaos.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Ein zukünftiges schuldenfreies wirtschaften (aufgrund Totalüberschuldung der KGAA) mit mangelndem Intellekt der Mitglieder abzutun sagt vieles über deinen Intellekt.

1860Solution
Leser

„Aber da fehlt es eindeutig am Intellekt“, damit machst du dich unter Fans sicherlich nicht beliebt. Zumal es in einem demokratischen System keine Rolle spielt wer was für ein Intellekt hat. Deine Grundaussage ist sogar sehr gefährlich.

RR hat wohl eher mehr Ärger und Scherereien als dass er irgendwie sich bedeutend fühlen könnte. Diese Aussage ist also genauso daneben und eine Unterstellung.

1860Solution
Leser

Die Überweisung der 1,5 Millionen Euro sind vertraglich ausgehandelt. Das kann er doch nicht plötzlich mit anderen Verbindlichkeiten gegenrechnen. Zudem geht es da gar nicht um die Zahlung. Wenn die KGaA diese Entscheidung wortlos angenommen hat und nie Miete verlangt hat, dann ist das ihr eigenes Problem. Dafür ist Fauser und Scharold verantwortlich. Gerade bei Fauser wundere ich mich doch sehr, dass er da keinen Schlusstrich gezogen hat. Ismaik trifft hier gar keine Schuld.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Es ist längst Zeit für was neues, modernes, wirtschaftlich erfolgreicheres.
Trotzdem, Danke Christl.

jürgen (jr1860)
Leser

Gerade das bissl verstaubte macht doch den Charme aus

1860Solution
Leser

Ich würde es abreissen und was Neues hinstellen. Da muss man etwas finden „Moderne trifft auf Tradition“. Ein netter bayerischer kleiner Biergarten mit schönem Stüberl.

Tami Tes
Redakteur

Schöne Aktion. Da sieht man immer wieder: Löwen halten zusammen!

BlueBerry
Gast
BlueBerry

Generell fand ich den „Kult“ etwas künstlich. Empfand es dort weder angenehm menschlich noch urig.

Eher erinnerte mich das Stüberl an eine abgefuckte Touristenfalle. Für mich ein Beispiel bei dem eine Änderung dringend nötig ist und gut gemacht eine Bereicherung sein kann.

Zepo
Gast
Zepo

Jamei Löwe hin oder her,
man sollte in guten Zeiten wirtschaften können und als Selbständiger vorsorgen wenn man nicht pflichtversichert ist!
Hernach jammern wenn es nicht reicht ist halt auch beschissen gegenüber den Einzahlern!