Die Verantwortlichen des TSV München von 1860 e.V. haben ein sogenanntes FAQ veröffentlicht – die Beantwortung häufig gestellter Fragen im Hinblick auf den Profifußball der Löwen. Inhaltlich kann man die Worte kaum kritisieren. Es sind überwiegend bekannte Details rund um den Konsolidierungskurs, das Verhältnis zu Mitgesellschafter Hasan Ismaik, die DFB-Regelung 50+1 und das Stadion an der Grünwalder Straße. Einige Fans sind zufrieden. Jeder hatte es nun schwarz auf weiß zum Nachlesen, so ein Kommentar auf Facebook. Doch ob die Veröffentlichung taktisch klug war, muss man hinterfragen.

Ein Kommentar

Präsident Robert Reisinger ist dafür bekannt, dass er auf Provokationen öffentlich nicht reagiert. Vor allem nicht über die sozialen Netzwerke, die in vielen Bereichen längst die Grundlage für jeglichen Populismus sind. „Wir als Präsidium melden uns, wenn es etwas zu sagen gibt – und springen halt nicht über jedes dahingehaltene Stöckchen“, sagte Reisinger vor der vergangenen Mitgliederversammlung des TSV 1860 München gegenüber dem Löwenmagazin. Stattdessen möchte man mit einem ausführlichen Fragenkatalog mit insgesamt 18 Fragen rund um den Profifußball eine sachliche Ebene herbeiführen. Ob das gelingt? Wohl eher nicht. Das hat aber herzlich wenig mit dem Inhalt zu tun, der im Grunde durchaus informativ ist. Sondern vielmehr ist es eine Folge der selektiven Weiterverarbeitung durch diverse journalistische und soziale Medien. Zum einen um Klicks zu erzeugen, zum anderen um Stimmung zu machen. Und schnell reduziert sich ein ausführliches FAQ auf nur ein paar wenige Schlagzeilen, die man generieren kann. Der Rest fällt unter den Tisch. Der Fan wird systematisch dazu konditioniert, gefilterte und durch die eigene Handschrift gefärbte Informationen zu lesen und als die Wahrheit anzuerkennen. Nur wenige machen sich dann noch die Mühe, sich andere Quellen anzueignen. Das sorgt für eine Polarisierung und Fragmentierung des Gesamtkontextes und der Klubpolitik.

Von 18 Fragen und Antworten mit interessantem Inhalt blieb am Ende die Diskussion darüber, ob die Verantwortlichen des TSV ohne Daniel Bierofka planen. Das ist kontraproduktiv und führt das gesamte FAQ ad absurdum. Damit wird Kritikern des Präsidiums und des Verwaltungsrates nicht nur die Bühne überlassen, die immer wieder gerne benutzt wird um Stimmung zu machen, sondern die entsprechenden Protagonisten auf der Bühne auch gefüttert. Gerade bei den Fans oder auch der Öffentlichkeit wird die Außendarstellung des TSV 1860 München sehr einseitig geprägt und entsprechend auch wahrgenommen. Einzig und alleine eine polarisierende Antwort von Hasan Ismaik fehlt noch. Vermutlich ist sie jedoch bereits in Arbeit.

Die Verantwortlichen des e.V. möchten auch weiterhin auf einer sachlichen Ebene bleiben. Das ist durchaus sinnvoll. Im Hinblick auf die Außendarstellung des Gesamtvereins sollte man sich jedoch überlegen, ob man die 1860-Bühne weiterhin Kritikern des aktuellen Kurses überlässt.

Alle 18 Fragen und Antworten rund um den Profifußball findet Ihr übrigens hier: https://loewenmagazin.de/tsv-muenchen-von-1860-e-v-veroeffentlicht-fragen-und-antworten-rund-um-den-profifussball/

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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EeensZweeDrii
Gast
EeensZweeDrii

Ich fand die anmerkung zum coach gut und richtig…eine art zurechtzupfen…biero hat sich meiner meinung nach schon recht krass in die politik eingemischt und lässt sich zu gern vom investor und am blogger vorschieben…auch das mit dem.verdienst ist nich ganz verkehrt, denn arbeitet der heiland nicht nur nicht monat für monat für lau,sondern hat an sehr langen und guten vertrag,der so in liga drei wohl einmalig ist (für einen trainernovizen wohl im ganzen profifussball)…

Alexander Schlegel
Leser

Ich stehe nun wirklich nicht im Verdacht im Grissmaik-Lager zu stehen, aber, ehrlich gesagt, stieß mir die Bierofka-Passage auch übel auf. Abgesehen davon, verstehe ich noch nicht einmal, was damit ausgesagt werden soll. Es dürfte aber auf jeden Fall ziemlich einmalig im Profifußball sein, dass ein Mitgesellschafter, der schließlich über die Höhe von Verträgen ja auch zu befinden hat, danach in der Öffentlichkeit über das gute Gehalt des Angestellten schwadroniert. Das empfinde ich als äußerst dumm und überflüssig. Und noch mal gefragt: was genau wollte man damit eigentlich ausdrücken? Das ist eine solch verdruckste und verschwurbelte Passage, die den Eindruck erweckt man möchte etwas ganz anderes sagen als man sich dann durchringt raus zu lassen. Lieber Ross und Reiter gerade raus benennen als so einen Murks.
Kein guter Stil, bei allem Respekt. Hat mir gar nicht gefallen.

Pan
Gast
Pan

Das Fass Biero aufzumachen war überflüssig wie ein Kropf gerade weil die Ismaikaner Ihn instrumentalisieren Ihre Träumereinen von Profifußball auszuleben.

anteater
Leser

Na ja, wir sind im Profifußball. Nur checken das manche Leute halt nicht.

3und6zger
Leser

Es gibt in unserem Verein z.B. Hasan Ismaik und Daniel Bierofka, die Austeilen können, aber beim Einstecken nicht gut sind und es gibt das Präsidium, das die ganze Zeit Einstecken muss, und kaum austeilt. Wenn sie aber dann mal austeilen, sind alle überrascht und das Geschrei ist groß. Fakt ist aber auch, dass der Boulevard die Aussagen inkl. Kommas und Leerzeichen für Clicks ausschlachtet.Von daher: „Wie man’s macht, ist es falsch!“ Reagiert man nicht auf die ständigen Anfeindungen, gilt man als zahnloser Tiger. Antwortet man mit Fakten und der eigenen Meinung, wird man in der Luft zerrissen.

BruckbergerLoewe
Leser

Die Aussage über die Trainer war trotzdem so überflüssig wie ein Kropf.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Haben Sie vergessen, was der Trainernovize Bierofka sich vor vier Wochen erlaubt hat? Zur Erinnerung: Er meinte, seine Chefs der Untätigkeit bezichtigen zu müssen! Damit und mit seinem permanenten Jammern nach weiteren Spielerverpflichtungen, hat er den alternativlosen Konsolidierungskurs infrage gestellt. Wollte er Ismaik erneut seine Ergebenheit für den unnötig langfristigen Trainervertrag darlegen? Bieroklopps bleibt Ismaiks Trojonisches Pferd, von dem er sich instrumentalisieren lässt.

Solch ein Verhalten ist ein Affront und in hohem Maße Illoyal gegenüber seinem Arbeitgeber!

Dass das Präsidium sich hinter und vor die Geschäftsführung stellt, ist nur konsequent. Nunmehr liegt es an Bierofka zu beweisen, dass er tatsächlich die erfolgreichste Traineraktie ist und den Lobpreisungen von Wettberg, Lorant, H.I. & Co. gerecht werden kann. Dann stünde dem Aufstieg nichts mehr im Wege!

anteater
Leser

Im Nachhinein kann man das so sagen, ja. Nur, als ich diese 18 Punkte dieser Tage las, da dachte ich nicht, dass sich jemand derart entblödet, da einen Punkt rauszupicken, diesen hin- und herzudrehen um damit dann auf andere Einzuschlagen.

tomandcherry
Leser

Eigentlich ist es doch vollkommen egal, was die e.V.-Seite (nicht) macht.

Es wird ihr immer (!) von der KGaA-Seite resp. dem großzügigen Mehrheitsgesellschafter negativ angekreidet.

Schweigt man als e.V. ist man „nicht präsent“, „faul“ oder „uninteressiert an den zahlreichen Themen des Profi-Fußballs“.

Teilt man sich doch öffentlich mit, dann „fehlt es an Respekt“, „beleidigt man rassistisch“ oder „hört sich selbst gerne reden“.

Deshalb ist es vollkommen unerheblich, in welcher Art und Weise man (re)agiert.

Die andere Seite wird es sich so hinbiegen, dass der e.V. bzw. dessen handelnde Personen dadurch maximal schlecht aussehen.

Typische Wahl zwischen Pest und Cholera.

Baum
Leser

Da bin ich absolut deiner Meinung. Äußert sich der e.V. nicht über „Profifussball“ bzw. die KGaA heißt es „war doch klar, dem Reisinger geht ja Profifussball am A. vorbei“. Nehmen sie jedoch Stellung sei es im BR oder eben durch diese FAQ dann heisst „warum mischt sich der Reisinger bei KGaA Themen ein, das wollten sie doch nicht!“. Wie man´s macht…
Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen man hätte nichts gesagt. Jetzt werden sie an ihren Worten gemessen (z.B. Punkt 12 der FAQ!).

Buergermeister
Leser

Also die Frage bzgl dem Trainer zu stellen und im selben Augenblick sein Gehalt zu enthüllen ist schon eine Provokation. Dachte der e.V. wollte sich öffentlich nicht mehr äußern und sich aus dem operativen Geschäft raus halten. Im übrigen ist die Frage auch gar nicht wirklich beantwortet worden sondern es wurden nur floskeln rausgehauen bei dem sich das Phrasenschwein freuen würde.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, zu Beginn einer Wahlperiode sind Grausamkeiten zu begehen. Somit handelt das Präsidium zur angemessenen Zeit.

Der Absatz über Bierofka verleitet zum Schlucken. Aber auch diese Grausamkeit musste jetzt erfolgen. Vor einem Monat meinte Bierofka seine Vorgesetzten der Untätigkeit bezichtigen zu müssen. Vielleicht sind ihm dabei die Alibis von Karsten Wettberg zu Kopfe gestiegen. Seine Ausführungen mögen zutreffend sein. Sowas gehört in der „Kabine“ diskutiert. Dass ihm eine öffentliche Zurechtweisung bevorsteht, hätte im bewusst sein müssen, denn es ist ein Affront, den alternativlosen Konsolidierungskurs des Vereinspräsidiums öffentlich zu kritisieren. Er meinte wohl seinem Gönner Ismaik zur Seite springen zu müssen, der ihm den langfristigen Vertrag beschert haben will! Aus dem Kloppnachfolger ist ein heiligenscheinloser BieroKlopps geworden.

Wenn er nicht demnächst mit Trainerofferten aus der Landesliga beglückt werden möchte, sollte er sich nicht mehr von H.I. instrumentalisieren lassen, sondern auf dem Platz Punkte liefern lassen!

anteater
Leser

Wie hoch ist denn sein Gehalt? Ich kenne es nicht, aber vielleicht habe ich da auch etwas überlesen. Vielen Dank für die Aufklärung im Voraus, werter Buergermeister

„Dachte der e.V. wollte sich öffentlich nicht mehr äußern und sich aus dem operativen Geschäft raus halten.“

Okay. Sie dürfen ja erstmal denken was Sie wollen, da spricht nichts dagegen. Woran genau machen Sie Ihren Gedanken fest, dass der e.V. sich nicht mehr öffentlich äußern wollte? Und worin sehen Sie einen aktiven Eingriff in das operative Geschäft?

„Im übrigen ist die Frage auch gar nicht wirklich beantwortet worden“

Nein? Was hätte Ihnen denn als alternative Antwort gefallen. Ich sehe hier auf Anhieb zwei andere Möglichkeiten, die man gehabt hätte:
1. (sinngemäß) Unser Trainer reißt es nicht, wir suchen schon einen anderen, oder
2. (sinngemäß) natürlich rechnen wir damit, dass Daniel seine komplette Trainerkarriere bei Sechzig verbringt.
Beides wäre doch, da stimmen Sie hoffentlich zu, ausgemachter Schmarrn.
Wie gesagt, was für alternative Antworten kommen Ihnen da in den Sinn?
Ach ja, die Frage gar nicht zu beantworten, das wäre wohl das fatalste gewesen, denn das hätte man locker als 1. (siehe oben) deuten können.

Buergermeister
Leser

Mögliche Antwort auf eine selbst gestellte Frage (die man nicht stellen muss) :

„Die Frage nach dem Trainer stellt sich im Moment nicht, wir sind mit seiner Arbeit zufrieden er hat einen gültigen Vertrag bis 2022 und wir werden ihn in keinem Fall vorher gehen lassen“

ok vielleicht war es nur unglücklich formuliert, was weiß denn ich aber es wurde zumindest keinem von der KGAA vorgelegt scheinbar. man wollte doch mit der kampagne vereinen statt spalten ein bisschen ruhe reinbringen. Jetzt hat man vor dem wichtigen Spiel am Samstag wieder massive Medienpräsenz mit einem vollkommen unnötigen Thema.

anteater
Leser

Einen Widerspruch zu VEREINen statt spalten kann ich nicht erkennen. Wohl aber darin, dass Herr Ismaik sich dieser Kampagne nicht anschließen möchte.

„Die Frage nach dem Trainer stellt sich im Moment nicht, wir sind mit seiner Arbeit zufrieden er hat einen gültigen Vertrag bis 2022 und wir werden ihn in keinem Fall vorher gehen lassen“

Sie bemängelten, dass die Antwort der e.V.-Vertreter das Phrasenschwein freuen würden. Und kommen dann mit so einem Statement, welches das Phrasenschwein zur Schlachtreife anwachsen lässt. Sorry, Buergermeister, aber das ist jetzt nicht schlüssig.

„es wurde zumindest keinem von der KGAA vorgelegt“

Ach, der e.V. muss jetzt alles der KGaA vorlegen vor Veröffentlichung. Na, Sie sind mir aber einer. Was fordern Sie als nächstes? Dass Herr Ismaik seine öffentlichen Verlautbarungen künftig zunächst dem Mitgesellschafter (e.V.) vorlegt? Sehen Sie, das wird nicht passieren.

„Jetzt hat man vor dem wichtigen Spiel am Samstag wieder massive Medienpräsenz mit einem vollkommen unnötigen Thema.“

Immerhin lenkt es von der Mannschaft ab und sie kann in Ruhe arbeiten. Die AZ fing ja schon damit an, wer alles fehlt.

Mir erklärte mal ein Roter, wie man die öffentlichen (und teils wirklich hirnrissigen) Äußerungen „seines“ Präsidenten eben auch sehen kann. Nicht nur als der hirnrissige Schmarrn, der sie bisweilen sind, sondern eben auch als Nebelkerzen, welche den Fokus der unter Druck stehenden Mannschaft ablenken. Das ist taktisch also vielleicht gar nicht mal so doof.

Auf jeden Fall diskutiert jetzt (wahrscheinlich) erstmal keiner (öffentlich) darüber, dass der Kader zu schlecht ist, dieser oder jener Spieler nicht drittligatauglich oder nur nice-to-have. Die Mannschaft kann sich auf ihre Stärken konzentrieren und auf das Spiel vorbereiten. Biero hat die Möglichkeit, auch mal zu reflektieren (vielleicht macht er das eh ständig, ich bin nicht in einer Position, ihm das abzusprechen) und als Mensch zu wachsen. Wenn er jetzt die beleidigte Leberwurst spielt, dann zeigt er allen höherklassigen Interessenten, dass er nicht das Zeug hat für größere Aufgaben.

Bine1860
Leser

„… er hat einen gültigen Vertrag bis 2022 und wir werden ihn in keinem Fall vorher gehen lassen“
ok da mach ich ne Schlagzeile draus:
Verein würde Biero Steine in den Weg legen…..
Merkst was?
Sind wir doch ehrlich, egal was geschrieben worden wäre, es wäre immer ein Drama draus gemacht worden und die eigentliche Aussage verdreht. Manche haben solche Schlagzeilen/Hetzereien offensichtlich nötig..

Buergermeister
Leser

Ja klar finde ich auch nicht gut. Hat auch zugenommen seit dem Internetzeitalter. Früher waren es halt die Überschriften auf dem Zeittungskasten jetzt wird alles über Klicks versucht. Das stimme ich zu.

Baum
Leser

„Früher waren es halt die Überschriften auf dem Zeittungskasten“

Och und es ist noch gar nicht so lange her, da prangte die Überschrift „Ismaik wirft Vereinsvertretern Rassismus vor“ aus dem Zeitungskasten. Ich weiß ja nicht was schlimmer ist. Die Aussage vom Verein über Bierofka oder die vom Scheich?

BruckbergerLoewe
Leser

By the way:Er ist kein Scheich und war auch nie einer.

anteater
Leser

Dabei ist das so schön unspezifisch. Sänge man „Scheiß auf den Jordanier“, dann wäre der Rassismusvorwurf naheliegender, als er es mit „Scheich“ ist.

anteater
Leser

War Herr Bierofka da eigentlich auch hernach beleidigt? Ist da etwas überliefert?

anteater
Leser

Und, gerade im Nachgang, stimme ich Ihnen zu, dass man die Frage vielleicht gar nicht hätte beantworten und als solche auch nicht veröffentlichen sollen. Was da jetzt für ein Gschieß drum gemacht wird, unfassbar.

Snoopy.
Leser

Hab ich was verpasst? Wo wurde sein Gehalt enthüllt?
Ich hab bisher nur von einem „gut dotierten Vertrag“ gelesen, aber nichts von einer Zahl. Und „gut dotiert“ kann alles bedeuten. Die Frage nach dem Trainer war eine Antwort auf die Frage, die man immer wieder hört. Was hätte man denn auf die Frage antworten sollen, was passiert, wenn Bierofka geht? Weltuntergangsszenarien aus dem Hut zaubern? Das machen schon andere grundlos. Klar kommuniziert: wenn er gehen will, legt man ihm keine Steine in den Weg, aber für ihn gelten auch die Regeln des Business, die jeder kennt.

Buergermeister
Leser

Einfach antworten (falls man die Frage stellen muss!?). Er hat bis 2022 Vertrag und wir sind mit ihm zufrieden. Der Rest ist doch spekulativ und jeder Fan weiß wie es in der Branche läuft. Was sollte die Sache mit der Gehaltsbemerkung?

Selbst die SZ die eher als Investorkritisch gilt ist irritiert:

https://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-1860-muenchen-antwort-15-sorgt-fuer-staunen-1.4595274

Scheinbar ist die Antwort noch nicht mal mit dem Trainer abgesprochen was die ganze Sache ja noch fragwürdiger macht….

anteater
Leser

Die SZ schreibt (unter anderem): „[…] eine möglicherweise unverschämte, jedenfalls aber unnötige Anmerkung […]“.

Ob man diese Anmerkung als unverschämt und/oder unnötig wahrnimmt, das liegt sicher im Auge des Betrachters. Bei der Vorstellung der Kosten für den Trainerstab bei der MV staunte wahrscheinlich nicht nur ich ob der Höhe. Es war also im Prinzip längst bekannt. Und dafür, dass man bei den sportlich Verantwortlichen in der KGaA gerne mal über das nicht vorhandene Geld jammert, öffentlich (was unverschämte, unnötige Anmerkungen sind!), ist es schon angebracht, dass einer davon mal darauf hingewiesen wird, dass er vergleichsweise sehr gut bezahlt wird. Wenn Herr Bierofka zur Reflexion fähig ist, dann könnte er ja mal darüber nachdenken, ob er dem, gerade durch seine öffentlichen Statements, stets gerecht wird. Wo ist eigentlich der öffentlicher Aufreger bei der Lokalpresse und in bestimmten Blogs, wenn Herr Bierofka mal wieder mit öffentlichen Äußerungen daher kommt, die man unter anderem als spalterisch wahrnehmen kann? Nun, genug Whataboutism von mir.

Wie auch immer, es sollten jetzt alle wissen, dass er (Biero) innerhalb der Liga eher nicht aus finanziellen Gründen wechseln wird.

So, den Rest des SZ-Kommentars haben Sie auch gelesen? Da steht (sinngemäß), dass die e.V.-Vertreter es gut finden, dass Biero auch mit Herrn Ismaik zurecht kommt (bzw. umgekehrt). Wo ist Ihr Lob?

Buergermeister
Leser

Ned gschimpft is globt gnua.
Ich stimme übrigens dem FAQ in allen anderen Punkten weitgehend zu.

Snoopy.
Leser

Also die Frage bzgl dem Trainer zu stellen und im selben Augenblick sein Gehalt zu enthüllen ist schon eine Provokation.

Mit dem Gehalt hast du angefangen. Und ich sage darauf: man hat gar nichts enthüllt, keine Zahlen. Dass er einen guten Vertrag hat, war bekannt, auch die Laufzeit, aber Details zu den Euros wurden nicht genannt. Also hat man auch nichts enthüllt.

Und sollte man gegen den direkten Abstieg spielen (was wir alle nicht möchten), dann wird man – wie üblich in diesem Geschäft – über den Trainer nachdenken, auch wenn man in manchen Augen Siege nur durch Ismaik ermöglicht wurden und bei Niederlagen den e.V. mit seiner Konsolidierung als den Schuldigen an die Wand stellt.

Buergermeister
Leser

Der Trainer kann aber in diesem Fall nicht durch das Präsidium entlassen werden. Oder etwa doch?

Snoopy.
Leser

Der Trainer ist Angestellter der KGaA. Über ihn: Gorenzel als Geschäftsführer. Darüber der Aufsichtsrat. Präsidium: e.V.

Aber: lt. Aktienrecht hat der Komplementär in Sachen Personal den Hut auf, also die Geschäftsführung GmbH des e.V. Dann gibt’s noch so einen kleinen, sinnvollen Zusatz in den Statuten: 50+1. Somit wäre es möglich, aber völlig grundlos, außer, man will einen Top-Verdiener von der Payroll bekommen.

Tami Tes
Redakteur

Na ja… es war ja ein Sammelsurium von Fragen und Antworten dazu. Da immer wieder in den Medien spekuliert wurde, dass Biero gehen will, hat das sicher einigen Fans Angst gemacht und die danach gefragt oder kritisiert haben. Mit der Antwort gibt man zu verstehen, dass man sich drum gekümmert hat, dass Biero a) eine gute Perspektive bei 1860 hat (was wichtig ist) und b) man keine Angst haben muss, sollte er mal gehen, weil man eine Lösung finden wird, wie für alles.

Aber es ist einfach genau aus dem Punkt wieder ein Drama bzw. einen Spaltungspunkt zu machen.

Snoopy.
Leser

Aber es ist einfach genau aus dem Punkt wieder ein Drama bzw. einen Spaltungspunkt zu machen.

Es ist der einfachste Punkt und eigentlich der einzige Punkt.

Buergermeister
Leser

ist natürlich in einer Medienlandschaft wie München schon auch wichtig keinen Stoff zu liefern. Aber das wurde schon lange übersehen.

anteater
Leser

Stimmt schon. Üblicherweise ist es allerdings eher Herr Ismaik, der hier Stoff liefert, gefolgt von Herrn Gorenzel, dann kommt (mit deutlichem Abstand!) Herr Bierofka und dann vielleicht der e.V.. Irgendwo dazwischen steht dann die tolle Münchner Boulevardblattlandschaft, die sich zur Not, also wenn nichts geliefert wird, auch etwas sprichwörtlich aus dem Arsch zieht.

Buergermeister
Leser

vollkommen unnötig. biero scheint es auch nicht zu gefallen. natürlich findet man einen neuen Trainer die Frage stellt sich aber auch nicht. ich verstehe die intention nicht jedes schulkind kann die Frage die sich nicht mal stellt beantworten.

Bine1860
Leser

Da liest du offensichtlich sehr wenig Kommentare auf Facebook, ich leider zu viele 🤔
Da wimmelt es seit Wochen nur so von
RR will Biero vergraulen, hoffentlich bleibt Biero, wie lange bleibt Biero noch…
Die FAQ soll die Fragen beantworten, die so beim Verein zu Hauf eingehen, also auch die nach Biero..

Buergermeister
Leser

Ja FB ist leider im Moment kaum mehr zu ertragen. das sollte man meiden.

anteater
Leser

Im Moment? Scherzkeks! wink

anteater
Leser

Sorry, aber Biero selbst hat nach der letzten Saison angekündigt, dass er erstmal drüber nachdenken möchte, ob er bleiben will (zumindest hat er sich sinngemäß geäußert bzw. wurde sinngemäß von den Zeitungen zitiert).

Dann haben manche Zeitungen behauptet, der Jahn sei an Biero interessiert.

Also kann man schon sagen, dass es nicht, wie Sie behaupten, eine Frage ist, die sich nicht stellt, sondern muss nach Abgleich mit der Realität feststellen, dass die Frage sehr wohl aufgeworfen wurde, von Biero selbst und von manchen Zeitungen.

Buergermeister
Leser

Das kann man auch nach der Saison in Ruhe diskutieren. Und zwar in einem 4 Augen Gespräch oder von mir aus 12 Augen. Das gehört doch nicht in eine Pressemitteilung. Dein Chef schreibt doch in der Lokalzeitung auch nicht über dich, dass du ersetzbar bist und für deinen Beruf ziemlich gut verdienst und es der Firma danach auch gut gehen wird.

Wieso kann man nicht auch mal einfach zugeben, dass das unglücklich ist? (stimme dir ja auch manchmal zu:-))

anteater
Leser

Na, aber warum hat Biero sich zu seiner Zukunft (zugegebenermaßen unspezifisch) öffentlich geäußert nach der letzten Saison? Sollte nicht jener, der austeilt, auch einstecken können.

Nein, öffentlich macht das mein Chef mit mir nicht. Und direkt mit mir auch nicht. Die Obrigkeiten werden das wenn schon untereinander ausmachen und mich dann vor vollendetet Tatsachen setzen. Willkommen in der Realität. Überdies wissen die, dass ich schon weiß, dass die auch ohne mich überleben werden. Übrigens bestimmt auch mit einem anderen Vorstandsvorsitzenden. Das wird der schon auch wissen.

Die Friedhöfe sind voll von Leuten die dachten, sie seien unersetzlich. Tja.

In einer anderen Antwort habe ich Ihnen dahingehend zugestimmt, dass man mit dem Wissen von heute (wir wissen, wie einer von 18 Punkten ausgeschlachtet und seziert wird), da lieber drauf verzichtet hätte! (vgl. 33305 )

Bine1860
Leser

Ich finde es schlimm, dass aber auch alles was vom EV kommt, bei einigen extrem auf die Goldwaage gelegt wird und grundsätzlich das Haar in der Suppe gesucht wird. Und ich weiss auch genau wer den Biero aufstachelt, da sollte er wirklich mal selbst reflektieren und überlegen was er an 60 hat. Er ist nunmal eine Ikone, aber das war Winkler auch, der hat sich mit seinem Auftritt bei der MV selbst demontiert. Das möchte ich mit Biero nicht erleben, mein Hund mag ihn nämlich sehr.

anteater
Leser

Wettberg war, glaube ich, auch eine Ikone (ich fand den damals echt toll!) und dennoch wurde er entlassen.

„Und ich weiss auch genau wer den Biero aufstachelt“

Aymen1860
Leser

Prinzipiell fand ich die sachliche Darstellung der Vereinsituation anhand der Fragen/ Antworten gut.
Warum man darin allerdings die Trainerfrage ansprechen musste, noch dazu mit Alltagsweisheiten nach dem Motto, geht der Trainer kommt ein Neuer, entzieht sich meinem Horizont und sind kontraproduktiv. Meine Frau wäre auch nicht begeistert, wenn ich heute beim Abendessen grundlos die Frage diskutieren würde, das es vor ihr schon Andere gab und im Trennungsfall nach ihr auch noch Andere geben wird. Die Stimmung wäre wahrscheinlich heute Abend nicht so gut.

Ob man mit einer sachlichen Darstellung die Menschen und besonders die vom Modor24 erreicht, ist fraglich, aber nicht gänzlich ausgeschlossen. Ich selber habe mich vor 2 Jahren hauptsächlich beim Blogger „informiert“, bis mich irgendwann die Kommentare genervt haben und es mir aufgefallen ist, dass die Berichterstattung etwas einseitig ist …….. Danach bin ich dann erst auf das Löwenmagazin gestossen, das ja, wenn man ehrlich ist, im Netz auch schwerer zu finden ist.
Mit den meisten Miesepeter von Db24 wird man nicht sachlich diskutieren können, wie auf einer Afd Facebook Seite, da brauchst du auch nicht anfangen sachlich zu diskutieren.
Manchmal kann man im persönlichen 1:1 Gespräch andere Menschen zum nachdenken anregen. Die meiste Wirkung erzielt man durch konsequentes Handeln und Tun, nicht durch Labern. Für den eigenen Seelenfrieden ist es wichtig sich von negativen Miesmachern abzugrenzen, ich lese daher den Blogger gar nicht mehr.

anteater
Leser

„Meine Frau wäre auch nicht begeistert, wenn ich heute beim Abendessen grundlos die Frage diskutieren würde, das es vor ihr schon Andere gab und im Trennungsfall nach ihr auch noch Andere geben wird. Die Stimmung wäre wahrscheinlich heute Abend nicht so gut.“

Es geht hier aber um häufig gestellte Fragen. Also scheint diese Frage (die nach dem Trainer) ja schon einige Leute zu bewegen (mich nicht, denn Spieler und Trainer kommen und gehen über die Jahre, das sollten wir alle längst wissen). Also, wenn Dich jetzt Deine Frau oder Deine Kinder wiederholt fragen, was denn wäre wenn, klar, dann könntest Du sagen, dass Du Dir darüber keine Gedanken machst, aber ist das hier wirklich übertragbar?

„das ja, wenn man ehrlich ist, im Netz auch schwerer zu finden ist“

Suche über Startpage: 6. Treffer mit Suchbegriff „1860“, nach der offiziellen Seite, AZ, DB, SZ, Transfermarkt. Gut, bei Google kommt das Löwenmagazin erst auf der 2. Seite (hinter dem Kicker, ich bitte euch, Google, come on), sicherlich auch, weil da auf der 1. Seite noch ein riesiger Platzhalter angezeigt werden muss.

„Mit den meisten Miesepeter von Db24 wird man nicht sachlich diskutieren können, wie auf einer Afd Facebook Seite, da brauchst du auch nicht anfangen sachlich zu diskutieren.“

Der Stil ist in der Tat sehr ähnlich. Traurig.

„Manchmal kann man im persönlichen 1:1 Gespräch andere Menschen zum nachdenken anregen.“

Stimmt! In Aschaffenburg stand ein Herr hinter mir, der sich zunächst über die „ich lieb dich nicht“-Aufkleber aufregte, nach einem kurzen Gespräch aber dann so „Mhm, so habe ich das ja noch gar nicht gesehen, da hast Du natürlich recht, kann ich auch so einen Aufkleber haben…“. Leider wohl eher eine Ausnahme, ich weiß es nicht. Versuchen „muss“ man es, so wie auch mit AfDern.

„Für den eigenen Seelenfrieden ist es wichtig sich von negativen Miesmachern abzugrenzen, ich lese daher den Blogger gar nicht mehr.“

Schau, Banana Joe ! wink

suche startpage.JPG
Buergermeister
Leser

Also hättest du der Frau gesagt es wird auch nach ihr weitere Frauen geben und du wirst weiterhin existieren?

Bine1860
Leser

Wo steht das, dass er das gesagt hätte? Lese ich nirgends, genauso wenig wie die Höhe des Gehalts von Biero, das du aus den FAQ des Vereins herausgelesen hast…

anteater
Leser

Buergermeister, bitte. Sie sind doch ein vernunftbegabter Mensch, der des Lesens mächtig ist.
Lesen Sie einfach nochmal meinen Kommentar und staunen dann, dass ich schrieb: „[…] aber ist das hier wirklich übertragbar?“ und „dann könntest Du sagen, dass Du Dir darüber keine Gedanken machst“. Haben Sie das jetzt absichtlich überlesen oder versehentlich?

Überdies bin ich unverheiratet! Wenn mich meine Frau etwas fragt, dann frage ich sofort zurück, ob sie gültige Heiratsdokumente vorlegen kann. Es muss (!) sich nämlich um eine Heiratsschwindlerin handeln.

Buergermeister
Leser

vernunftbegabt ui das wort kenn ich noch gar nicht smile
ja sie schreiben hier Roman lange Abhandlungen da kann man schon mal was überlesen.

anteater
Leser

Ich versuche einfach korrekt zu arbeiten. Da helfen Einzeiler meist nicht weiter. Dennoch hoffe ich, dass ich auch meine längeren Beiträge lesbar und übersichtlich gestalten kann. Ich werde künftig an geeigneter Stelle eine Leerzeile mehr einfügen, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Wie Sie in diesem Abschnitt

„Also, wenn Dich jetzt Deine Frau oder Deine Kinder wiederholt fragen, was denn wäre wenn, klar, dann könntest Du sagen, dass Du Dir darüber keine Gedanken machst, aber ist das hier wirklich übertragbar?“

dann aber wirklich nur den ersten Teil nicht überlesen konnten, hm, das stimmt mich fast schon traurig.

„vernunftbegabt“ ist ein schönes Wort, oder!?

Sportfan
Gast
Sportfan

größtes Problem ist eigentlich nur DB24 und sein Blogger nebst seinen Fans, Die TZ ist sowieso nicht mehr Ernst zu nehmen insgesamt in ihrer Berichterstattung egal ob Sport oder Boulevard.

Baum
Leser

Schon passiert…

Liebe Löwen,eigentlich wollte ich mich nicht länger mit Nebensächlichkeiten aufhalten, denn dafür ist mir meine…

Gepostet von Ismaik1860 am Mittwoch, 11. September 2019

„Liebe Löwen,

eigentlich wollte ich mich nicht länger mit Nebensächlichkeiten aufhalten, denn dafür ist mir meine kostbare Zeit zu wertvoll. Doch die neueste, entlarvende und spaltende Erklärung des Präsidiums des TSV 1860 München hat mich dazu veranlasst, diesen Post zu schreiben.

Ich werde nicht länger tolerieren, dass der Verein unser größtes Kapital Daniel Bierofka – neben der zweifelsfrei treuen und faszinierenden Fanlandschaft – beschädigt. Daniel wird von Vereinsseite nicht nur unterstellt, dass er viel Geld verdiene, sondern es wird auch ganz bewusst versucht, ihn wegzuloben. Welche Ziele verfolgt der e.V.?

Ich sage ganz deutlich: Daniel ist jeden Euro seines Gehalts wert. Ganz bewusst habe ich mich dafür stark gemacht, dass er einen langfristigen Vertrag bei uns unterschreibt.

Ich würde von unserer Geschäftsführung erwarten, dass sie ein klares Signal in Richtung e.V. sendet und sich von Reisingers Ausführungen distanziert, doch das Gegenteil ist erfolgt. Ich kann das in keinster Weise nachvollziehen.

Daniel macht ausschließlich das, was für 1860 gut ist und nicht das, was sich eine kleine Gruppe namens Pro1860 vielleicht wünscht. Der Name Bierofka ist unsere erfolgreichste Aktie. Daniel hat die Aufgabe bei uns nicht angenommen, um den Verein als Sprungbrett zu benutzen, sondern 1860 wieder erfolgreich zu gestalten. Angesichts der schwierigen äußeren Einflüsse macht Daniel einen tollen Job. Ich schätze sein Engagement und seine Hartnäckigkeit. Ich werde es nicht zulassen, dass Daniel nicht mehr gerne zu 1860 fährt.

Einmal Löwe, immer Löwe

Hasan Ismaik“

Es wäre wirklich an der Zeit einem gewissen Blogger Hausverbot zu erteilen. Das hätte man schon vor 2 Jahren machen sollen.

anteater
Leser

Das ist so blöd, das kann man sich gar nicht ausdenken. Na ja, irgendjemandem ist es nicht zu blöd, sich so etwas auszudenken.

„Ich werde nicht länger tolerieren“

Ja was denn, stellst Du die Darlehen fällig. Dampfplauderer.

„Daniel wird von Vereinsseite nicht nur unterstellt, dass er viel Geld verdiene“

Ganz ehrlich, ich glaube gern, dass er ein, für die Liga, vergleichsweise hohes Gehalt bekommt. Warum ist das eine Unterstellung? Herr Ismaik, veröffentlichen Sie doch mal die entsprechenden Zahlen, nur zu.
Aber, nur mal so als Tipp, Herr Ismaik: Das kann auch ein Hinweis an Herrn Bierofka sein, dass er bei uns vergleichsweise gutes Geld verdient. Der CFC sucht gerade. Die zahlen sicherlich deutlich schlechter.

„sondern es wird auch ganz bewusst versucht, ihn wegzuloben“

Was, indem öffentlich kund getan wird, dass er der neue Klopp ist? Herr Ismaik, Sie sind allein durch diese Äußerung in meinen Augen ein elendiger Pharisäer und schamlos noch dazu.

„Daniel ist jeden Euro seines Gehalts wert.“

Schwer zu beurteilen! Wir könnten ja mal anhand der Kadergrößten und Trainergehälter am Ende der Saison Vergleiche ziehen, beispielsweise mit Herrn Enochs in Zwickau. Ob Herr Thioune in Osnabrück letzte Saison entsprechend des größeren Erfolges auch mehr Gehalt erzielt hat, man weiß es nicht. Wie dem auch sei, die sind aufgestiegen, mit einem Minietat. Der war auf jeden Fall jeden Euro seines Gehalts wert.

„und sich von Reisingers Ausführungen distanziert“

Reisingers Ausführungen? Kann jetzt nicht erkennen, dass die Veröffentlichung des e.V. von Herrn Reisinger stammt. Woher wissen Sie das, Herr Ismaik?

„Ganz bewusst habe ich mich dafür stark gemacht, dass er einen langfristigen Vertrag bei uns unterschreibt.“

Und ganz bewusst versuchen Sie ihn jetzt mit aus dem Zusammenhang gerissenen Statements, die auch noch hanebüchen interpretiert werden, für ihre politischen Zwecke zu nutzen. Dabei verbrennen Sie ihn damit. Ehrlich gesagt würde ich von einem professionellen Geschäftsmann da auch deutlich professionelleres Arbeiten erwarten.

„Ich kann das in keinster Weise nachvollziehen.“

Suchen Sie sich einen erwachsenen Menschen aus Ihrer Umgebung (nicht unbedingt aus Ihrem bisherigen Umfeld!), der Ihnen das alles mal erklärt.

„Daniel macht ausschließlich das, was für 1860 gut ist und nicht das, was sich eine kleine Gruppe namens Pro1860 vielleicht wünscht.“

Keine Ahnung was Sie zu sich nehmen, Herr Ismaik, aber es ist entweder deutlich zu viel oder deutlich zu wenig. Was ist das denn für eine unsinnige Aussage von Ihnen?

„Der Name Bierofka ist unsere erfolgreichste Aktie.“

Und der Name Ismaik ist unsere erfolgloseste Aktie!

„Daniel hat die Aufgabe bei uns nicht angenommen, um den Verein als Sprungbrett zu benutzen“

Na ja, vielleicht hat es Ihnen keiner Ihrer glorreichen Berater verraten, aber einige Münchner Zeitungen hatten in der Sommerpause davon berichtet, dass Herr Bierofka gerne wo anders arbeiten möchte und der Jahn Interesse an ihm hat. Ja, fand ich auch etwas absurd, aber wenn wirklich ein höherklassiger Klub ihm eine Chance geben möchte, warum sollten wir ihm dann Steine in den Weg legen. Gehen Sie mit all Ihren Angestellten so um, Herr Ismaik? Jene, die Potential für höhere Aufgaben haben, die werden trotz entsprechender Angebote von Ihnen am beruflichen Fortkommen gehindert? Was ist das für eine scheiß Einstellung. Sie sollten sich was schämen!

„Angesichts der schwierigen äußeren Einflüsse macht Daniel einen tollen Job.“

Ja, dann schrauben Sie doch mal Ihren negativen Einfluss etwas zurück.

Und, Herr Ismaik, ich kann Ihre intellektuellen Fähigkeiten nicht einschätzen, da ich Sie nicht persönlich kenne, doch bezweifle ich sehr stark, dass Ihre Deutschkenntnisse so gut sind, dass Sie die vom e.V. veröffentlichten FAQs auch nur im Ansatz richtig interpretieren können. Das ist jetzt nicht negativ gegen Sie gemeint, ich täte mich im Arabischen da ähnlich schwer. Und um so einen Text derart treu zu übersetzen, dass er auch z.B. im Englischen korrekt wiedergegeben und daraufhin korrekt interpretiert werden kann, dafür braucht man wirklich gute Übersetzer! (Google Translate reicht da nicht!) Vielleicht haben Sie die, vielleicht auch nicht. Da Sie sich lediglich auf einen von 18 angebrachten Punkten beziehen, würde ich da eher auf „haben Sie nicht“ tippen. Wissen Sie was auch seltsam ist, Herr Ismaik? Sie blasen exakt in das Horn, in das auch ein Journalist der AZ bläst, die gleiche Interpretation, genauso hanebüchen. Und der ist (wohl?) Muttersprachler. Und soll ja durch Sie finanziert neulich nach LA (nein, nicht Landshut) geflogen sein. Unabhängiger Journalismus, so wichtig.

HHeinz
Leser

Wenn man die FAQ so interpretiert dass der e.V. zukünftig seine Verantwortung aus der 50+1 Regel konsequenter umsetzen wird dann geht das für mich in Ordnung.

Da war diesmal ganz wenig Taktik und Diplomatie dabei. Das kann man einmal machen (und dann sollte es aber auch gut sein).

Es gilt dann die Vorgaben mit Taten zu füllen. Wandlungen stehen an, die neue Saison muss geplant werden und der Klassenerhalt ist leider auch noch kein Automatismus.

Die offenen Flanken muss man schließen, notfalls mit personellen Konsequenzen. Wir brauchen einen stimmigen Kurs und dann brauchen wir nur noch Leute (im Profibereich) die bereit sind genau diesen Kurs mitzugehen, auch wenn es mal ungemütlich wird.

Ja, der Zeitpunkt war nicht ideal. Trainer und Mannschaft bekommen jetzt ein Alibi aber vielleicht ist es gar nicht so schlecht wenn man den ein oder anderen Irrtum aus der Vergangenheit auch einfach mal korrigiert.

Was die Presse dazu schreibt ist mir relativ egal. Die Presse war uns selten wohlgesonnen. Sie kritisiert, egal ob wir gute oder schlechte Entscheidungen getroffen haben (oder auch gar keine). Wenn der Verein liefert und dabei einen Großteil der engagierten Fans/Mitglieder hinter sich bringt ist es egal was Ismaik1860 und/oder andere Medien verbreiten.

anteater
Leser

„Der Rest fällt unter den Tisch. Der Fan wird systematisch dazu konditioniert gefilterte und durch die eigene Handschrift gefärbte Informationen zu lesen und als die Wahrheit anzuerkennen.“

Das ist leider ein Problem der heutigen Zeit. Wie es früher war, das weiß ich nicht. Es fehlt landauf, landab an Medienkompetenz, also daran, dass man stets auf dem Radar hat, wer da schreibt, was er oder sie für eine Agenda oder für Ziele verfolgen könnte, ob er oder sie über längere Zeit als zuverlässige Quelle oder eher als z.B. Hetzer, Tatsachenverdreher etc. aufgefallen ist und so weiter. Es ist häufig sehr sinnvoll, sich die Quellen zu Artikeln anzusehen, hier wäre es die offizielle Veröffentlichung des e.V. gewesen, anstatt stumpf und dumpf ein paar hetzerischen Aufmachern hinterherzulaufen und vor allem nachzuplappern. Wie gesagt, das gilt für so gut wie alle Themen.

Ja, es ist zeitaufwendig, wenn man ein kompletteres Bild haben möchte, zum Beispiel, weil man sich erstmal die Polizeiberichte zu medial aufgepuschten Schlagzeilen heraussuchen möchte oder, ich nehme da mal das Beispiel des (Bürger-)Kriegs in Libyen damals, die Sichtweise aus nicht-westlicher Sicht sehen möchte (die gab es, auch jenseits von RT und PressTV). Leider suchen sich scheinbar immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger den einfachsten Weg, also nicht selbst nachzudenken, schon gar nicht selbst zu recherchieren, sondern das nachzuplappern, was einem in die eigene Weltanschauung passt. Das kann, je nach gesellschaftspolitischem Umfang der Thematik, ganz, ganz böse enden.

Zur Übung der eigenen Medienkompetenz kann ich den optisch schlichten https://blog.fefe.de/ empfehlen. Meldungen oft abseits des Mainstream und gelegentlich eingebaute „Übungen“, die das kritische Hinterfragen von Schlagzeilen fördern sollen.

Peter
Leser

Ich verstehe schon, was ihr meint. Jedoch hat die Stimmungsmache auf anderen Plattformen bereits eine derartige Unart angenommen, dass das Präsidium machen kann, was es will.

Informiert es die Mitglieder: Die anderen „Fans“ werden „ausgeschlossen“
Informiert es die Öffentlichkeit: Es werden Halbsätze herausgepickt und umgedreht und ein völlig wirres Konstrukt mit Gewalt erarbeitet, um die Aussagen absichtlich falsch zu deuten
Informiert es nicht: „Dieses Präsidium hält sich wohl nicht für zuständig/ist sich zu fein, sich zu äußern, hat keine Argumente, HI hat recht, sonst würde sie ja was sagen, etc.“

Sie können es nicht richtig machen. Und ich finde, dem rational denkenden Löwenfan, der evtl. nicht so tief in der Materie drinsteckt, sind sie solche Erklärungen und Statements schuldig.

Und bezüglich der Wutlöwen mit Tastatur-Tourette: Denen können sie es sowieso nicht recht machen. Da ist die „!“-Taste ohnehin schon mit Zorngeifer verklebt. Und ihr Anführer, der vielleicht mal zum Logopäden sollte, schürt diese Wut und verdient daran. Da wäre ein Vereinsausschluss längst angebracht.

anteater
Leser

Bleibt die Frage, warum die „Wutlöwen“ sich aus ihren jeweiligen Filterblasen kaum heraustrauen. Man bleibt unter sich und befeuert und bestätigt sich gegenseitig.
Das ist auch bei weitem nicht nur auf einem bestimmten Blog so, sondern kann auch z.B. in den Kommentarspalten der tz, wo eine Gruppe dominiert, denen das Blog offenbar dann doch zu niveaulos ist, und auch mal, anstatt sachlich zu argumentieren, den Autor eines Kommentar (Herr Krammer) beleidigt, weil der Inhalt eben nicht dem eigenen Weltbild entspricht.
Nicht zu vergessen die AZ, wo Herr Eicher sich (aus meiner Sicht!) regelmäßig dadurch „auszeichnet“, dass er Dinge/Äußerungen aus dem Kontext reißt und/oder verdreht, um Aufreger entsprechend seiner (für mich offensichtlichen) Agenda zu kreieren. Dort sind die Kommentarspalten allerdings noch etwas ausgeglichener als bei der tz, denn ein paar unsachliche Hetzer (leider muss man sie so nennen) werden doch recht regelmäßig von differenzierter denkenden Kommentatoren (m/w/d) gestellt.
Wie es beim Merkur oder bei der Bild ist, das kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich auch vogelwild.

Alles in allem ist dort, teils auch aufgrund der Kommentarfreigabepolitik, keine sachliche Diskussion möglich. Nach meinen Erfahrungen geht das nur hier und im Löwenforum fand ich, ging das auch (weiß nicht wie das heute dort ist).

Mit den Typen aus Fröttmaning habe ich nichts am Hut, deren Ex-Knacki-Präsident ist mir zuwider, aber rein von der Sache her hatten die schon recht, als sie sich über die bescheuerte Berichterstattung aufgeregt haben (klar, das mit den Menschenrechten, das war lächerlich).
Wäre ich der Pressesprecher des TSV, dann würde ich heute zum Beispiel mal beim Herrn Eicher nochmal persönlich nachfragen, ob ich ihm die Veröffentlichung des e.V. vorlesen und erklären soll, denn seine Interpretationen sind schon peinlich. Vielleicht könnte man auch zusammenlegen, damit Herr Eicher (nochmal?) eine Journalistenschule besuchen kann oder irgendwie Ambitionen in ihm wecken, vielleicht ein seriöser, unabhängiger Journalist zu werden (was er in meiner Wahrnehmung nicht ist!).

Siggi
Leser

„..damit Herr Eicher (nochmal?) eine Journalistenschule besuchen kann…“
Das wäre wohl eher die Aufgabe seine Arbeitgebers. Also, mich kannst du schon mal von der Liste streichen – ich spende nichts! smile