Die 7-Tage-Inzidenz ist heute Nacht laut Robert-Koch-Institut über den Schwellenwert von 35 gestiegen. Der TSV 1860 München kann laut Stadt München dennoch mit Fans rechnen.

Die Stadt München rückte gestern von der Regelung ab, bei einem Inzidenz-Wert von unter 35 in den Stadien 20 Prozent an Zuschauern zuzulassen. Stattdessen einigte man sich in einer Sondersitzung temporär auf 10 Prozent der maximalen Zuschauerkapazität. Laut einer Vertreterin der Stadt München, die wir über die Corona-Hotline erreicht haben, gilt diese Zuschauerzahl nun tatsächlich auch bis zum Donnerstag, 15. Oktober 2020. Unabhängig davon, ob der Inzidenz-Wert den Schwellenwert nun übersteigt. Eine Neubewertung wird es erst wieder kommende Woche geben.

Wäre der Inzidenz-Wert unter 35 gesunken, wäre die 10 Prozent-Auflage der Stadt München zum Nachteil für den TSV 1860 München gewesen. Nun profitieren die Löwen jedoch von dieser Regelung. Denn obwohl der Wert über 35 laut Robert-Koch-Institut liegt, sind nun definitiv 10 Prozent zugelassen. In einer Woche kommt es dann zu einer Neubewertung.

Die aktuellen Werte des Robert-Koch-Institut: COVID-19-Dashboard

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Rolandoz
Gast
Rolandoz (@guest_51216)
17 Tage her

Wenn die wieder keine Fans zulassen sollten wir uns überlegen, beim DFB einen alternativen Spielort zu melden.
Wenn Türkgücü München das Stadion in Würzburg als Heim-Stadion melden kann, melden wir halt zB dresden, dann können wir 10.000 reinlassen. Oder Salzburg bzw wenn es nicht über die Grenzen Bayerns gehen darf halt Nürnberg 😂
Regt mich nur noch auf diese Willkür die in einer brutalen Wettbewerbsverzerrung mündet.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
17 Tage her

36,4 bei 1,484 Mio Einwohner = 34,6 bei 1,561 Mio Einwohner, was die offizielle Einwohnerzahl Stand 31.03.2020 auf münchen.de ist.
Ich hab vollstes Verständnis für alle Maßnahmen und Beschränkungen und das Bemühen, die Anzahl der Neuinfektionen zu senken. Meiner Meinung nach sollte man dann aber auch richtig rechnen.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
17 Tage her

Es ist verzwickt. In dem Fall profitiert der TSV also sogar, obwohl eigentlich nach Datenlage ganz abgesagt werden müsste. Zur Vermittelbarkeit der Maßnahmen an die Menschen trägt das nicht bei.