Michael Ballack hat sich für die Abschaffung der 50+1-Regel ausgesprochen. Man wäre freier in der Gestaltung seines Vereins, wenn man Investoren reinholen würde. „Außerdem wäre man ja nicht automatsich fremdbestimmt, wenn man die Statuten ändern würde“, meint der ehemalige Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft gegenüber Sport Bild.

Immer wieder wird das Pro und Contra der nur in Deutschland bestehenden Regelung diskutiert. Die 50+1-Regel besagt, dass die Stammvereine der Fußball-Klubs die Mehrheit an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft behalten muss.


Links zu Presseartikeln

Ballack plädiert für Abschaffung der "50+1"-Regel (Welt)
Ballack gegen "50+1"-Regel (Sport1)

„Ungemach statt eitel Sonnenschein“

Ein Blick von Sport1 auf die Dritte Liga und die dort mehr oder weniger herrschenden Investoren des TSV 1860 München, des 1. FC Kaiserslautern und des KFC Uerdingen schafft in der Öffentlichkeit ein eher negatives Bild. „Alle drei Vereine haben sich in die Hände von reichen Unternehmern begeben und sehen nun, dass es alles andere als leicht ist. Ungemach statt eitel Sonnenschein“, schreibt der Redakteur von Sport1. In der Presse ist man im Hinblick auf Hasan Ismaik, Mikhail Ponomarev und Flavio Becca recht kritisch. Entsprechend schlecht ist die Außendarstellung der drei Klubs im Hinblick auf Investoren in der Öffentlichkeit.


Links zu Presseartikeln

Drei Investoren sorgen für Chaos (Sport1)
Ponomarev – Der angezählte Investor (Westdeutsche Zeitung)

Für ein Wegfall: Rummenige, Kahn, Hoeneß, Ballack

Es ist eine ewige Diskussion, bei der auffällig viele ehemalige oder aktive Spieler und Funktionäre des FC Bayern München sich für eine Abschaffung der 50+1-Regel stark machen. Jüngst Michael Ballack. Auch Oliver Kahn machte sich bereits für einen Fall der Regelung stark. Karl-Heinz Rummenige hofft ebenfalls auf eine Abschaffung. Und auch Uli Hoeneß möchte, dass sich die Bundesliga-Vereine gegenüber Investoren selbst bestimmt öffnen können. Betont jedoch, dass man beim FC Bayern München solche Zustände nie akzeptieren würde. Man könne eben nur 30 Prozent des Rekordmeisters veräußern. Denn nicht vergessen darf man dabei, dass der FC Bayern München in seiner Satzung die 50+1-Regel praktisch implementiert hat. Der Fall von 50+1 tangiert den Klub aus der Seitenstraße also nicht wirklich.


Links zu Presseartikeln

Rummenigge hofft auf Abschaffung der 50+1-Regel (Spiegel online)
Kahn: 50+1 wird "Stück für Stück verschwinden" (Focus)
Auch Uli Hoeneß für Abschaffung der 50+1-Regel (RP Online)

Die Folgen für 1860

Der TSV 1860 München hat sich unter dem Deckmantel von 50+1 bereits verkauft. 60 Prozent gingen 2011 an HAM International. Noch „geschützt“ durch die Mehrheit in der Geschäftsführungs GmbH. Eine selbstbestimmte Veräußerung wäre nach dem Fall von 50+1 nicht mehr gegeben. Kritiker sagen natürlich zurecht „selbst Schuld“. Und tatsächlich hat man 2011 einen gravierenden Fehler gemacht. Man hat auf 50+1 gebaut. Ein wackeliges Konstrukt, dass immer mehr unter Druck gesetzt wird.

Gerade im Hinblick auf Uli Hoeneß bleibt ein großes Fragezeichen. Das Modell des FC Bayern München entspricht ganz genau der 50+1 Regelung. Hoeneß betont, dass er die Mitbestimmung der Mitglieder schätzt. „Bei uns ist es ja so geregelt: Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Mitgliedern, dass wir maximal 30% unseres Kapitals an Investoren verkaufen dürfen. Sollten wir das verändern wollen, bräuchten wir die Zustimmung der Mitglieder auf der Hauptversammlung. Und zwar zu drei Vierteln. Und die kriegen wir nie. Also wir haben uns selbst beschränkt.“ Auf der anderen Seite macht er sich jedoch stark, dass 50+1 fällt. Und spricht sich genau gegen eben die Regelung aus, die auch andere Klubs in gleicher Weise schützen.

Und wie sieht es beim TSV 1860 München aus? Dort sind die Vereinsverantwortlichen ganz klar für die Regelung. Doch es gibt auch Löwenfans, die anders denken. Diejenigen, die beim TSV 1860 München allerdings für einen Wegfall von 50+1 sind, geht es primär nicht um eine Stärkung aller Klubs und einen besseren Konkurrenzkampf im nationalen als auch internationale Fußball. Sondern allein darum, dass Hasan Ismaik das Ruder übernehmen kann. Ob das sinnvoll wäre, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Snoopy.
Leser

Mit diesem „Abschaffen der 50+1“ Regelung ist streng genommen dem Fußball doch auch nicht geholfen, mal nicht in Deutschland. Das einzige, was passiert wird sein, dass die Spieler immer noch teurer werden sowohl in der Anschaffung wie auch im Unterhalt. Und da soll Deutschland mit seiner Bundesliga dann auch groß mitspielen, weil wir ja keine solche Superstars wie Messi, Ronaldo oder Neymar in der Liga haben.

Die Frage die sich mir stellt ist, ob man solche Stars wirklich in der Liga braucht und ob diese „Stars“ dann auch wirklich in diesem Land spielen wollen (gegen entsprechendes Schmerzensgeld). Die Frage ist auch, ob die Bundesliga überall mit an erster Stelle stehen muss. Wenn man sich den internationalen Vereinsfußball ansieht, schaut es nich so rosig für die Deutschen Vereine aus. Ob bei einem Fall von 50+1 sich das ändert, ist fraglich. Überhaupt ob dadurch die Qualität der Liga angehoben wird. In meinen Augen ist das einzige, was angehoben wird, der Geldkreislauf, der schlussendlich über den depperten Fan wieder refinanziert werden muss.

tomandcherry
Leser

Snoopy. .

Genau so sieht’s aus, werter Beagle. wink

Die Ausgaben der Vereine für Spieler (Transfersummen, Gehälter, „Handgelder“ usw.), Berater, TV-Verträge… werden logischerweise vom „depperten Fan“ refinanziert, weil das ganze System sonst nicht funktionieren würde.

Seit dem ersten Pay-TV-Vertrag für „exklusive Fußball-Bundesliga-Live-Übertragungen in Deutschland“, seinerzeit noch mit „Premiere“ abgeschlossen (erinnert sich noch jemand?), wurde den Fans in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen erzählt, „dass man dadurch die Bundesliga im internationalen Wettbewerb stärken möchte“.

Wie sollte diese „Stärkung“ überhaupt aussehen?

Jede Saison mind. einen Verein im CL-Halbfinale?

Obwohl es mir schwerfällt, das hier in einem weiß-blauen Online-Fan-Magazin der Münchner Löwen zu schreiben, aber das kann aus der Bundesliga nur eine Mannschaft halbwegs für sich in Anspruch nehmen. Leider…

Wie „gestärkt“ sind denn die anderen Bundesligisten seit der extremen Verkommerzialisierung des deutschen Profi-Fußballs hervorgegangen?

Selbst die „Bayern-Konkurrenten“ (ich lach mich schlapp…) können doch nicht mehr ansatzweise mithalten, was die wirtschaftliche und sportliche Leistungsfähigkeit des „Branchen-Primus“ betrifft.

„Gestärkt“ hat sich ein sowieso schon weit davongeeilter FCB dahingehend, dass man sich zu 99 % als alter/neuer Deutscher Meister auf dem Münchner Rathausbalkon bejubeln (oder eher nicht, da strunzlangweilig…) lassen darf und es tatsächlich nur noch dahingehend interessant ist, wer die Plätze 2 bis 18 in der Abschlusstabelle besetzt.

Was bitte soll daran noch „sportlicher Wettbewerb mit offenem Ausgang“ sein?

Und die Fans laufen weiterhin in Scharen zu einer solchen Klamauk-Veranstaltung, die sich „Bundesliga“ nennt und zahlen exorbitante Eintrittspreise, überteuertes Merchandising, das in Billiglohn-Ländern produziert wird und x verschiedene Pay TV-/Streaming-Abos, damit sie „alle Spiele und alle Tore“ live und in Farbe sehen können.

Wenn sich endlich mal alle Fans vereinsübergreifend darüber einig wären, dass man durch konsequenten Verzicht auf diesen ganzen Schei* eine Rückbesinnung auf das einzig Wichtige, nämlich einen echten sportlichen Wettbewerb, erzwingen könnte, dann könnten langsam aber sicher sämtliche finanziellen Exzesse auf ein wieder vertretbares Maß zurückgefahren werden.

Also: VERZICHTEN und nicht jeden Schmarrn, ohne groß darüber Nachzudenken, mitmachen.

Wenn’s irgendwann Zigtausende sind, die sich solidarisch erklären und den Abzockern in BuLi und CL sprichwörtlich „die rote Karte“ zeigen, läuft’s hoffentlich wieder halbwegs in geordneten Bahnen.

Banana Joe
Leser

Mei jetzt sind in Griss‘ Kampf gegen 50+1 schon die Roten recht! Naja aber da passt er ja auch hin, unser Domaininhaber von „dierote24.de“

tomandcherry
Leser

@Banana Joe

Liest Du immer noch bei ihm mit?

Mein Beileid. ;-)))

Eurasburger
Gast
Eurasburger

Wenn 50+1 fällt, braucht das Konstrukt immer noch einen „Stammverein“, denn der e.V. ist Inhaber der Lizenz.
Sollte die Regel fallen, würde ich die Kooperation mit der KGaA beenden und die Lizenz zurück geben.

Lieber mit Anstand ableben, als als Investorenzombie durch die Fußballwelt zu geistern!

Bine1860
Leser

Hast du da ne Quelle? Ich denke bei 1860 ist die Lizenz bei der KGaA und im Kooperationsvertrag steht, dass bei Insolvenz der eV eben keine Lizenz beantragen darf (ich denke aber, diese Klausel ist sittenwidrig/anfechtbar)

BruckbergerLoewe
Leser

Da aktuell niemand gegen 50+1 klagt (oder sich traut) ist und bleibt alles gut.

Oppi
Gast
Oppi

Ich denke es währe besser , für den TSV da der Präsident kein Interesse hat aufzusteigen.da geht’s um konseledirung ,das ich nicht verstehe bei dem billigen Geld auf dem Finanzmarkt. Ich hoffe Herr Ismaik klagt gegen die Regel..

tomandcherry
Leser

@Oppi

Was ist denn „billiges Geld auf dem Finanzmarkt“?

Das „billige Darlehensgeld des Herrn Ismaik“?

Oder was meinst Du mit Deinem Satz?

Dass heutzutage jede(r) Kreditnehmer(in) vorab (!) von seiner Kreditgebenden Bank auf die sog. „Kreditwürdigkeit“ überprüft wird, hast Du schon mal gehört/gelesen?

Wie glaubst Du, sieht die Kreditwürdigkeit der TSV München von 1860 KGaA – denn um diese geht’s Dir doch in erster Linie? – momentan aus?

Mach‘ Dich mal schlau, Du bist doch ein cleverer Bursche, oder etwa nicht?

anteater
Leser

„Dass heutzutage jede(r) Kreditnehmer(in) vorab (!) von seiner Kreditgebenden Bank auf die sog. „Kreditwürdigkeit“ überprüft wird“

Heutzutage? Das war vor 70 Jahren schon so und sicherlich auch schon davor.

tomandcherry
Leser

anteater

Da hast Du selbstverständlich Recht, werter anteater. wink

3und6zger
Leser

Am besten schicken wir den Herrn Wettberg los, um billiges Geld einzusammeln. Der sagt dann zum Banker:“ Mir nehmen 10 Millionen aber zurückzahlen können wirs im Leben nimmer!“. Ein überaus vielversprechender Ansatz bei dem schon mehrere offene Banktüren mit rotem Teppich ausgerollt vor meinem geistigen Auge erscheinen.

Schongauloewe
Leser

Vollkommen richtig! Konsolidierung, Vernunft, nachhaltiges Wirtschaften: Alles völlig überbewertet. Wenn ich meine Altlasten kaum nach bedienen kann, warum nicht einfach wieder billige Kredite aufnehmen? Mensch, kann das Leben doch einfach sein!
Ihre Bilanzen möcht ich ja nicht sehen…

Banana Joe
Leser

Was isn eigentlich daran so schwer zu verstehen?

Karl-Christian Bay: „die Konsolidierung wie sie das Präsidium angestoßen hat, ist alternativlos und deckt auch die Interessen unseres Mitgesellschafters.“

anteater
Leser

Und wo haben Sie das her, dass der Präsident kein Interesse an einem Aufstieg hat? Warum sind wir dann überhaupt aus der RL aufgestiegen? Wissen Sie, das ist sonst nicht so mein Sprachgebrauch in Diskussionsforen, aber ich glaube ja, dass Sie sich das aus dem Arsch gezogen haben.

kein1860fan
Gast
kein1860fan

Werter Oppi,

um auf dem Finanzmarkt beispielsweise von Banken Darlehen zu erhalten, muss das Unternehmen kreditwürdig sein. Das Unternehmen (TSV) muss erwarten lassen, dass es den beantragten Kredit vertragsgemäß tilgen kann. Um das beurteilen zu können, lassen sich die Kreditinstitute unter anderem aktuelle Jahresabschlüsse vorlegen. Was steht im Jahresabschluss der TSV KGaA?

Per 30. Juni 2017 nach Ende der „Herrschaft“ von Cassalette und Ismaik musste die KGaA in der Bilanz bilanzanalytisch Schulden von 63,5 Millionen € ausweisen. Diesen Verbindlichkeiten stand lediglich noch ein Vermögen von 16,4 Millionen € gegenüber. Somit war die KGaA zu diesem Zeitpunkt mit 47 Millionen € bilanzanalytisch überschuldet. Dem TSV mit dieser Bilanzstruktur eine Kreditwürdigkeit einzuräumen, dürfte fast jedem Banker äußerst schwer fallen, da der TSV nahezu insolvent ist, früher hieß es man muss Konkurs anmelden. Insoweit halte ich es für ein fast unmögliches Unterfangen, einen Bankkredit aufzunehmen.

Aus einem weiteren Grund sollte die KGaA davon Abstand nehmen, weitere Darlehen aufzunehmen. Um überhaupt in der 3. Liga spielen zu dürfen und nicht Insolvenz anmelden zu müssen, bedarf es der Aufstellung eines Konzeptes, um eine Fortführungsprognose abgeben zu können. Wirtschaftsprüfer bewerten die von der KGaA vorgelegten Unterlagen, ob mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwartet werden kann, dass das Unternehmen (TSV) in den nächsten zwei Jahren zahlungsfähig bleibt und somit eine positive Fortführungsprognose testiert werden kann. Nur mit Hilfe dieser positiven Fortführungsprognose erteilt der DFB der TSV die Lizenz. Mit der Aufnahme weiterer Darlehen zur Finanzierung laufender Ausgaben würde sich die Überschuldung erhöhen und somit könnte eine insolvenzrechtliche Überschuldung vorliegen. Auf dieser Basis würden die Wirtschaftsprüfer keine positive Fortführungsprognose testieren, der DFB erteilte keine Lizenz und die TSV KGaA müsste Insolvenz anmelden.

Würde das Präsidiums bzw. die KGaA-Geschäftsführung die Konsolidierungsstrategie nicht stringent und gleichzeitig in Teilbereichen flexibel umsetzen und sich somit gegen die Kreditaufnahme zur Finanzierung von Spielerverpflichtungen aussprechen, drohte alsbald die Insolvenz.

Wenn Sie sich gegen die Konsolidierung bzw. Sanierung der TSV aussprechen, wünschen Sie mittelbar, dass der TSV den Profifußball aufgibt. Wollen Sie das wirklich?

Ein weiteres: Es gibt für mich keine Hinweise, dass der Verein nicht bemüht ist, alsbald aufzusteigen. Wie oben dargestellt, ist die KGaA existenzbedrohend überschuldet. Es bestehen für die Funktionäre keine Möglichkeiten Kredite aufzunehmen, um diese wie mit einem Füllhorn für Spielerverpflichtungen auszugeben. So gerne die Herren das täten.

Snoopy.
Leser

“ billigen Geld auf dem Finanzmarkt.“

Damit du es verstehst: es gibt für den TSV kein billiges Geld auf dem Finanzmarkt, da in der Bilanz steht, dass man völlig überschuldet ist und kreditunwürdig. Eine Klage gegen diese Regel ändert nichts an der bilanziell überschuldeten Firma, im Gegenteil.

3und6zger
Leser

Die letzte Beschwerde lag doch ein halbes Jahr beim Bundeskartellamt aufm Fensterbankerl, bis der Präse dort gesagt hat, dass er ned woass, wos er damit macha soi. Merke, es gehören zwei dazu, einer der klagt und einer der die Klage überhaupt annimmt! Aber ich vermute, dass Du solche Zusammenhänge nur suboptimal überreißt…..

Baum
Leser

Kann er gerne machen, wobei er dann gegen den Kooperationsvertrag verstößt. Auf geht´s Hasan! Leider fehlt ihm die Klagebefugnis aber wer wird sich schon mit solch Kleinigkeiten aufhalten…

jürgen (jr1860)
Leser

Ihre Orthographie spricht für Ihren geistigen Zustand…
Ohne Worte

#OHNE HASAN!
#Freiheit für 60!

anteater
Leser

Ich frage ich ja, ob das echt ist, oder absichtlich falsch, um bestimmte negative Reaktionen zu provozieren.

Oder ist es gar so, dass bei sehr übermäßig wütenden Menschen bestimmte Bereiche des Gehirns (temporär) ausgeschaltet werden? Man kennt ja schlechte Orthographie auch von anderen, sehr, sehr wütenden Bevölkerungsgruppen. Und, ja, im Onlineraum erlebe ich fast nur extrem wütenden und unsachliche Anhänger der weiteren Überschuldung des TSV. Das ist schon seltsam. Im realen Leben kenne ich nur einen, der redet ganz normal, ruhig und sachlich. Der ist aber auch nicht wütend.

tomandcherry
Leser

Wenn „50undOana“ fällt, dann wären neben 60 München gefühlt 1.001 andere Vereine mindestens ebenso interessant für Investoren-Geld.

Denn eines sollten diese ganzen „50+1-muss-weg“-Befürworter bedenken:

Investoren wollen irgendwann Geld sehen. Wenn – willkürlich genannt, keine Wertung meinerseits – Heidenheim sich für ein Investoren-Engagement öffnen würde, könnte ich mir vorstellen, dass ein interessierter Geldgeber eher dorthin tendieren würde, als zu den Münchner Löwen.

Ganz einfach aus dem Grund, weil er dort wohl eher eine Chance auf nachhaltiges Wirtschaften sehen würde. Aktuell ist Heidenheim ein respektabler Zweitligist mit durchaus realistischen Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg innerhalb der nächsten Jahre.

Aber auch andere „Traditionsvereine“ könnten eine Finanzspritze gebrauchen und deshalb Übernahmekandidaten für investitionsfreudige Geldsäcke werden.

Gerade in den Amateurligen tummeln sich doch jede Menge ehem. Bundesligisten oder Zweitligavereine, u.a. Aachen, Essen, Wattenscheid, Saarbrücken, Stuttgarter Kickers, Offenbach, Bayreuth…

M.E. würde sich kaum etwas verbessern, stattdessen die Kommerzialisierung des Fußballs noch extremer werden, weil die Geldgeber dann nach weiteren Möglichkeiten suchen könnten, um möglichst schnell möglichst viel Kohle aus dem Geschäft Profi-Fußball herauszupressen.

Die weitere Spieltags- und Anstoßzeitenzerstückelung, noch mehr zusätzliche Abos/Receiver zum Empfang von TV-Fußball, Erhöhung der Ticket- und Merchandising-Preise, „Eventisierung“ der Spiele bis zum Geht-nicht-mehr…

Mich persönlich interessiert die Bundesliga und Champions League schon gar nicht mehr.

Ob die Roten zum 25. mal in Folge Meister werden oder wer CL-Sieger wird, geht mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei.

Ob mit oder ohne 50+1.

3und6zger
Leser

Was ich aus England über Sky-Abos höre (und zwar von Privatleuten), ist das System dort schon überreizt. Gepaart mit dem ausstehenden Brexit einhergehend mit einer starken Rezession dort, werden da vielleicht schon nächste Saison kleinere Brötchen gebacken. Ist der Fussball jetzt schon eine Blase, die bald platzt und steigt der Druck noch länger? Das frage ich mich schon seit einiger Zeit!

tomandcherry
Leser

3und6zger

Das ist nicht nur im Mutterland des Fußballs so, dass den Leuten die (Sky-)Abos langsam aber sicher zum Hals raushängen.

Auch auf unserer „Insel der Glückseligen“ kenne ich immer mehr Fußball-Fans, die sich von Sky und Konsorten abwenden, weil es schlicht und ergreifend zu teuer und/oder uninteressant wird.

Durch den Wegfall von Live-Übertragungen in den frei-empfangbaren Öffentlich-Rechtlichen Sendern, hat auch die Gruppenphase der Champions League mit einem gewissen Bedeutungsverlust zu kämpfen.

Wer weiß, vielleicht implodiert „das System“ schon bald, weil sich immer mehr Fans nicht mehr für blöd verkaufen lassen wollen und immer noch einen Receiver/ein Abo zusätzlich erwerben sollen, um möglichst viele Spiele auf x unterschiedlichen Kanälen sehen zu können?

Ich persönlich hatte nie ein Sky-oder-Sonstwas-Abo, weil mir keine Sportart und kein Verein so wichtig waren, dass ich deswegen zu den Kosten für Stadion-Eintritt und – in sehr bescheidenem Umfang – Merchandise-Artikel noch monatliche Zusatzkosten bezahlen wollte.

Und ein Abo für die Bundesliga-Saison musste man in der spielfreien Zeit (also Sommer- und Winterpause) sowieso bezahlen, obwohl keine Spiele übertragen wurden. Sozusagen 12 Monate bezahlen und dafür nur 9 Monate Spiele anschauen.

Dass durch die permanente Verteuerung der TV-Verträge und die dadurch ansteigenden Transfer-/Gehaltssummen-Spiralen der Wettbewerb in der Bundesliga spannender geworden wäre, kann ich anhand der Deutschen Meisterschaft-Entscheidungen der vergangenen Jahre auch nicht gerade behaupten.

Kein Wettbewerb = langweilige und somit überflüssige Veranstaltung.

Fußball-Bundesliga? Ohne mich.

anteater
Leser

Was mich persönlich an zumindest einigen Fans in England verwundert das ist, dass sie selbst keine zwei Pennies zum aneinanderreiben in der Tasche haben, aber problemlos darüber hinwegsehen, dass sich Anfang-20-Jährige teilweise schon vor einer Vertragsverlängerung zieren, weil sie keine GBP 100.000 pro Woche angeboten bekommen (= GBP 5.200.000 pro Jahr, mit Anfang 20). Zum Vergleich, wenn man hierzulande 40 Jahre lang das Durchschnittseinkommen erzielt (mit 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche), dann bekommt man in der Summe ungefähr € 2.000.000, brutto. Irrsinnig das alles.

Banana Joe
Leser

Ja warte mal den Brexit ab, die dadurch resultierende Rezession und den wieder dadurch resultierenden Arbeitsplatzabbau. Es wollen nicht umsonst so viele Engländer raus aus ihrem Land und die hier lebenden versuchen verzweifelt, deutscher Staatsbürger zu werden. Wenn der gemeine Engländer dann nix mehr zum Essen auf dem Tisch hat, düften Sky und Co. da drüben ganz schön zu leiden haben, weil das Entertainment Fußball dann als eine der ersten Sachen unwichtig wird. Wenn England wegbricht und keine horrenden Ablösesummen und Gehälter zahlen kann, könnte sich der Markt ganz schnell wieder regulieren, weil dann auch die Spanier, Italiener und Franzosen nicht mehr konkurrieren müssen mit den Unsummen, die dort bezahlt wurden.

anteater
Leser

Popcorn! Also, ja, da bin ich auch wirklich gespannt. Die Freizügigkeit für EU-Arbeitnehmer fällt ja auch weg. Wobei, in dem Falle werden sie sicher eine Ausnahmeregelung finden. Ist ja auch sinnvoll, dass die (mit) bestbezahltesten Arbeitsplätze im Land an Ausländer vergeben werden, die sich lieber ein Chateau in Frankreich davon kaufen als ein Cottage in Wales. Wobei, die ganzen Luxuskarren als Rechtslenker, die bleiben immer zurück.

Banana Joe
Leser

Das mit der Ausnahmeregelung hat sich für’s erste, wenn’s zum harten Brexit kommt, wonach es ja derzeit aussieht. Die EU wird da nicht nachgeben und sich öffentlich von Großbritannien ohrfeigen lassen. Naja wobei… bei der Pleite-Ursel als Chefin ist alles denkbar!

anteater
Leser

Ob die dann ausländische Arbeitnehmer ins Land lassen, das obliegt dem UK selbst.

Banana Joe
Leser

Glaub mir, das wird spaßig, wenn’s dann wieder eine maximal 3 Ausländer-Regel in der Premier League gibt lol

DaBrain1860
Leser

Herr Ismaik!
Haben sie eventuell nicht schon immer davon geträumt sich unsterblich zu machen? Ja? Dann ist es eigentlich ganz einfach. Sie müssten nur ein paar Prozent ihrer Anteile an den Verein wieder zurück geben, so das der e.v. wieder die Mehrheit besitzt. Mit dieser für sie verhältnismäßigen Kleinigkeit würden sie sich bestimmt bei den meisten Fans von Sechzig unsterblich machen! Dann würde ich auch bei jedem Spiel ihren Namen im Stadion rufen, im positiven Sinne, sogar eine Statue von ihnen auf dem Trainingsgelände könnte ich mir vorstellen!
Sie sollten es sich ruhig mal überlegen.
Leider werden sie das nie lesen bzw das gelesene verstehen können.

Bis dahin
Ohne Hasan

Baum
Leser

Mal ne (evtl.) blöde Frage: was würde eigentlich im Falle eines Falles dann mit dem NLZ bzw. mit dem Servicevertrag passieren? Wäre der dann nichtig? Und das NLZ gehört ja bis zur U17 dem e.V. Weiß man ob das ebenfalls im Kooperationsvertrag geregelt ist bzw. wie dann damit umgegangen werden würde?
Die Stundungen des e.V. an die KGaA wären dann ja wohl auch sofort fällig oder?

anteater
Leser

Ich meine mich zu erinnern, dass die Stundung jetzt abgeschrieben wurde, € 600.000. Oder ich habe das falsch verstanden bei der MV. Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen.

3und6zger
Leser

Ich hab es so verstanden, dass im Falle einer Insolvenz der KGaA der e.V. 600.000 € abschreiben müsste.

anteater
Leser

Okay! Das wäre, glaube ich, sowieso der Fall, oder? Irgendwas war auf jeden Fall mit diesen € 600.000 bei der letzten MV.

3und6zger
Leser

Ich denke, es wäre taktisch unklug, derzeit auf diese Forderung zu verzichten.

anteater
Leser

Vielleicht kann das ja jemand aufklären, wie das jetzt genau bei der MV war…

3und6zger
Leser

Kannste im Löwenmagazin-Ticker von der MV nachlesen (von unten nach oben):

30/06/2019 14:08
Bine

Die Mitarbeiter von der KGaA müssten wahrscheinlich freigestellt werden. An der Stadt läge es dann, an wen sie das Grundstück (Erbpacht) weitergeben – sähe aber gut aus, dass es bei 1860 bliebe.

30/06/2019 14:07
Bine

Insolvenzverwalter müsste dabei alles regeln. Der Verein ist da raus und nicht betroffen. Lediglich die 603T müssen abgeschrieben werden.

30/06/2019 14:02
Bine

Was würde passieren, wenn es zu einer Insolvenz kommen würde? – Das ist eine gute Frage

anteater
Leser

Ich meine eher etwas um ca. 11:45 Uhr. Das war in dem Teil, in welchem Herr Schmidt sprach. So genau finde ich auch im LM-Ticker nicht, was er da exakt gesagt hat. Aber im Gegensatz zu allen anderen Tickern, die ich gefunden habe, erwähnt das LM die Forderung des e.V. an die KGaA.

Ein Protokoll zu MV 2019 finde ich leider auch nicht, auch keinen Artikel in den Qualitätsmedien, der hier weiter hilft.

3und6zger
Leser

Das Protokoll für die MV gabs am 06.Juni 2019, also erst 3 Wochen vor der 2019er MV. Schau mal im Protokoll von 2018, (findest Du bei tsv1860.org), dort findest Du einen Posten von 389K €. Allerdings kann ich die Zusammenhänge nicht erklären. Der Herr Schmitt setzt so viel Finanzerwisser voraus, dass ich als Tekki aussteige.

anteater
Leser

Ich passe einfach an der Stelle bei der nächsten MV besser auf! Bisschen was von dem Finanzzeug verstehe ich schon, alles nicht, dafür ist bei uns eh alles zu komplex.

anteater
Leser

Siehe auch https://loewenmagazin.de/1860live-mitgliederversammlung-2019/#comment-27157

Teil 2 der Frage ist, glaube ich, nicht beantwortet worden, nirgendwo…? Ich bin da einer ganz großen Sache auf der Spur… wink lol

Baum
Leser

Vielen Dank für eure Antworten. Aber sollen wir uns darauf einigen das wir zwar vieles Wissen aber nix gwies?
Wäre das nicht mal etwas für das Löwenmagazin? Ich finde diese Fragen nämlich durchaus interessant für den Fall das wirklich 50+1 abgeschafft werden würde. Aber vielleicht interessierts ja auch nur mich… lol

Dr . Oettinger
Gast
Dr . Oettinger

Diejenigen, die beim TSV 1860 München allerdings für einen Wegfall von 50+1 sind, geht es primär nicht um eine Stärkung aller Klubs und einen besseren Konkurrenzkampf im nationalen als auch internationale Fußball. Sondern allein darum, dass Hasan Ismaik das Ruder übernehmen kann. Ob das sinnvoll wäre, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Sorry, aber was schreibt ihr hier für eine gequirlte Scheisse zusammen?

Jeden denn ich kenne der für den Wegfall dieser unsäglichen Regel ist, ist deshalb dafür, damit alles getan wird um den TSV wieder dorthin zu bringen wo er hingehört, und nicht zu einer regionalen Macht heruntergewirtschaftet wird was er nie war, auch wenns von irgendwelchen dahergelaufenen und Halwüchsigen so propagiert wird.
Sollte HI verkaufen, und, ist das den meisten ebenfalls egal, 50+1 muss trotzdem weg.

Wir wollen starke Löwen auf dem Spielfeld sehen, und nicht vollgesoffen und gröhlend den Giasinger Staat in der abrissreifen Ruine feiern.l

DonZapata
Leser

Niveaulimbo!

anteater
Leser

„Sorry, aber was schreibt ihr hier für eine gequirlte Scheisse zusammen?“

Selbstgespräch unter Verwendung des Pluralis Majestatis?

3und6zger
Leser

… und nicht zu einer regionalen Macht heruntergewirtschaftet wird……
ich denke, Du hast da was durcheinandergebracht. Wir wurden exakt in der Saison 16/17 von einem von der Leine gelassenen Aufsichtsratschef, der als Firmenboss agierte, heruntergewirtschaftet, auf regionales Maß zurückgestutzt und mussten mit 50 Mio € Schulden, davon 22 Mio NEGATIVES Eigenkapital, in der Regionalliga weitermachen. Und weisst Du was: Fans wie uns hat das nichts ausgemacht. Wir haben Dauerkarten gekauft und gehen zu jedem Spiel, feuern die Mannschaft an und versuchen mitzuhelfen, dass unser Verein wieder Erfolg hat. Damit haben wir die Regionalliga und die Relegation gewonnen, und Dein Investor hat daran Nullkommnull Anteil gehabt. Als er gemerkt hat, dass er den Verein mit seiner unsäglichen Politik nicht unter seine Herrschaft kriegt, ist er wieder auf den Zug aufgesprungen, der Trittbrettfahrer. Genauso sehe ich die jüngere Vergangenheit, und ich glaube, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da.

3und6zger
Leser

P.S.: Wichtig wäre, wenn man nicht vollgesoffen solche Posts im Löwenmagazin ablassen würde.

Baum
Leser

Saugeil! lol

Loewen1860
Leser

Der letzte Satz u dein Name – hm, also irgendwie passt da was net.

Bine1860
Leser

Dr . Oettinger
„Jeden denn ich kenne der für den Wegfall dieser unsäglichen Regel ist, ist deshalb dafür, damit alles getan wird um den TSV wieder dorthin zu bringen wo er hingehört“
Was muss denn deiner Meinung nach getan werden? Neue Darlehen? Wie hoch? Was macht dich sicher, dass man dann (sofort) aufsteigt? Was wenn nicht? Dann interessiert mich auch deine Lösung der Stadionfrage?
Ich bezweifle, daß der Versuch, sinnvoll mit dir zu diskutieren Sinn macht, ich versuchs und bin gespannt auf deine kompetenten Lösungen. Ich hoffe du kennst den Schuldenstand der KGaA, weißt was 2016/2017 passiert ist und hast auf der Mitgliederversammlung Hrn. Bay zugehört.

Landshuter Löwe
Leser

Hat Öttinger doch Auswirkung auf den Geisteszustand?

Snoopy.
Leser

damit alles getan wird um den TSV wieder dorthin zu bringen wo er hingehört

Wo gehört er denn hin, der TSV? In die erste Liga sicherlich nicht, international auch nicht. Dieser Schwachsinn von „international“ nur weil man einmal durch Zufall eine CL-Qualifikation gespielt hat oder Mr. Seltsam davon redet?

So lange es diese Konstellation mit 50+1, Ismaik und e.V. gibt, wird der Verein so oder so nicht dahin kommen, wo man es sich wahnwitzigerweise vorstellt. Selbst wenn 50+1 irgendwann mal fallen sollte: da gebe ich dem Ganzen noch 2 Jahre, dann hat Ismaik die nächste Firma in seiner Vita stehen, die er an die Wand geknallt hat. Wobei da 1860 zweimal auftauchen würde.

Banana Joe
Leser

Jeden Tag steht a Bleder auf. Beim Griss sogar hundert!

anteater
Leser

Genau, wenn 50+1 wegfällt, dann wird Herr Ismaik, der laut Forbes innerhalb eines Jahre eine Milliarde (von 1,4 Milliarden) verloren hat, alles richten.

Siehe auch hier https://loewenmagazin.de/501-regelung-in-der-diskussion-fuer-1860-waeren-die-folgen-klar/#comment-34292

Snoopy hat es ganz gut abgeschätzt, will ich meinen. 700-800 Millionen könnten uns aus der 3. Liga in die Champions League bringen. Deutlich mehr also, als Herr Ismaik hat.

Landshuter Löwe
Leser

Wobei das dann nicht mehr mein TSV wäre. Ich bezweifele, dass mich das dann noch interessieren würde.

Baum
Leser

„Wir wollen starke Löwen auf dem Spielfeld sehen, und nicht vollgesoffen und gröhlend den Giasinger Staat in der abrissreifen Ruine feiern.l“

Jaja, we go to the top! Danke für den Lacher am späten Abend! Das ist schon ironisch gemeint oder?

anteater
Leser

Off topic: Meppen führt in Duisburg nach 60 Minuten mit 3-1…

Uraltloewe
Leser

Ob die Protagonisten für den Investoreneinstieg seinerzeit überblickt haben, worauf sie sich einlassen?
Ich vermute nein. Und zwar ausdrücklich weder die e.V.-Seite noch der Investor.
Dass nun ausgerechnet ehemalige Profis sich für das Ende von 50+1 aussprechen, verwundert nicht. Sind sie doch irgendwie immer noch im Geschäft Fußball involviert. Und mehr Investoren bedeutet mehr Geld im Umlauf (wovon sie in ihrer aktiven Zeit sicher auch gern einen Teil abbekommen hätten) mit nachfolgenden höheren Gehältern, Ablösesummen und nicht zu vergessen Provisionen der Spielervermittler. Allen kann man schon das $-Zeichen aus den Augen springen sehen.
Dass auch der (bald ehemalige) rote Präsident sich derartig äußert, obwohl sie das satzungsgemäß überhaupt nicht betrifft, passt zu dem gequirlten Unsinn, den er seit geraumer Zeit verbreitet.
Ich für meinen Teil hoffe sehr, dass der Status Quo erhalten
bleibt.
Und einem „HAM International 1860“ könnte ich mir beim besten Willen nicht als „meine Löwen“ vorstellen.

Snoopy.
Leser

Manchmal könnte man meinen, die 50+1 Regelung ist eine Regelung für ein Investitionsverbot, was es nicht ist. Investoren können gerne ihr Geld reinpumpen, das letzte Wort haben sie halt nicht. Und wenn man sich so Fußballexperten wie Ismaik ansieht, die gleichzeitig eine Firma noch sozusagen gegen die Wand fahren (bei Ismaik ja nicht die einzige), dann ist es auch besser so.

Und selbst wenn 50+1 fällt … manchmal hab ich die Eindruck, einige glauben dann, dass 1860 durch die Decke geht und innerhalb von 4 Jahren im CL-Endspiel steht. Mit etwa 700-800 Mio. Schulden und einem negativen Eigenkapital von etwa genauso viel. Denn so viel wird das vermutlich kosten, um bei den „ganz großen“ mitzuspielen. Und mit der ismaikschen Vorgehensweise vermutlich doppelt so viel.

Allerdings ist 50+1 auch der Grund für die Problematik beim TSV, muss man auch so sehen. Der eine will Investieren gegen Schuldscheine und dabei im Grunde eine seit Jahren überschuldete Firma noch mehr überschulden, was natürlich auch Sinn macht. Die andere Seite dagegen will erst mal sehen, dass man – wie es im Grunde jeder macht – weniger ausgibt als man einnimmt. Bei denen, die ständig nach dem Geld schreien frag ich mich, ob sie auch jeden Monat das doppelte Ausgeben wie sie einnehmen. Dann langt irgendwann das Geld nicht mal mehr für den Strick.

Die Abschaffung der Regelung ist streng genommen doch nur, damit man mit den Auslandsclubs, denen das Geld irgendwo rausquillt, mithalten kann, damit man Weltstars in die Liga holen kann, fremdfinanziert auf Schuldenbasis. Um Attraktiv zu bleiben, um international mithalten zu können. Könnte man bereits, es ist ja kein Investitionsverbot.

Banana Joe
Leser

Sollte 50+1 fallen, dann müsste man auf den DFB hoffen, dass der sowas wie ein Financial Fairplay für den deutschen Fußball einführt, also quasi keine überhöhten Überschuldungen und so Kram. Nur halt konsequent und nicht so wie die UEFA, wo dann hinten rum so viel geschmiert wird, dass betroffene Vereien trotzdem noch mitmachen dürfen, weil irgendwas schöngerechnet wurde. Dann kann Ismaik auch nicht Geld ohne Ende (welches er eh nicht hat) reinpumpen. Man sieht ja im Nicht 50+1 Land Spanien sehr schön, wohin das führt. Real muss mit dreistelligen Millionenbeträgen alle paar Jahre vom Königshaus gerettet werden, Barca auch oft genug sehr dicht an einer Pleite dran, Malaga hat’s erwischt, Betis auch schon, Villareal meine ich auch in Erinnerung zu haben, dass da mal was war. Italien ähnlich… Inter, AC… nur kriegt das hier keine Sau mit!

Snoopy.
Leser

Da hast ja dann das gleiche Problem wie jetzt schon mit 50+1, mit dem Financial Fairplay. Wenn das in anderen Ländern eher so wischi-waschi gehandelt wird, aber in Deutschland nicht, fängt die Diskussion von vorn an.

anteater
Leser

Na ja, wenn die bei ihren Investoren Schulden haben und diese nicht zurückgefordert werden, dann ist es egal. Banken werden solch überschuldeten Unternehmen keine Kredite mehr geben und die Kommunen/der Staat darf ja eigentlich nach EU-Recht nicht. Diese Buden in Spanien, die könnte man einfach auch mal in den Konkurs schicken.

Loewen1860
Leser

Dann soll halt der Ismaik bei Abschaffung von 50+1 seine KGAA nehmen. Am besten mit bis Jordanien in seinen Löwenzoo mit Streichelgehege. Die 3. wird dann die 1. Mannschaft und steigt halt dann ein paarmal auf 😉

Grissmaiks Jünger können ja mitgehen. Will ja eh keiner ins 60er.

Siggi
Leser

Und täglich grüßt das Murmeltier. Daher hier nochmal zum Kooperationsvertrag:

Der e.V. darf keine Lizenz für eine erste Mannschaft zur Teilnahme am Spielbetrieb einschließlich der Dritten Liga und der Regionalliga beantragen. Ausdrücklich auch nicht im Falle einer Insolvenz der KGaA.

Nach einer möglichen Abschaffung der 50+1-Regelung im Deutschen Fußball gilt bereits als vereinbart, dass die Geschäftsführungs-GmbH von der HAM International Ltd. übernommen wird. Besagte Geschäftsführungs-GmbH, die derzeit noch zu 100 Prozent dem e.V. gehört, ist dem Geschäftsführer der Profi-Fußballtochter KGaA gegenüber weisungsbefugt. Fiele die 50+1-Regel, hätte Hasan Ismaik – und nur noch er – das alleinige Sagen bei den Löwen.

DaBrain1860
Leser

Wenn 50+1 fällt kann er die restlichen Anteile auch haben und damit vermute ich wird es auch keinen Kooperationsvertrag mehr geben da es ja keine Kooperation mehr gibt und dann wird die dritte die erste und dann steigen wir auf!

Ohne Hasan

anteater
Leser

Der e.V. wird schon irgendwie noch an die KGaA geknebelt sein…

anteater
Leser

Das mit der Lizenz, das ist so eine Vereinbarung, die auch unter sittenwidrig fallen könnte in Deutschland.

Aber davon abgesehen sähe es echt düster aus, sollte es 50+1 nicht mehr geben.

Siggi
Leser

Wir hatten das Thema ja schon öfters. Die einzige Chance des e.V. wäre eine Klage gegen HAM wegen Verletzung des Kooperationsvertrags (Hoppen-Antrag) oder eben vielleicht auch eine Prüfung auf die von Dir angesprochene Sittenwidrigkeit.

anteater
Leser

Wenn das so laufen würde, das wäre okay. Allein der Glaube fehlt mir. Man müsste dann auf den (nahenden?) Konkurs der KGaA hoffen…

Banana Joe
Leser

Ach wenn Hasibärchen mit der KGaA genauso wirtschaftlich weise umgeht wie mit Arabtec und Masaken Capital dann ist das nur eine Frage der Zeit… aber eher wird er 60 dann an irgendwelche anderen undurchsichtigen Kreditgeber verscherbeln.

Fällt 50+1, fällt 60 und mit ihm so gut wie alles, was die Löwen ausmacht. Grissmaiks Fanboys füllen nicht mal das GWS, ja evtl. sogar nicht mal das Dante. Von der Stimmung ganz zu schweigen. Ich bin jedenfalls dann auch weg und wenn ich ein Fußballspiel sehen will, tingel ich halt durch Deutschland. Mal Bremen, mal BMG, mal Besoffenheim… findet sich dann schon was für’s Entertainment grin

anteater
Leser

Kommst halt mal mit mir zu Roter Stern Leipzig… wink
Statt Oettinger gibts da aber Sternburg Export.

Loewen1860
Leser

Jeder Gesellschafter kann doch vermutlich austreten. Wir fordern das von Ismaik. Aber was ist, wenn der e.V. als Gesellschafter das Handtuch wirft?

anteater
Leser

Dann gehört dem anderen Gesellschafter alles, nur hat er dann wahrscheinlich nicht den erforderlichen Unterbau an Nachwuchsarbeit. Reinstes Chaos wäre das, denn unser e.V. hätte dann auch kein Trainingsgelände mehr (oder?).

Ginge es nach mir, dann würde Herr Ismaik mal ein Zeichen des guten Willen setzten und seine Anteile jenseits 50-1 den z.B. Mitgliedern des e.V. anbieten.

jürgen (jr1860)
Leser

Dann bleiben trotzdem die 60 Mios (?) Schulden 🤮

anteater
Leser

Schritt für Schritt…

jürgen (jr1860)
Leser

Jup

Siggi
Leser

Was bleibt uns auch anderes als zu träumen sad

Bluemuckl
Leser

Mei für jeden Rummenigge oder Ballack gibt es einen Rettig oder Watzke. Aktuell schauts eher gut aus, dass so „blau“äugige Clubs wie der TSV für die Fehler die diesbezüglich in der Vergangenheit gemacht wurden noch nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Wenn die Regelung fällt gibt es zumindest ein spannendes, neues Kapitel bei Sechzig, ob das dann noch unterstützenswert ist, muss und darf jeder für sich entscheiden.

anteater
Leser

Der Fall von 50+1 könnte Sechzig einiges an Anhängerschaft kosten, vielleicht die Hälfte. Öffentlich äußer ich mich besser nicht zu meinen Plänen für die Zeit nach Sechzig… (nein, ich werd dann kein Roter!).

Banana Joe
Leser

A grüner Greuther? lol

anteater
Leser

Sicher nicht!

Baum
Leser

Sollte das passieren dann gibts für mich nur noch die 3. und die 4. Die KGaA Mannschaften haben sich dann endgültig erledigt für mich.

Bluemuckl
Leser

Ich denke sogar mehr als die Hälfte, aber man wird (hoffentlich nicht) sehen. Du wirst sicher ein Roter, vermutlich Roter Stern Leipzig? Oder du bleibst zwar blau, aber dann in Potsdam? 🤐

Ich werd dann einfach mehr Zeit zum Bergsteigen haben. Wenn ich’s mir recht überlege: weg mit 50+1, sofort!

anteater
Leser

Vielleicht beide und Chemie Leipzig…? Blau bleim, also Babelsberg 03…? Du weißt es eh!

Bei meiner Freundin neulich, da kamen tatsächlich Landesklasse-Spiele auf irgendeinem Lokalsender. RS Leipzig, das ist schon nochmal was anderes als 3. Liga oder RL so vom Niveau her. Aber die können so einen Schreihals wie mich schon gebrauchen.

Und dann mache ich einen Ex-Sechzger-Fanclub mit dem Chemieloewe

Bergsteigen, auch eine Möglichkeit.

Siggi
Leser

Mit Fritz Keller als DFB-Präsidenten wird es so schnell keinen Fall der 50+1 Regel geben.
„Der DFB muss ein seriöser Anwalt, Dienstleister und Lobbyist sein“, sagte Keller. „Wir sind eine Integrationsmaschine, das letzte Lagerfeuer der Gesellschaft“, betonte der mehrfach prämierte Winzer.“
Quelle: https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/dfb-keller-zum-praesidenten-gewaehlt-100.html

Banana Joe
Leser

Mei, es kann doch schon jeder Verein selbst bestimmen, inwieweit er Investoren mit ins Boot holen will oder nicht. Berlin hat einen geholt für weniger als 50%, die Bayern haben welche, die maximal 30% halten, der KSC könnte hergehen und sagen „du bekommst genau max. 49% und basta“ und wiederum ein anderer Verein wie Duisburg könnte 80% verscherbeln, hätte aber dann noch die Stimmenmehrheit. Ob jetzt 50+1 mal irgendwann „bald“ fällt oder nicht, dürfte 99% der Vereine in Deutschland reichlich egal sein, wer keinen Investor mit 51% an Bord holen will, der wird es nicht und muss es nicht tun. Die Deppen nach wie vor sind – Schneider sei Dank – wir! Die einzigen Trottel, bei dem dann so ein Investörchen aus dem Morgenland wüten darf.

Also scheiß drauf! Weg mit 50+1! Fußballdeutschland wird es kaum interessieren und wir gehen dann hoffentlich sehr schnell sowieso den Bach runter. Schlimmer wird’s nimmer!

Die ganzen 50+1 Gegner glauben doch nicht selbst dran, dass plötzlich jeder Verein irgendwelche Araber, Chinesen oder Russen mit an Bord holt, nicht nachdem, was bei uns seit 10 Jahren los ist, was Uerdingen für ein erbärmliches Bild in der Öffentlichkeit abgibt und diesen Becca sowieso niemand leiden kann.

jürgen (jr1860)
Leser

Ich halte aber die 60% von HI für ein grosses Problem in der Zukunft…
Das ist das Damoklesschwert, das leider über uns hängt/baumelt sad
Am besten bis 51% vom Verein zurückkaufen…

#OHNE HASAN!
#Freihait für 60!

Matula60
Leser

Bei einer kgaa sind die Anteile weitgehend egal. Wichtig ist, wer in der komplementär-gmbh das sagen hat. Daher wäre ein zurückkaufen der Anteile weitgehend wirkungslos, wenn der kooperationsvertrag nicht geändert bzw. beendet wird.

jürgen (jr1860)
Leser

Naja, wenn der Verein 51% hält, ist das Geheule von wegen ich habe 60% endgültig vorbei und 50+1 egal…
Dann ist der eV der Mehrheitsgesellschafter.

#OHNE HASAN!
#Freiheit für 60!

Snoopy.
Leser

Am besten bis 51% vom Verein zurückkaufen…

a) mit welchem Geld
b) wie Ismaik überzeugen seine nicht stimmberechtigten Anteile zurück zu geben?

Banana Joe
Leser

Ne AG draus machen und dann „feindliche“ Übernahme grin

Oder mal Moskau Inkasso nach Abu Dhabi schicken!

anteater
Leser

Es ist mir ein Rätsel, warum noch immer jemand für die Abschaffung von 50+1 plädiert. Umso unverständlicher, wenn es aus Reihen der Anhängerschaft niederklassiger Vereine kommt.

Was wird denn passieren, wenn 50+1 fällt?

1. Das Vermögen auf diesem Planeten ist sehr ungleich verteilt. 8 Männer haben so viel wie die 50% der ärmeren Menschen [Quelle: https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-01-16-8-maenner-besitzen-so-viel-aermere-haelfte-weltbevoelkerung ]. 10% der Bevölkerung besitzen 85% des Vermögens [https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung#Verm%C3%B6gensverteilung_nach_Regionen ], Stand 2000.

-> es gibt also verhältnismäßig wenige Leute, die wirklich viel Geld haben. Ob die schon alle Schlange stehen, um in deutsche Fußballclubs zu investieren, das sei mal dahingestellt.

2. Warum sollte so ein Superreicher (sind ja üblicherweise Männer) sich gerade einen Drittligisten ohne modernes Stadion aussuchen?

-> Hier gibt es in Deutschland deutlich attraktivere Investitionsobjekte, mit moderner Arena und schon viel, viel näher an der Champions League, wo man ja dann tatsächlich ggf. Geld verdienen könnte (z.B. Mönchengladbach, Schalke, Düsseldorf, Dortmund etc., pp.).

3. Mehr Geld im Markt bedeutet, dass die Nachfrage gesteigert wird. Nicht die nach Eintrittskarten, aber die nach den wenigen hochbegabten und den etwas mehr mittelbegabten Spielern.

-> Gleichbleibendes Angebot bei steigender Nachfrage führt allein zu höheren Ablösesummen, höheren Gehältern, höheren Vertragsverlängerungsprämien, höheren Ausschüttungen an Spielervermittler etc.

4. Die Chancen, wirklich Geld zu verdienen mit so einem Investment, sind sehr gering. Zunächst ist es ein ziemliches Zuschussgeschäft, siehe Man City, Chelsea et al. Zunächst muss ein sauteurer (Ablösesummen, Gehälter) Kader zusammengekauft werden, ohne den passenden (teuren) Trainer bringt der aber auch nichts. Und dann ist Erfolg noch lange nicht garantiert, zumindest nicht dauerhaft (siehe wechselnde Meister in der Investmentliga in England).
Erwirtschaftete Prämien (z.B. Champions League) und Ablösesummen müssen in der Regel sofort wieder in den Kader investiert werden, um das Niveau zu halten. Beispiel, weil ich es neulich ob einer Diskussion mit kein1860Fan herausgesucht hatte: Liverpool hat ein Transferplus von ~20 Mio Pfund seit 2015, also ~4 Mio Pfund pro Jahr, dank eines Transfers (Coutinho für 130 Mio nach Barcelona). Diese 4 Mio decken noch nicht einmal das jährliche Gehalt des Trainers. 100 Mio Pfund mussten ins Stadion investiert werden, eine unbestimmte Summe in die Regeneration des Stadionumfeldes (160 Mio Pfund, darunter auch staatliche Förderung).

5. Die hierzulande übliche, mitgliederbasierte Vereinskultur ist zumindest selten auf der Welt, wenn nicht einzigartig. Die englischen Clubs waren nie mitgliederbasiert, sondern im Besitz von Einzelpersonen.

-> Das Kulturgut, auch das der mitgliederbasierten Vereine, ist absolut erhaltens- und schützenswert.

6. Zumindest in England hat man eine Vielzahl steriler Clubs mit mäßiger Stimmung im Stadion. Das hat natürliche verschiedene Gründe, z.B. all-seater Stadien, aber auch die vergleichsweise teuren Ticketpreise und natürlich die globale Ausbreitung. Wenn z.B. ein Drittel der Tickets an z.B. Asiaten oder Australier gehen, die so einen Trip vielleicht nur ein mal im Leben machen oder meinetwegen Skandinavier, die so einen Trip ein mal im Jahr machen, dann ist da schon mal ein großer Stimmungsblocker. Nichts gegen diese Menschen, aber die vor Ort durch regelmäßige Stadionbesuche gelebte Fankultur ist halt etwas anderes. Man lernt die Lieder, man singt mit. Wer mal in England im Stadion war, der oder die wird bestätigen können, dass die Stimmung da häufig eher mau ist, gerade bei den großen Clubs. Oft hört man fast nur die Auswärtsfans.

SchorschMetzgerBGL
Leser

Dieser fränkische Würschtelfabrikant mit ehemaligen Wohnsitz JVA Landsberg hatts schon drauf…
Unterstützt öffentlich den Sturz von 50+1 und die Abgabe der Selbstbestimmung der Vereine. Während für seinen Verein schon von vornherein ausgeschlossen ist, dass sie es machen werden.
Was bringt ihm dies dann?
Meiner Meinung nach will er damit Mitstreiter (andere Bundesligisten) wissentlich in den Abgrund schicken um sich dann danach hinzustellen und sagen zu können: „Seht ihr Idioten, mir und uns kann sowas nicht passieren!“
So isser der Steuerhinterzieher…!

Xaver
Leser

Genau das war mein erster Gedanke, als ich den Artikel gelesen habe

Benedikt
Leser

Mir ist es egal ob gegen Barcelona oder Pipinsried…hauptsache gegen einen Verein der mit b anfängt

3und6zger
Leser

Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien…..