Der Vorstandsvorsitzende von Adidas, Kasper Rorsted, ist für eine Aufhebung der 50+1-Regel. Das erklärte er gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Das Unternehmen Adidas ist Großsponsor des FC Bayern München. Vorstandsvorsitzender Rorsted meint, dass der deutsche Rekordmeister unter der schwachen Bundesliga leidet. „Das hat man in der vergangenen Saison gesehen, die deutschen Klubs haben international deutlich schlechter abgeschnitten als in der Vergangenheit“, meint Rorsted. Das Interesse von Adidas sei deshalb eine möglichst starke Bundesliga und stärkere deutsche Konkurrenz. Mit dem Fall von 50+1 könnten Investoren Mehrheitsbeteiligungen an Fußballklubs erwerben und damit die Mannschaften international konkurrenzfähig machen. Er selbst traut sich nicht zu einen Fußballverein zu führen. Adidas würde beim Wegfall von 50+1 keinen Fußballklub kaufen, so der Vorstandsvorsitzende. Im Fall des FC Bayern München ist das auch gar nicht möglich. Beim Rekordmeister aus der Säbener Straße hat ein Wegfall der DFB-Regelung keinen Einfluß. Maximal 30 Prozent dürfen vom FC Bayern laut deren Satzung nur veräußert werden.

Kasper Rorsted ist zudem der Meinung, dass Fußball-Fans übersättigt werden könnten. Das Finale der Nations League habe er sich gar nicht mehr angesehen. Es wäre besser andere Sportarten den Vorzug zu geben. Aus seiner Sicht sollte man Handball, Biathlon oder Tennis übertragen statt Spiele der Dritten Liga.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Blue Power
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######## [Name zensiert, da Mutmaßung] hat mal wieder das Level der unendlichen Peinlichkeit auf Facbook getoppt … unbedingt lesen und lachen 😂

https://loewenmagazin.de/hasan-ismaik-ueber-die-unfaire-betitelung-als-schlechter-verlierer/ *

* Link durch Redaktion von FB auf eigene Berichterstattung geändert

Blue Power
Leser

Sauber, jetzt habt ihr meinen Kommentar total verstümmelt und danke für den Link 😂

anteater
Leser

lol

„Einmal Löwe, immer Löwe“ ist aus dessen Feder eine Farce. Bei der MV saß einer neben mir, der ist am Abend davor mit dem Zug losgefahren und kam am Morgen nach der MV wieder am Wohnort an. Der Spaß dürfte ihn einen großen Teil seines monatlichen Budgets gekostet haben, Bahn fahren ist nicht billig. DAS ist „Einmal Löwe, immer Löwe“! Der Herr Multimillionar hingegen, den sieht man nie.

Alexander Schlegel
Leser

Leute wie dieser Adidas-Fuzi sind alle genau so betriebsblind wie unsere Investoren-Karikatur. Die meinen immer noch Fußballvereine sind reine Gelddruckmaschinen, die nach kapitalistischen Grundsätzen funktionieren. Und das sind sie genau nicht. Gerade viele Fußballfans verstehen den Samstag-Nachmittag bei „ihrem Verein“ als Erholung und einen Ort des noch „Dazugehörens“, des „Sich-Identifizieren-Könnens“ gegenüber einem Alltag, wo nachweisliche alle Bindungen sich lockern oder zunehmend kaputt gehen. Wo jeder nur noch funktioniert und man jeden zweiten Tag im Internet oder in der Zeitung liest, dass man ein Auslaufmodell zu werden droht: als Familienpapa, als Arbeitnehmer, als soziales Wesen. Da gibt es noch einige resistente und autochthone Kulturen, die man sich bewahren möchte. Und eine der wichtigsten ist für die Freunde der gepflegten Blutgrätsche eben der Fußball. Klar, jeder will schönen Fußball sehen, aber viele werden doch inzwischen zunehmend skeptisch, wenn sie den abgehobenen Betrieb Profifußball mitbekommen, in dem in bestimmten Vereinen nur noch Fußball-Proll-Multimillionäre vergoldete Schnitzel fressen und 24 Stunden vor einem Champions-League-Spiel der Friseur aus London noch eingeflogen werden muss.

Ja, macht nur so weiter mit dieser spätrömischen Dekadenz, die Quittung kommt schneller als ihr denkt. Der Profi-Fußball ist eigentlich schon kaputt, er hats bloß noch nicht gemerkt.

Snoopy.
Leser

So lange es der Fan das ganze Spiel refinanziert, wird sich aber auch nichts ändern. Und schlussendlich finanziert es nun mal der Fan, der interessierte Zuschauer. So lange die Zuschauerzahlen stimmen, gibt es auch entsprechende Werbeeinnahmen. Fehlen diese, fehlt das Geld. Recht einfach. Selbst in diesem Land hat (ich glaube es war einer von den Nachbarn) festgestellt, dass der Wegfall der CL aus den „free“ Sendern eher negativ ist, da die Zuschauerzahlen sich nicht so entwickelt haben, wie geträumt. Das Millionenspiel wird weitergehen, wenn vielleicht auch nicht in Deutschland.

Wegen dem schnöden Mammon die 50+1 Regel abzuschaffen ist auch nicht verständlich. Es ist ja keine „ich darf nicht investieren“ Regelung sondern nur eine „ich hab nicht das letzte Wort“ Regelung. Es gibt genügend Leute, die in den Fußball ja auch in Deutschland investieren, siehe Hoffenheim, Hannover, jetzt auch noch die Herta … selbst die nebenan haben drei Aktionärsgruppen, die Anteile an der AG halten und dafür nicht gerade wenig Geld auf den Tisch gelegt haben.

Wenn man das Bieten auf einen Spieler a la „Bares für Rares“ mitmachen will, muss das investierte auch wieder raus kommen, gerade bei (geldgeilen) Investoren. Entweder über die Variante „billig einkaufen, teuer verkaufen“ , damit verbundenen Erfolg in den internationalen Vereinsspielen – und das nicht nur als One-Hit-Wonder oder über Einnahmen von anderen Seite, wie Fans und Sponsoren. Von den TV Geldern her ist das in diesem Land auch nicht möglich und die Fernsehsender haben irgendwann auch ein Problem, diese Summen zu reinvestieren. Gerade dann, wenn man im Grunde für jeden Spieltag ein anders Abo braucht. Das funktioniert in diesem Land nicht.

Alexander Schlegel
Leser

Das Problem ist schleichend, aber es existiert schon seit der Saison 2013/14. Die Zuschauerzahlen sind seit dieser Saison tendenziell rückläufig in der Bundesliga. Die rückgängigen Zahlen bewegen sich allerdings noch in einem Bereich, der die Verantwortlichen noch ruhig schlafen lässt. In dieser Saison hat allerdings Mainz das erste Mal öffentlich Alarm geschlagen und über rückgängige Zuschauerzahlen bei seinen Heimspielen geklagt.

Und ob die Fans wirklich noch den Fußball finanzieren, würde ich mit einem „jein“ beantworten. Inzwischen gibt es für die Großen der Branche ja so viele Quellen aus denen sich der Profifußball finanziert. Der einfache Fan in der Fankurve ist da inzwischen nur mehr schmückendes Beiwerk, der für Stimmung sorgende Kasper, der das Produkt zwar verkaufen hilft, selber aber vielleicht noch den Zeugwart finanziert. Auch Sky verkauft seine Bundesliga-Abos natürlich auch an Privatkunden, aber richtig Geld macht man mit den Gaststätten und Kneipen. Natürlich steht und fällt alles mit der Akzeptanz des Produkts Fußball, aber das richtig große Geld wird inzwischen woanders verdient.

Snoopy.
Leser

Der Fan in der Kurve finanziert schon lange nichts mehr. Wie du sagst, ist Beiwerk von dem man das Geld aber gerne nimmt.

Der Profifußball wird ja auch deshalb von unterschiedlichen Quellen finanziert, weil er eben die breite Masse anspricht, nicht nur im Stadion. Jede Firma, die Geld in einen Fußballverein pumpt, macht das ja nicht aus Lust am Geldausgeben, sie versprechen sich einen Mehrwert, einen Werbeeffekt, mediale Präsenz. Egal ob das jetzt im Stadion ist oder vor der Glotze.

Wenn du sagst, Sky verkauf an Gaststätten und Kneipen, damit machen sie ihr Geld, steht dahinter dann auch wieder der Konsument, der das finanziert. Kommt niemand in die Kneipe um Sky Fußball zu schauen, wird der Wirt das nicht lange mitmachen, denn auch er verspricht sich einen entsprechenden Mehrwert, wenn er Sky anbietet, also eine volle Kneipe, viele Getränke und entsprechenden Umsatz. Und somit refinanziert er die Kosten für Sky.

Dadurch, dass der Fußball die breite Masse anspricht, ist er interessant für alle, von Sponsoren / Werbepartnern bis hin zu Investoren. Vor allem beim Männerfußball, egal ob das jetzt die nationalen Ligen sind oder der internationale Vereinsfußball, selbst EM und WM sind im Grunde nur noch reiner Kommerz. Wenn man sich dazu im Gegensatz mal den Frauenfußball ansieht … ist das 1860-like, da ist lange nicht so viel Geld im Kreislauf. Oder bei anderen Sportarten, die lange nicht diese Präsenz / Zuschauerzahlen haben wie der Fußball.

anteater
Leser

Topp Kommentar, Alexander Schlegel!

Chemieloewe
Leser

50+1 muss bleiben!!! Der FCB hat es halt klugerweise gleich in der Satzung geklärt, daß nur max. 30% Gesellschafteranteile des Clubs an Investoren veräußert werden dürfen. Denen ist es daher Wurscht, wenn 50+1 fällt, Ulli wäre es ja sehr recht. Bei uns wäre es halt die komplette Entscheidungsübernahme durch Ismaik mit 60% Gesellschafteranteilen+Vermarktungsrechten am Vereinsnamen u.-Logo….alles verramscht u. verscheuert, danke an unsere Vorpräsidenten, die unsere Identitätskennzeichen so super verhökert haben. Man kann es nicht oft genug sagen, die Zeit drängt, schnellstens die Trennung von Ismaik durchziehen, wenn nötig die KGaA auflösen u. mit einer neuen Profigesellschaft neu starten, mit einer Satzung, in der dann eben auch die Mehrheitsanteile des e.V. festgeschrieben werden, meinetwegen 55%+ein sonstiges vernünftige Gesellschaftervertragswerk, wie Kooperationsverträge, im Gegensatz zu dem vertrackten Jetzigen. Wenn wir uns nicht beeilen, bekommen wir die Quittung, wenn 50+1 fällt u. ein böses Erwachen. Dann lacht sich Ismaik&Co. krumm u. schief u. klatscht laut Beifall u. wir sind die Dummen u. sind im ####! Aufwachen e.V. u. zwar schnell u. hinmachen, bevor es zu spät ist! Den Schaden kann dann keiner mehr beheben u. den Fehler korrigieren! Noch haben wir die Chance, das zu vermeiden, aber wie lange noch…???
Mir wird Angst u. Bange, wenn ich daran denke, das Ismaik schalten u. walten kann, wie er will!

DaBrain1860
Leser

Ganz meiner Meinung!
Wir könnten Hasan die restlichen Anteile für das maximale verkaufen.
Danach fangen wir mit der dritten von ganz unten an.
So schwer bis zur Bayernliga oder Regionalliga dürfte es nicht sein, denn wir haben immer noch bestimmt 10000 + Leute im Stadion, genauso auch die zum Teil bisherigen Sponsoren.
Als Wappen nehmen wir den alten Löwen (find ich persönlich schöner).
Mit diesem Rückhalt dürfte es bis zu diesen zwei Ligen nicht all zu schwer werden, wenn nicht sogar noch mehr Fans und Sponsoren dazu kommen.
Das alles natürlich im Sechzger!
In der Satzung muss dann verankert sein das der e.v. mindestens immer 51% selbst im Besitz haben muss.

Hasan wird dann auch bald weg sein wenn er vor den 20 Leuten von die blaue spielt.

Das einzige was wäre ist die Frage wegen den Trainingsplätzen und Gebäuden an der 114.

Hört sich zumindest alles so einfach und schön an.
Träum

Chemieloewe
Leser

Genau DaBrain1860 ! Irgendwie müssen wir es doch nun auch mal endlich schaffen, die Konsequenzen aus dem gescheiterten Versuch mit Ismaik bis zu Ende durchzustehen, was nichts anderes bedeutet, als Schluß, Aus u. Ende mit dem ganzen ruinösen Ismaikkreditschuldenwahnsinn!!! Das müssen aber viele, viele Mitglieder u. Fans wie z.B. mit Ulla Hoppen… nochmal brachial u. unmissverständlich, vielleicht mit repräsentativen Unterstützerlisten per Petition o. so…unserer Vereinsführung um Robert Reisinger klarmachen u. die Trennung fordern! Sonst wird hier mit Ismaik auf unabsehbare Zeit immer so weitergewurschtelt, befürchte ich! Reisinger ging ja für mich schon so weit, als entschuldigt er die unverschämten u. unverzeihlichen Beleidigungen u. ablehnenden Äußerungen, Provokationen u. Konfrontationen von Ismaik via Facebook, als wären diese Aussagen nur emotionale Fehltritte, die man nicht weiter ernst nehmen müsste u. man nun einfach zur rationalen Sachebene zurückkehren braucht, als wäre nichts gewesen, in der Annahme, daß, wenn Ismaiks emotionalen Wutausbrüche jetzt vorbei wären, er ganz anders auf der Sachebene darüber denkt. Also, lieber Robert, das glaubst Du doch wohl selbst nicht!? Es ist falsch, das Gewesene u. Geschehene einfach auszublenden o. löschen zu wollen! Jetzt, nach den zahllosen, unbeschreiblichen Katastrophen, die Ismaik bisher, wie auch jüngst wieder, abgezogen hat, auf schön Wetter zu machen, ist nicht verhältnismäßig u. nicht akzeptabel, Robert! So geht es nicht! Wer glaubt er denn, wer er ist, der selbsternannte g.LFan.a.Z. Ismaik??? Robert, hier solltest Du u. Deine Mitstreiter schnellstens Respekt von Ismaik einfordern u. kämpfen, auch für uns u. Euch nicht weiter alles gefallen lassen! Wir sind doch keine „Untergrundbewegung“ u. was sonst noch alles über die MV von Ismaik herabwürdigend gepostet wurde! „Ismaik raus – Freiheit für 60“ lautet unser Auftrag u. unsere Forderung an Euch, Robert&Vereinsführung! Leute, wir müssen es dorthin kommunizieren! Wir müssen was machen, sonst ändert sich schlimmstenfalls mit Ismaik nichts!

anteater
Leser

Herr Reisinger ist eben kein Hardliner.

DaBrain1860
Leser

Meine große Hoffnung beruht darauf das im Hintergrund einiges abläuft von dem wir alle noch nichts wissen, ich hoffe es!
Freiheit für Sechzig

DaBrain1860
Leser

Wäre interessant was die Profis und Insider dazu sagen….. oder könnte eventuell das Löwenmagazin die Idee mal näher beleuchten?!

Banana Joe
Leser

Na das Gejammer des Fußballdeutschen möchte ich hören, wenn dank dem Wegfall von 50+1 nur noch ausländische Stars und Sternchen in der Bundesliga kicken und die eigenen Talente kaum oder gar keine Einsatzzeiten mehr bekommen und wir dann bei jedem großen Turnier spätestens im Viertelfinale scheitern. England lässt grüßen! Deren U21 ist sang- und klanglos aus der EM raus, mit der A-Mannschaft sieht’s auch nie besser aus. Ist auch kein Wunder, sind die Premier League Clubs ein Sammelsurium aus Top-Stars aus aller Welt, die nicht wegen des schönen Wetters oder dem guten Essen auf der insel kicken.

Den Vergleich mit Spanien braucht niemand bringen, auch wenn da kein 50+1 gilt, die Spanier setzen immer vorwiegend auf eigene Talente, von denen sie genug haben. Die sind da ein bisschen „Nationalstolzer“ (natürlich nur in Bezug auf Fußball). Italien und Fronkreisch ähnlich.

50+1 muss bleiben!

anteater
Leser

Kleine Anmerkung: Die aktuelle Nationalelf Englands ist wohl die beste, die sie seit Jahrzehnten haben.

Banana Joe
Leser

Deswegen reißen sie a nix!

anteater
Leser

Immerhin kommen sie über die Gruppenphase hinaus und sind nicht mehr auf ein dann eh ausbleibendes Wunder seitens z.B. Beckham angewiesen.

Jorgo_60
Leser

Wer das Buch „Fifa-Mafia“ gelesen hat, weiß das man Aussagen von Adidas zum Thema: Fußball und Geld, mit Vorsicht genießen sollte…

tomandcherry
Leser

Das hat er aber schön erkannt, der Herr Rorstedt.

U.a. sind es doch die Ausrüster-Verträge, die nicht nur Adidas, sondern auch die anderen „global player“ mit den Top Vereinen in Europa abschließen, die zu diesen absurd hohen Transfersummen, die wiederum absurd hohe Gehälter und Beraterhonorare verursachen, führen.

Wenn heutzutage Transfers, die keine 50, 60, 80 oder 100 Mio. kosten, schon als „Schnäppchen“ bezeichnet werden, läuft doch irgendwas komplett verkehrt in diesem Irrsinns-Geschäft Profi-Fußball.

Außerdem haben doch vor allem die Herren aus der Seitenstraße mit ihren (Selbst-)Vermarktungs-Strategien dafür gesorgt, dass TV-Verträge zu immer noch höheren Erlösen – verbunden mit einer stärkeren Einbindung des Pay-TV in die Übertragungsrechte – für die Vereine geführt haben.

„Angenehmer Nebeneffekt“ war dann die Verteuerung der Eintrittspreise, des Merchandising, zusätzlich notwendige Receiver und Abos, wenn man „alle Spiele, alle Tore“ sehen wollte.

Die „Gelddruckmaschine“ Champions League war doch auch von Adidas gewünscht? Mehr Medienpräsenz durch dieses lächerliche Konstrukt (teilweise bis zu vier „Champions“ aus den europäischen Top-Ligen…), das den Top-Vereinen dazu verhilft, noch fetter zu werden, während die zweite Reihe langsam aber sicher „ausgehungert“ wird. So sieht also „fairer Wettbewerb“ aus?

Man kann die Kuh natürlich auch zu Tode melken und ich prophezeie heute schon, dass es keine 10 Jahre mehr dauern wird, bis man sich vom Profi-Fußball abwenden und anderen Freizeitbeschäftigungen Priorität einräumen wird.

Es soll nur dann keiner von diesen ganzen „Experten“ ankommen und behaupten, man hätte es nicht kommen sehen.

Doch, man sieht es bereits heute allzu deutlich auf uns Fußball-Fans zukommen.

Banana Joe
Leser

Sehr richtig lieber Tom! Ich z.B. habe mich schon vom Profifußball verabschiedet, Sky gekündigt, kein einzige BL Spiel gesehen letzte Saison und von der CL nur das Finale mit Pool wegen Pool im kostenlosen Probemonat mit DAZN. Und dabei wird’s erstmal bleiben, das CL Finale war eine extreme Eventscheiße, die ich mir nicht nochmal geben muss mit diesen überbewerteten Bands wie Imagine Dragons und dem ganzen Tänzermist. Pfui ich kotze!

Ok ab und zu mal ein Eintrachtspiel in der Euroleague auf RTL war noch dabei.

anteater
Leser

Na ja, die ganz Jungen, die nachwachsen, die kennen nur noch den totalvermarkteten Hochglanzfußball. Vielleicht verhindern die den großen Knall, den ich eigentlich auch bald erwarte.

DaBrain1860
Leser

Da hast wirklich Recht. Gut möglich das in 10 Jahren der große Knall kommt und genau dann werde ich mich gemütlich mit einem Lächeln im Gesicht zurück lehnen und mir meine Löwen ansehen, denn mir ist es egal in welcher Liga, egal ob Erfolg oder nicht, nur hoffentlich ohne Hasan.
Freu mich jetzt schon auf die langen Gesichter der unaussprechlichen, Leipzig, Hoffenheim usw. 😂👍

Blue Power
Leser

Die Telekom als einer der größten Kommunikationsunternehmen in Europa wird schon wissen weshalb sie die 3. Liga für Magenta Kunden kostenlos übertragen.
Auch wenn sie u.a. Sponsor der ungeliebten Seitenstraßler sind, brauchen sie sich sicherlich nicht von einem Sport-Ausstatter belehren lassen.
Darüber hinaus ist 50+1 für den Leistungssport sehr wichtig, sonst hast bald Verhältnisse wie in den USA, in der sich Clubs in die Liga einkaufen können, da fehlt doch dann jedes Wettbewerbs- und Leistungsprinzip, von der Enotion, Stimmung und Dramatik bezüglich Auf- und Abstieg auch. Es wird dann nur noch mit Geld um den Titel gekämpft.

3und6zger
Leser

Meiner Meinung nach, und vielleicht stehe ich damit alleine da, will der DFB auch wegen uns 50+1 in irgendeiner Form beibehalten will, weil die
– erstens an unserer Misere Mitschuld haben, weil sie den Knebelvertrag akzeptiert haben
– zweitens an Sechzig sehen, was mit einem unterdurchschnittlichen Investor passieren kann
– drittens beim DFB um Koch genau wissen, dass einer der ältesten Vereine Deutschlands untergeht, wenn unser Investor den Klub übernimmt.

Ich weiss nicht ob ein deutscher Ausrüster, der von den 56 Mannschaften in den 3 Ligen in Deutschland gerade mal 3 sponsort, eine Referenz darstellt. Offensichtlich ist das Interesse eh nicht besonders hoch.

Snoopy.
Leser

der Kollege anteater hat weiter unter schon geschrieben, dass in England die Clubs noch die der Allgemeinheit gehört haben, so wie in Deutschland. Von daher ist schon mal nicht einfach, das „System Fußball-Verein“ zu durchbrechen. Man muss ja nur mal in Richtung Leipzig oder Hoffenheim schauen, vor allem der Club aus Leipzig spaltet. Nach meinem Kenntnisstand hat Red Bull ja auch vor Jahren mal überlegt, beim TSV einzusteigen, hat davon allerdings eben genau aus diesem Grunde (Mitgliedergeführt, Tradition) Abstand davon genommen.

Man sollte jetzt aber 50+1 nicht nur auf den TSV und Mr. Seltsam aus Jordanien reduzieren und die Münchner als „bestes Beispiel für Erhalt von 50+1“ nehmen. Es gibt im Deutschen Fußball auch andere Vereine, die mit ihren Gönnern und Investoren so ihre Probleme haben, Ligaunabhängig. HSV wäre so ein Beispiel, auch Hannover und nicht zu vergessen die Uerdinger.

3und6zger
Leser

Hast schon Recht, aber keiner der anderen Vereine ist bisher an unseren Rekord von „2 Ligen runter in einer Saison“ auch nur annähernd „rangekommen.“

anteater
Leser

Das ist natürlich auch eine Leistung, die uns so schnell keiner nachmachen kann. Wobei, ist nicht Dresden auch mal gleich mehrfach abgestiegen dank Insolvenz?

Snoopy.
Leser

Kling jetzt vielleicht etwas hart, aber: Gott sei Dank, dass es so gekommen ist, sonst hätte man nie „David gegen Goliath“ spielen können. Im Grunde muss man dem Investor ja dankbar sein, dass er uns in die 4. Liga geschickt hat, nur so konnte sich was ändern.

Sportfan
Gast
Sportfan

er bekommt nur bei der Übersättigung von mir ein Daumen hoch. Es wird zu viel übertragen

Snoopy.
Leser

Also laut dem Adidas-Chef soll man dann in Deutschland an dem idiotischen und völlig überzogenen Wettbieten um jedes Talent mitmachen, Investoren sollen das bezahlen, damit dem FC Bayern (mit dem man im Bett kuschelt) nicht langweilig wird?

Die Übersettigung an Fußball, von dem der Herr da spricht, liegt aber nicht nur am nationalen Fußball (eigentlich gar nicht), sondern daran, dass national und international jeden Tag in der Woche (1. BL / 2. BL, CL, EL) Fußball zu sehen gibt. Und mit den ganzen Ideen die der FIFA / UEFA da vorschweben wird der Fußball noch mehr. Da sollte man dann lieber kein nationalen Fußball aus der „stärksten 3 Liga aller Zeiten“ zeigen, dafür so was wie Curling? Im Übrigen tut man sich mit Biathlon im Sommer doch dann etwas schwer.

In meinen Augen gehört gerade die 3. Liga, die Pleite-Liga, gefördert. Egal ob von privaten oder öffentlich-rechtlichen Sendern, zumal die Aufteilung der TV-Gelder eh zum Vergessen ist und alles andere als fair. Somit würde die 3. Liga auch für Sponsoren wesentlich interessanter werden, da sie auch im TV zu sehen wären, eine mediale Präsenz hätten.

Ich finde es im Grunde genommen schon stark dafür zu plädieren, dass 50+1 aus Angst vor Langweile an der Säbenere Straße abgeschafft werden soll, damit man „fertige Spieler“ von Nirgendwo und Sonstwoher in die Liga für übertrieben teures Geld einkauft, gleichzeitig aber der Nachwuchsliga sozusagen den Stempel „unnötig“ auf’s Auge drückt.

anteater
Leser

„unter der schwachen Bundesliga leidet“

Die im internationalen Vergleich ja so schwach gar nicht ist, gerade finanziell. Wer, außer der Premier League und wenigen Clubs in Spanien und einem Club in Frankreich kann denn da mithalten? Und bei der Premier League hängt es auch mit der Vermarktung zusammen und vielleicht auch damit, dass jemand in Südostasien eher Englisch versteht als Deutsch. Das wäre dann ja der zweite Schritt. Wir führen Englisch als Amtssprache für den Fußball ein, damit das Produkt Bundesliga international vermarktet werden kann.

„Mit dem Fall von 50+1 könnten Investoren Mehrheitsbeteiligungen an Fußballklubs erwerben und damit die Mannschaften international konkurrenzfähig machen.“

Könnten, genau. Konjunktiv. So, wie viele Leute gibt es denn, die finanziell mit Monsur bei Man City, um ein Beispiel zu nennen, konkurrieren können? Nicht so viele. Also, was würde höchstwahrscheinlich passieren? Nur ganz wenige Clubs würden von Superreichen übernommen, die dann Geld jenseits von Gut und Böse reinballern würden. Damit könnte man dann auf dem Markt mit den sechs Topp-Clubs in England, Real, Barca, PSG konkurrieren um die besten Spieler. Die besten Spieler werden aber dadurch nicht mehr, sondern nur teurer in Ablöse und Gehalt.

Wie Manager/Vorstandsvorsitzende wirtschaftlich nicht so weit denken können, das bleibt ein Rätsel.

Was der Kasper (Name gut gewählt!) noch vergisst das ist, dass gerade in England die Clubs NIE mitgliederbasiert sondern stets (seit Anbeginn ihrer Zeit) in Privatbesitz waren. Die kennen das gar nicht anders, die hängen schon immer von einem Einzelnen ab. In Deutschland haben wir dahingegen nicht so die besten Erfahrungen damit gemacht, von einem Einzelnen abzuhängen, der dann alles rundherum diktiert.

Fazit: 50+1 muss bleiben!

DaBrain1860
Leser

Und dann will unser Hasan mit den superreichen konkurrieren lol lol

anteater
Leser

Die bekommen so viel Zinsen, wie er Vermögen hat, am Tag. Das wird lustig.

LNHRT
Leser

Der ist dann der Erste, der nach einem „Financial FairPlay“ schreit und alles ungerecht findet.

DaBrain1860
Leser

Na klar, als Wirtschaftsunternehmen kann es natürlich schon Sinn machen das 50 + 1 fällt, aus Sicht der Fans eher weniger, weil ich ja dann irgendwie ja automatisch auch Fan vom Investor werde, beziehungsweise abhängig von seiner Güte bin, da ich ja will das er viel investiert.
Wo der gute Mann Recht hat ist das die Fans übersättigt sind, aber was er vergisst, wenn 50 +1 fällt wird mehr investiert, also muss mehr angeboten werden um das Invest wieder einzuspielen.
Von daher pro 50+1
Ohne Hasan

LNHRT
Leser

Genau. Pumpt endlich noch viel mehr Geld in den Fußball. Verdrängt endlich die kleinen Sponsoren. Erhöht die Ticketpreise ins unermessliche. Merch ist auch lächerlich billig. Stattet die Stadien ausschließlich mit gut gepolsterten Sitzplätzen und Klatschpappen aus. Mehr Luxus Catering. Nur noch internationaler Fußball im 24/7 Modus. Das ist es was den Fußball garantiert nicht übersättigen wird. Die Spitzenspieler dürfen nicht länger am Hungertuch nagen müssen.

tomandcherry
Leser

@LHNRT

Word!

Speziell den verarmten Spielern müssen noch ein paar Milliönchen in den Allerwertesten geschoben werden, denn die verdienen allesamt viel zu wenig und müssen am Hungertuch nagen. Bevor die noch zur „Tafel“ gehen müssen… (Sarkasmus aus)

anteater
Leser

Merch ist echt unendlich billig. Bei uns kostet ein Trikot 75 Euro (mach ich sonst nicht, aber das sind 150 DM), bei Chelsea schlappe 90 Euro (180 DM), Liverpool melkt mit fast 94 Euro seine Fans gleich noch ein Stück mehr (Stichwort: Arbeiterverein).

Produziert wird der ganze Krempel natürlich in Billiglohnländern, in denen ganz andere Arbeitsbedingungen herrschen (7-Tage-Woche bei 12-Stunden-Tagen, Hungerlohn, Ausbeutung, keine Rechte etc.). Eigentlich, ja eigentlich sollte man den ganzen Scheiß nicht kaufen.

tomandcherry
Leser

anteater

Hab‘ vor Jahren mal einen Bericht über die Arbeitsbedingungen bei der Fußball-Produktion (glaube in Pakistan?) gesehen, bei der Minderjährige ausgebeutet werden und unter menschenunwürdigen Bedingungen für die „global player“ der Sportausrüster malochen müssen.

Bälle, die im Laden über 100 € kosten, werden von diesen Firmen für ein paar Euro eingekauft und mit unglaublichen Gewinnspannen an den Handel weiterverkauft.

Man könnte kot***, wenn man mal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen dieses Geschäfts werfen kann…

anteater
Leser

Darüber habe ich auch mal einen Bericht gesehen, vielleicht den gleichen. Und es gibt ja unzählige Berichte über die Klamottenproduktion in Fernost.

BlauerEnzian
Gast
BlauerEnzian

Addidas ist ein ganz Großer,wenn es um billiges produzieren geht.Ich kaufe den Mist schon lange nicht mehr.Meine Klamotten kommen von einem kleinen schwäbischen Hersteller,der nur hier produziert.Der Hr.Grupp hat schon mehrfach die Geschäftspraktiken der großen Textilunternehmen kritisiert.Wenn ich dazu lese:Investoren und Übersättigung,das beißt sich doch.Dann kommt der Lehrling vom Blatter um die Ecke mit einem Angebot von 1 Milliarde von Investoren,die er nicht nennen darf.Der will noch einen Wettbewerb.Dazu diese elend langweilige Gruppenphase der Ch.-Liga.Getreu dem römischen Motto“Brot und Spiele“

anteater
Leser

Trigema?