Leider endete der Stadionbesuch von Christian H. mit einer Niederlage der Löwen. Sein Besuch auf der Haupttribüne ist dennoch Grund zur Freude. Er ist das 23.000ste Mitglied des TSV München von 1860 e.V.. Von Vizepräsident Hans Sitzberger wurde er in der Alm begrüßt.

Die Mitgliederentwicklung in den vergangenen 60 Jahren

2001 hatte der Verein seinen Höchststand. 23.602 Mitglieder verbuchte der TSV. Damals war Karl-Heinz Wildmoser bereits seit über zehn Jahren Präsident. Bis 2000 hatte sich der TSV stetig verbessern können. Stars wie Thomas Häßler und Martin Max prägten die Mannschaft. Und natürlich Werner Lorant. In der Saison 1999/2000 hatte 1860 beide Derbys gegen den FC Bayern München gewonnen. Es kam zum Mitgliederhöchststand.

Werner Lorants Rauswurf am 18. Oktober 2001, die Mitbegründung der Allianz Arena und der mangelnde Erfolg führten schließlich zu einem stetigen Rückgang bis 2016. Erst dann konnte sich der Verein bei der Mitgliederanzahl wieder erholen. 2019 wurde nun die 23.000er Marke zum zweiten Mal in der Geschichte des Vereins geknackt.

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wolf-roth
wolf-roth(@wolfroth)
Leser
2 Jahre her

Ich habe schon Verständnis dafür, daß Herr Reisinger die Interessen des e.V. vertreten muß,
nicht nur die der Fußballer.
Kann mich jemand mal reell informieren, wie viele Mitglieder von der Fußballabteilung und wie viele von den anderen Abteilungen sind?

Kurz nach Ismaiks Einstieg sprach ich in Karlsruhe nach unserem Zweitligaspiel mit dem damaligen Präsi Dieter Schneider. Der sagte, daß Herr Ismaik schon ein schwieriger Partner sei. Herr Schneider wurde aber nicht unsachlich, sondern wußte, daß ohne Ismaik nichts mehr geht.
Das Verhalten des jetzigen Vorstandes kann ich aus der Ferne nicht wirklich beurteilen.
Auf der einen Seite finde ich gut, daß im Vorstand mehr im Hintergrund gearbeitet wird, als in den letzten Jahr(zehnt)en.
Andererseits vermisse ich immer wieder ein Mindestmaß an Sachlichkeit und Anstand (Scheiß-Bayern z.B.) und den regelmäßig erkennbaren Kontakt zur sportlichen Leitung und zum Teilhaber der KGaA.
Bei allen unterschiedlichen Ansichten, regelmäßige Gespräche und ein gesundes Maß an Anstand muß sein. Wenn man seinem Partner den Eindruck vermittelt, daß man ihn für ein
A…….h hält, wird ein Kompromiß schwierig.
Nadelstiche würden in meinen Augen nur Sinn machen, wenn unsere Vereinsführung Ismaik hinausekeln will. Da würde ich aber keine Wette eingehen, daß der TSV den längeren Atem hat.

Rooooobert
Rooooobert (@guest_15621)
Gast
2 Jahre her

Und wieviele der 23000Mitglieder sind es wegen den Profifussball bzw wieviele Mitglieder haben die anderen Abteilungen??? Ohe den Profifussball hätten wir sogut wie keine Mitglieder also sollte der Fokus der Arbeit des Präsidenten ganz klar auf Team Profifussball gerichtet sein. Wenn schon ein E-Sports eingerichtet wird um die anderen Abteilungen finanziell zu unterstützen sagt das denke ich alles aus. Der Fussball der Ersten Mannschaft ist das Aushängeschild des TSV.ohne ihn wären wir nicht über die Stadtmauern bekannt

Klarstellung
Klarstellung (@guest_15622)
Gast
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Wer sagt denn, dass die Fussballteilung die anderen Abteilungen subventioniert? Das stimmt so nicht, denn jedes Mitglied gibt an, in welcher Abteilung es Mitglied sein will. Und die Beiträge der Mitglieder der Fussballabteilung geht auch an die Fussballteilung, und an sonst keinen. Jede Abteilung hat einen eigenen Vorstand mit Kassier, Herr Probst bei dem Fissballern, und somit geht das Geld auch vor allem in die Jugendarbeit. Und für welche Abteilung wenden wohl Reisinger und co die meiste Zeit auf? Wohl zu 95% für die Fussballer…also erst Mal erkundigen bevor man blöd daherredet. In der Vergangenheit war es sogar so, dass die anderen Abteilungen die Fissballer retten müssten, siehe Verkauf Auenstraße. Daher stehen wir tief in deren Schuld,wenn man Mal nur die Fakten betrachtet.

tami-tes
tami-tes(@tamites)
Leser
Reply to  Klarstellung
2 Jahre her

Die KGaA – also die Profifußballer – schulden dem e.V. immer noch einen Betrag in Millionenhöhe wegen dem Verkauf der Halle in der Auenstraße, was im Bezug auf die Gemeinnützigkeit große Probleme bereitete und dies zu lösen gilt… und der e.V. dieses Geld nie sehen wird.

Wie Du sagst, nicht nur einmal musste der e.V. die ausgelagerten Profifußballer retten… Und sicher ist das Aushängeschild der Fußball, aber der TSV ist immer noch der größte Verein für Breitensport in München – gemessen an Abteilungen und ihren Sportarten (über 30) sowie an der Anzahl der Mitglieder.

Rooooobert
Rooooobert (@guest_15636)
Gast
Reply to  Tami Tes
2 Jahre her

Wo steht das die Halle verkauft wurde um die KGaA zu retten? Dafür haben wir doch Onkel Hasan!

twchris
twchris(@twchris)
Redakteur
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Und für was haben wir dich; für provokante Beiträge?

tami-tes
tami-tes(@tamites)
Leser
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Nein lieber Rooooobert, es gibt auch eine Zeit vor Hasan und auch in der Zeit, hatte der Profifußball große Probleme und brauchte Hilfe und der Verein musste sein Hab und Gut verkaufen, um die Profis zu retten… und erst als es nix mehr gab – keine Halle, keine Arenaanteile oder irgendwas anderes, ausgenommen einen hohen Schuldenberg, kam Hasan.

1860solution
1860solution(@1860solution)
Leser
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Immer alles negativ sehen. Du scheinst einer der ständig frustrierten Löwen, oder nicht? Nimmt doch einfach mal was Positives an.

tami-tes
tami-tes(@tamites)
Leser
Reply to  arik
2 Jahre her

Also ich muss dazu sagen, dass der Einstieg ins eSports die Beste Entscheidung vom e.V. seit Jahren war. Es ist ein Millionengeschäft. Um die 200.000 Zuschauer schauen sich die Spiele an (Tendenz steigend) und Werbe- und Marketingpotenzial ist immens – habe ich mir erklären lassen. Also gibt es an der Ecke nichts zu belächeln oder ins Lächerliche zu ziehen. Dass der TSV auf diesen Zug aufgesprungen ist, der in Zukunft sich nur noch weiterentwickeln wird, ist toll.

dabrain1860
dabrain1860(@dabrain1860)
Leser
Reply to  Tami Tes
2 Jahre her

Seh ich genauso. Schaut die jungen Leute an, nur am zocken, zumindest jede Menge. Ich find es super das Sechzig eine Vorreiterrolle einnimmt, denke in der Hinsicht haben wir nicht viel zu verlieren und stärkt auf alle Fälle den Gesamtverein.

Rooooobert
Rooooobert (@guest_15635)
Gast
Reply to  Tami Tes
2 Jahre her

Ich befürworte den Einstieg in E Sports auch. Und laut dem Beitrag von B5aktuell wird das Geld daraus für die anderen Abteilungen genommen um diese mit zz finanzieren

franz killi
franz killi(@franjo)
Leser
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Die anderen Abteilungen werden bestimmt 3000 Mitglieder haben.

twchris
twchris(@twchris)
Redakteur
Reply to  Rooooobert
2 Jahre her

Also ich bin Mitglied in der Leichtathletik Abteilung und gehe trotzdem zum Fussball. Und von der LA Abteilung waren wir sehr wohl in ganz Deutschland bekannt. Das zu deinen Stadtmauern!

flo1860
flo1860(@flo1860)
Leser
2 Jahre her

Sehr starke Leistung und ein sehr erfreulicher Trend.
Da sieht man denke ich auch dass der e.V. vieles richtig macht momentan.

Schon beachtlich dass in einer der sportlich gesehen größten Krisen des Vereines, die Mitgliederzahl wächst.