Abendzeitung: “Punktesieg für Ismaik”

“Ein 1:0 für Ismaik” titelt die Abendzeitung. Eine Schlagzeile, die nicht im Geringsten die Wirklichkeit wiederspiegelt. Nein, von einem Punktesieg werden auch die Anwälte von Hasan Ismaik nicht sprechen. Im Gegenteil.

Hätte der e.V. sich für die sofortige Kündigung des Kooperationsvertrages entschieden, so hätte der jordanische Investor seine Geschütze auffahren können. Und das hätte den Verein vermutlich über Jahre gelähmt. Das wäre einer Kriegserklärung gleichgekommen und der Investor hätte da zweifelsohne den längeren Atem gehabt. Eine Kündigung des bestehenden Kooperationsvertrages mt HAM International Ltd. ist aktuell nicht möglich. Zumindest nicht bis Ende Januar.

“Der Antrag ist vom Tisch, nicht aber die Thematik”

Die Stellungnahme des e.V.

Man muss eines klarstellen: Die Entscheidung heißt nicht, dass man sich damit nicht mehr beschäftigt. Sonst hätte man es nicht explizit so formuliert: “Das Präsidium und der Verwaltungsrat (…) haben in einer Sitzung (…) gemeinsam beschlossen (…) die von der Mitgliederversammlung (…) beauftragte Kündigung (…) nicht innerhalb von sechs Monaten auszusprechen“. Das heißt: Der Antrag ist vom Tisch, nicht aber die Thematik. Er war zeitnah ohne Nachteile für den Verein einfach nicht umsetzbar.

Die Antragstellerin konnte sich mit ihrem Wunsch, dass der Kooperationsvertrag unmittelbar, bzw. nach Änderung auf der Mitgliederversammlung, innerhalb von 6 Monaten aufgelöst wird, nicht durchsetzen. Damit ist er tatsächlich vom Tisch. Was bleibt ist der Wunsch der Mitglieder, dass man sich vom Kooperationsvertrag löst. Und das hat Präsidium und Verwaltungsrat anerkannt. Das ist ein klarer Auftrag. Nicht heute und nicht bis zum besagten 24. Januar. Aber mit dem Gutachten zur Kooperationsvertrags-Kündigung hat sich der Verein ein klares Bild ermöglicht. Im Hinblick auf die vertraglichen Vereinbarungen.

Für Ulla Hoppen sollte die Sache damit erledigt sein. Ihr Antrag liegt im Papierkorb. Nichts desto trotz hat sie einen wesentlichen Beitrag geleistet. Nämlich dafür gesorgt, dass sich die aktuellen Funktionäre endlich mal mit dem Kooperationsvertrag auseinandergesetzt haben. Man muss bezweifeln, ob 2011 die unterzeichnenden Funktionäre auch nur annähernd sich mit der Thematik beschäftigt haben. Wenn ja, wäre es genauso unverantwortlich wie wenn nicht. Dass die heutigen führenden Köpfe des Vereins dies nun nachholen müssen, ist auf der einen Seite löblich, auf der anderen Seite traurig. Dass ein Gutachten erstellt werden musste war zwangsläufig klar. Die Schuld sollte man bei den damaligen Unterzeichnern suchen.

Strategie und Taktik des Präsidiums

Das Präsidium zeigt ein durchaus nachvollziehbares Muster, das für manchen Fan auf den ersten Blick nicht erkennbar zu sein scheint. Denn auch jetzt nach der gemeinsamen Stellungnahme von Verwaltungsrat und Präsidium kommt Kritik auf. Vor allem von den Anhängern des Antrages zur Kündigung des Kooperationsvertrages. Die ist jedoch nicht berechtigt. Die Stellungnahme lässt durchblicken, dass der Verein sowohl strategisch als auch taktisch vollkommen anders vorgeht, als man es beim TSV 1860 München in den vergangenen Jahren gewohnt ist.

Strategisch: Wer ist der TSV München von 1860 und was will er die kommenden 3 Jahre erreichen?

Es steckt ein klarer Plan dahinter. Eine Strategie, die eine langfristige Ausrichtung von 3 Jahren plant. Man möchte den Verein auf eigene und unabhängige Beine stellen. Im Hinblick auf das Nachwuchsleistungszentrum sprach Reisinger letzte Woche davon, dass er hierfür ein Modell wie bei einer Stiftung andenkt. Die Botschaft ist klar, der e.V. soll am Nachwuchsleistungszentrum festhalten und es nicht kommerzialisieren. Im Hinblick auf die Gesellschafter und den Kooperationsvertrag gibt es nun ein Gutachten. Auslöser hierfür ist der Antrag zur Kündigung. Es ist nun wichtig, was der Vorstand für Optionen herausliest und was er davon in die strategische Planung einfließen lassen kann. Die Frage, die sich dabei stellt, läuft auf die 3-Jahres-Planung heraus. Wo wollen wir am Ende stehen? Und vor allem mit was für möglichen Partnern?

Taktisch: Was müssen wir Schritt für Schritt tun, um unsere mittelfristige strategische Planung umzusetzen?

Die Schwierigkeit ist die Umsetzung einer Strategie auf taktischer Ebene. Denn die basiert im Endeffekt auf dem Geschäftsführer und sein Betätigungsfeld. Es gibt einen Punkteplan, der abzuarbeiten ist. Der Punkteplan ist im Endeffekt die Vorgabe der strategischen Ebene, also der beiden Gesellschafter. Habe ich mir einen strategischen Plan zurechtgerückt, dann muss ich mir auf taktischer Ebene überlegen, wie ich zum Beispiel auch mit dem Mitgesellschafter umgehe. Auch die Stellungnahme war eine rein taktische Reaktion im Hinblick auf das mögliche Gesamtkonzept.

Operativ: Wie setze ich die taktische Ebene im Tagesgeschäft um?

Die größten Schwächen offenbart der Verein im operativen Tagesgeschäft. Erst kürzlich kontaktierte uns ein Journalist eines Fußballmagazins aus den USA. Er schreibt einen Bericht über den TSV 1860 München. Von der Presseabteilung bekam er keine Antwort. Und auch sonst, wenn es um Ticketing geht oder allgemeine Fragen von Fans, bekommt man häufig keine oder unzureichende Antworten. Um das Vertrauen in die strategischen und taktischen Entscheidungen zu stärken, ist aber gerade das Tagesgeschäft ein wesentlicher Punkt. Hier muss der Verein nacharbeiten. Leider ist das auch dem Sparkurs der KGaA geschuldet.

Zum Tagesgeschäft gehört auch, wie man sich präsentiert. Ein wesentlicher Punkt, um Akzeptanz für Strategie und Taktik zu schaffen. Hier ist die oft angedeutete Transparenz ein wesentlicher Punkt. Die Stellungnahme zur Entscheidung des Verwaltungsrates ist gut geschrieben und zeugt von Professionalität. Man wünscht sich dies jedoch auch in anderen Themenbereichen.

Fazit

Es ist erkennbar, dass der Verein gesundet. Der TSV München von 1860 wirkt, als hätte er die Optionen für die kommenden 3 Jahre durchgeplant und formuliert. Und auch die Taktik ist vorgegeben. Wichtig ist, die taktische Ebene zu festigen. Wer wird Geschäftsführer? Wer leitet das Nachwuchsleistungszentrum? Vor allem aber muss man das Tagesgeschäft auf Vordermann bringen. So schafft man nämlich das Vertrauen in die Basis und bei den Fans.

 

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Stefan_Kranzberg

Sehr gelungene Analyse und ich bin mir sicher, dass der Antrag von Frau Hoppen bzw. das daraus resultierende Gutachten uns noch sehr helfen wird. Verwaltungsrat und Präsidium machen seit ihrer Wahl einen hervorragenden Job – besonnen, seriös und zielgerichtet.

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sechzig_ist_kult

“Vielmehr könnte der Mehrheitsgesellschafter in einem Insolvenzverfahren die KGaA-Anteile des Vereins mit einer seiner weiteren Gesellschaften für das berühmte Butterbrot übernehmen, um auch größten Schaden für den e.V. abzuwenden …”

Das Hauptargument, das für mich gegen diese These spricht, liegt in der Tatsache, dass HI bereits ausreichend die Gelegenheit dazu hatte, uns in die Insolvenz zu schicken. Getan hat er es allerdings nie. Und das hatte meiner Meinung nach sicherlich nicht mit reiner Nächstenliebe zu tun. Ismaik ist schon Geschäftsmann genug, dass er da auf sein eigenes Wohl bedacht ist. Dass er schlussendlich doch gestundet hat, hatte schon seine Gründe. Ich gehe zudem fest davon aus, dass Ismaik sein Invest auch zukünftig nicht restlos gegen die Wand fahren lässt. Des Weiteren sehe ich es ähnlich wie die Klothilde.

Und abhängig von Ismaiks Stundungen sind wir so und so. Das werden wir auch nicht ändern können. Man hat nun nahezu sieben Jahre lang versucht, mit Ismaik zusammenzuarbeiten… Was dabei rausgekommen ist, haben wir gesehen. Und dass es bei so vielen Personen auf e.V.-Seite in dieser Zeit immer nur am e.V gelegen haben soll, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Nur einer war über die knapp sieben Jahre konstant: Ismaik. Stellt sich also die Frage: Lag es an all den e.V. Verantwortlichen oder vielleicht doch an Ismaik. Die Entscheidungen der Mitglieder haben dazu auf der MV jedenfalls eine klare Sprache gesprochen. Und auch wenn man mit Ismaik wieder kooperieren würde, wäre man meiner Meinung nach vor gar nichts gefeit (siehe letzte Saison).

“Wenn wenige hundert Mitglieder auf einer MV nach über 8 Stunden Dauer einem Antrag zustimmen…”

Dazu ist ja bereits alles gesagt. Der Antrag stand auf der Tagesordnung. Jeder wusste Bescheid, dass über diesen Antrag abgestimmt wird. Jedes Mitglied hatte die Möglichkeit gemäß seinen innersten Überzeugungen für oder gegen den Antrag zu stimmen. Es sollte nicht zu viel verlangt sein, einmal im Jahr auf der MV bis zum Ende anwesend zu sein. Resultat ist ein absolut demokratisches Ergebnis. Im Prinzip gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder den Befürwortern des Hoppen-Antrags war die Entscheidung über den Hoppen-Antrag durchschnittlich wichtiger als den Gegnern des Antrags oder aber die Mehrheit war tatsächlich pro Hoppen-Antrag… Fakt ist, jeder hatte die Möglichkeit, über den Antrag abzustimmen. Wer das nicht getan hat, sollte sich aber im Nachhinein auch nicht beschweren… Ist im Prinzip wie bei jeder anderen demokratischen Wahl auch.

Und dafür, dass gerade mal 56 Mitglieder (darunter die drei Präsidenten) gegen den Antrag gestimmt haben, ist die Aufregung im Nachhinein unter den Gegnern des Antrags aber sehr groß.

Marlene

Wieder ein ganz typischer Löwen-Fan-Kommentar.

Weder kann unterschieden werden zwischen Insolvenzverfahren und Insolvenz. Noch wird erkannt, dass eine MV nicht rechtmäßig über die Kündigung eines Vertrages abstimmen kann, wenn der Vertrag inhaltlich gar nicht bekannt ist.

In unserem Verein – dessen Mitglied ich seit rund 20 Jahren bin – wird fast immer nur getäuscht, bis das Fass wieder bricht. Und selbst dann.

sechzig_ist_kult

Ich gehe mit Dir dahingehend konform, dass ich es ebenfalls besser gefunden hätte, wenn die relevanten Inhalte des Kooperationsvertrags vor solch einem Antrag offen gelegt worden wären. Was zum Zeitpunkt der MV jedenfalls allgemein bekannt war, ist der Kernaspekt hinsichtlich 50+1. Ebenfalls finde ich es durchaus berechtigt zu hinterfragen, ob und falls ja woher Ulla Hoppen vor dem Antrag an den Inhalt des des Vertrags kam.

Zumindest wurde durch das Ergebnis der Abstimmung über den Hoppen-Antrag also deutlich, dass man einerseits Ismaik eindeutig kritisch gegenübersteht und sich andererseits den Erhalt von 50+1 bei Sechzig München wünscht. Aber generell wären mehr Informationen zum KV sicherlich wünschenswert gewesen.

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Marlene

Stupide ist vielmehr Deine Reaktion zu meiner sachlichen Begründung.

So wirst Du Dein Forum nicht gewünscht anheizen können. Da ist Griss besser drauf …

Marlene

Leider bist Du nicht selten zu unsachlich – und offenbar auch recht humorlos.

juergen

also ehrlich gesagt finde ich  arik meist sehr treffend. Solltest Dir vieleicht ne Plattform suchen an der rumgeätzt wird..
Das was Du hier veranstaltest ist Kindergarten…

buergi

also entweder du willst verschiedene Meinungen oder nicht, dann aber so zu reagieren wenn mal was anderes kommt halte ich dann für den falschen Weg. Es gab hier schon krassere Beleidigungen als das von Marlene.

sechzig_ist_kult

Ich denke, das hat jetzt weniger mit den unterschiedlichen Meinungen als mit den ewigen Pauschalisierungen zu tun. Und alle Löwenfans ganz allgemein als unswissend hinzustellen, geht halt dann irgendwie doch zu weit.

Wenn man bestimmte Dinge anders sieht, kann man das immer noch sachlich klären und muss nicht gleich wieder mit den Pauschalverurteilungen um die Ecke kommen. Die bringen uns nämlich nicht weiter. Da erweckt sich bei mir ehrlich gesagt der Eindruck, diese könnten evtl. auch damit zu tun haben, dass da jemand mit den Ergebnissen der MV nicht “so ganz zufrieden” ist…

Und wenn mir oben irgendwo ein Denkfehler passiert ist, dann bin ich der Letzte, der ein Problem damit hat, wenn man mich (möglichst sachlich) darauf hinweist.

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Landshuter_Loewe

Don’t feed the proll ….

Marlene

Dein Bildungsgrad?!

Als Gott die Humor-Suppe verteilt habe (Anm.: hatte) …

Marlene

Wenn jemand wie Du glaubt, der Menschheit seine Meinung zu fast allem mitteilen zu müssen, mag das für Dich ok sein.

Dein Wissen zu 1860 und insbesondere zu den finanziellen und rechtlichen Grundlagen ist allerdings offensichtlich keinesfalls ausreichend. Da ist Dir selbst Griss noch etwas voraus – und auch bei ihm fehlt viel – jedoch nicht zum sportlichen Bereich.

Spar Dir doch Deine gespielte Arroganz. Und versuche bitte nun etwas Positives zum Löwen-Profifußball zu betreiben.

juergen

“zu betreiben” ist grammatikalisch falsch, bzw. unverständlich 😉

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juergen

Ich glaube, bei Dir fehlt jede Basis für eine sinnvolle Diskussion…

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georg-beutlhauser

Warst du auf der Mitgliederversammlung?

Bist du überhaupt Mitglied?

Will nur wissen, ob du weißt, über was du sprichst?

Man hätte auch beantragen können, dass der Antrag von Frau Hoppen nach vorne gezogen wird. Er stand glasklar und eindeutig auf der Tagesordnung:
Vielleicht wär das sogar genehmigt worden.
Aber viele haben den Präsidenten gewählt und sind dann verschwunden.
Manipulation war das ganz sicher nicht.
Ich hab diesen Antrag auf der Tagesordnung entdeckt und mir gedacht, dass man bei einem so brisanten Thema auf jeden Fall noch warten muss.
Aber andere hauen ab und reißen hinterher dann das Maul auf.

klothilde

“Vielmehr könnte der Mehrheitsgesellschafter in einem Insolvenzverfahren die KGaA-Anteile des Vereins mit einer seiner weiteren Gesellschaften für das berühmte Butterbrot übernehmen..”
LOL
Wenn Insolvenz, dann ist der Insolvenzverwalter an einer positiven Fortführungsprognose interessiert und wird mit Sicherheit NICHT demjenigen oder einer seiner Firmen die Sachwerte veräußern der an selbiger Schuld ist.☝️

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buergermeister

also so lange man nicht gegen einen Antrag stimmt, ist man automatisch für den Antrag!?!

juergen

Grundsätzlich ist es wie bei jeder Wahl:
Wer nicht teilnimmt, darf anschließend auch NICHT über das Ergebnis maulen. Die Anträge/Tagesordnung waren ja vorher bekannt.

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buergermeister

ja weil die ARGE Leute zurück in den Bayerwald mussten 😉
Wäre schon sinnvoll gewesen die Abstimmung an den Anfang zu stellen.

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buergi

es ist aber eventuell ein bisschen viel verlangt die Mitglieder über einen wesentlichen Vertrag abstimmen zu lassen. Der Vertrag selbst lag den Mitglieder ja auch gar nicht vor. Das ist doch eigentlich Sache von der Geschäftsführung oder nicht?

buergermeister

Punkte können vorgezogen werden….. wäre schon angebracht gewesen!

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juergen

seh ich auch so. Der Punkt war denjenigen wohl nicht wichtig genug

buergermeister

für was habt ihr gestimmt? 😉

buergermeister

wie auch immer 🙂

blaublut

Gut recherchiert und analysiert: Gratulation für den hervorragenden und seriösen Beitrag, der die Situation differenziet und treffend darstellt. Die Gemengelage der Probleme ist nun mal höchst Komplex. Klar dass “Effektjounalismus” (AZ) und instrumentalisierte Propagandablogs (db24) da nur an der Realität vorbei schmieren. Gut, dass sich mit solchen Beiträgen – wie übrigens auch dem Interview mit dem Bergsport-Abteilungsleiter – herum spricht, dass hier inzwichen die Musik spielt und nicht bei den “Probagandisten”.

buergermeister

Und so lange die Anteile nicht übernommen werden MUSS eine Lösung mit HI gefunden werden, “kein Gesprächsbedarf, Geld nur geschenkt” usw sind da kontraprouktiv….

klothilde

Was tragen Ismaik und seine Bevollmächtigten zur Lösung des Konflikts bei??
Yaya Ismaik hat sich mit einem leeren Blatt Papier beworben.
Sind die Vorschläge seines Bruders, zur Zukunft von 1860, genauso umfangreich?

buergermeister

Ich fand es einfach ungeschickt und mit den populistischen Aussagen wollten sie halt ihren Position festigen.
Kennst du die Pressekonferenz nach dem Doppelabstieg?

juergen

HI sitzt in seiner Schmollecke und schweigt… wie meist wenns ihm ned passt.
Geldhahn zum Zudrehen gibts ja GottseiDank gerade nicht…
Wie er sich verhält ist unterstes Kindergartenniveau, andere Kultur hin oder her… Hat ihm einer das Förmchen weggenommen …

buergermeister

Gibt zwei Möglichkeiten:

1. Entweder man löst HI mit einem Investor aus.

2. Man schafft es eigenständig zu wirtschaften…. (dieses Jahr noch nicht gelungen siehe Kredit die Bayerische und Verkauf von Spielern)

juergen

Bei Option 2 bleibt uns aber immernoch HI als Damoklesschwert, zumindest die Darlehen..

Option 1 kann man auch vom Regen in die Traufe kommen…

Um die Investoren/Schulden loszuwerden hilft eigentlich nur die Insolvenz, aber die hätte in meinen Augen dieses Jahr im Juni sein müssen 😉
Aber ich glaube da wäre dann auch der eV. mit übern Jordan gegangen

buergermeister

Außerdem besteht das Problem, dass wir seit ca 10 Jahren nicht im Stande sind Geld zu erwirtschaften.

juergen

TROTZ oder WEGEN dem Müllbergstadion 😉

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juergen

… das sehen aber andere Seiten/Blogs ganz anders 😉

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buergermeister

das lag meines Wissens am caterervertrag, dass wir schulden gemacht haben und nicht an der stadionmiete.

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juergen

zuwenig Stecksemmeln gegessen??? 🙂 🙂

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1860 forever

Ein sehr guter Artikel. Tut richtig gut, zur Abwechslung einmal einen journalistisch einwandfreien Bericht zu lesen, welcher klar die Probleme und Fragestellungen aufzeigt. Einfach top, im Gegensatz zu dem was in der Klatschpresse und vor allem auf der Hetz- und Polemik-Seite von DB24 so alles geschrieben wird.

sechzig

Alles schön und gut, aber wie will man sich von Hi loseisen bzw. machen was der e.V. will, ohne dass die Darlehen fällig werden?

Wie will der Verein so jemals gesunden?

buergermeister

ja deswegen sollen sie ja miteinander sprechen.

sechzig_ist_kult

Starker Kommentar, Arik! Bei Deiner Grundaussage gehe ich vollkommen mit. Der Artikel in der AZ war mir gestern erheblich zu kurz gedacht… Oder einfach nur darauf bedacht, Klicks zu generieren?

Die Entscheidung, vorerst nicht zu kündigen ist unter Abwägung der Pro und Cons bzw. Chancen und Risiken sehr verantwortungsbewusst. Allein der Teil der Pressemeldung in dem es heißt “dass unter den aktuellen Rahmenbedingungen und zum gegenwärtigen Zeitpunkt” eine Kündigung eine Rechtsstreit herbeiführen würde, zielt für mich auch ganz klar darauf ab, dass man wohl was in der Hinterhand hat, bzw. genaue Erkenntnisse für die Zukunft daraus zieht. Der Wille der Mitglieder zum KV ist eindeutig hervorgegangen und ich finde es absolut richtig, diesen weiterzuverfolgen. Wenn man jetzt von “Punktsieg” spricht, dann wohl eher für den e.V., weil man nun klare Erkenntnisse für das weitere Vorgehen hat…

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Ulla Hoppen für ihren mutigen Antrag. Wie an einiger Stelle teilweise mit ihr umgegangen wird und ihr Name verunglimpft wird, war zwar erwartbar, ist aber für mich dennoch eine Katastrophe. Sie hat mit ihren Antrag definitiv neue Chancen ermöglicht, uns vom – für mich persönlich höchst “unglücklichen” -KV zu entledigen. Vielleicht klappt das ja zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich. Ich würde es mir sehr wünschen! Je unabhängiger wir von Ismaik sind, desto besser. Die aktuelle Strategie gefällt mir dabei bestens, weil sie für mich der einzig gangbare Weg für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Sechzig München ist!

Und auch taktisch werden wir bei den vakanten Positionen zeitnah Klarheit haben, da bin ich mir sicher!

Um Zeit zu gewinnen, sollten wir nun hoffen, dass das Bundeskartellamt Ismaiks Beschwerde zurückweist. Dann sind ihm erstmal die Hände gebunden. Wenn der Beschwerde stattgegeben wird, findet sich wohl auch ein anderer Kläger, sollte Ismaik gemäß des KV’s nicht gegen 50+1 klagen dürfen… Das setzt uns möglicherweise schneller als uns lieb ist unter Druck zu handeln bzw. handeln zu müssen.

Auf jeden Fall hat das Präsidium durch ihre verantwortungsbewusste Entscheidung bei mir weiter an Vertrauen gewonnen. Ich denke schon, dass da jetzt ein klarer Plan dahinter steckt.

juergen

 arik : Dein Wort in Gottes Gehörgang
Wäre schön, wenn solch ein Plan vorhanden wäre

unvoreingenommen

Nun ja, lieber Arik, ich lese aus diesem Beitrag deine militärische Vergangenheit heraus. Taktik, Strategie, Taktik, Strategie. Ich hoffe wir führen keinen Krieg.

Was mir nicht ganz klar ist ” 3 Jahres Strategie”? Reisinger ist Präsident bis 2019, Fortführungsprognose Fauser bis 2019, Stundungen Ismaik bis 2019

sechzig_ist_kult

Taktik und Strategie haben ja wohl nicht nur was mit Militär zu tun, sondern sind im Prinzip wesentliche Grundlage für den Erfolg eines jeden Unternehmens… 😉

sechzig_ist_kult

Ich fürchte gerade, da hab ich die Ironie nicht ganz herausgehört… Schande über mich! 😉

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Giorgo

Kann ich bestätigen.
Ich hatte Probleme im Ticketing am Sonntag.
Wollte 2 Tickets für Nürnberg.
Hab dann eine Mail geschrieben.
Bereits am Montagmittag hatte ich von Frau Frisch die Zusicherung, dass für mich zwei Tickets für das Nürnbergspiel reserviert sind.
War direkt überrascht.
Vielleicht wird das besser.

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