Reinhard Friedl kennt sich mit Bilanzen aus. In einem Gespräch mit dem Löwenmagazin hat er sich über seine Sicht zur aktuellen Finanzlage der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA geäußert. Er sieht durchaus die Gefahr eines Konkurses zum 30. Juni 2019. Denn dann würde die Fortführungsprognose des temporären Geschäftsführers Markus Fauser enden. Wie groß ist die Gefahr? Wir haben nachgefragt.

„Die Fortführungsprognose wird laufend geprüft und angepasst“, erklärt Vize-Präsident Heinz Schmidt gegenüber dem Löwenmagazin. Markus Fauser hat als Geschäftsführer den Grundstein für die Fortführungsprognose gelegt. Das heißt nicht, dass es seitdem keine Anpassungen gäbe. Das müsse die Geschäftsführung im eigenen Interesse machen, um eben nicht die angesprochene Gefahr einer Insolvenzverschleppung zu kommen, erklärt Schmidt. „Eine drohende Insolvenzgefahr zum 30. Juni“, so der Vize-Präsident, „bestehe in jedem Fall nicht.“

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Alexander SchlegelBanana JoeWolfBaum Letzte Kommentartoren

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Baum
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Mal ganz blöd gefragt… Müsste so ein Statement eigentlich nicht von einem der Geschäftsführer der KGaA kommen? Natürlich hat Herr Schmidt wahrscheinlich einen Einblick in die Finanzen der KGaA aber wirklich aussagekräftig wäre das doch nur von Scharold, oder irre ich mich?
Ich persönlich finde es befremdlich wenn solche Aussagen von einem Vertreter des e.V. getätigt werden.

Wolf
Leser

Für eine Antwort sehe ich die Zuständigkeit auch vorrangig bei der KgaA, aber was ist daran befremdlich, wenn sich Schmidt auf Nachfrage zum Thema äußert?

Banana Joe
Leser

Naja er sollte auf die Geschäftsführung der KGaA verweisen, da er als Vertreter des eV für solche Antworten nicht zuständig ist. Er sollte auch wissen, das alles, was er sagt und worüber er sich äußert, von gewissen investorfreundlichen Medien fehlinterpretiert werden könnte und neues Futter liefert. Das gilt es eigentlich zu vermeiden. Schmidt ist kein Medienprofi, das wissen wir, aber manchmal ist es besser, einfach den Mund zu halten.

Alexander Schlegel
Leser

Warum soll eigentlich der Schatzmeister des e.V., der nach übereinstimmender Meinung die meiste Ahnung im Verein von den Finanzen hat und selber im bürgerlichen Leben Inhaber einer Steuerkanzlei ist, als maßgebliches Mitglied des Vereins, nicht auch zur KGaA was sagen können, dem der e.V. in allen Gremien mit 50% entscheidend mit angehört?

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