Präsident Robert Reisinger ist seit heute 1860 Tage im Amt. Seit Karl-Heinz Wildmoser war keiner länger Präsident.

Am kommenden Sonntag stehen Präsident Robert Reisinger und seine beiden Vize-Präsidenten erneut zur Wahl. Für potentielle 3 weitere Jahre. Die Wiederwahl ist so gut wie sicher. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Das sieht die Satzung nicht vor. Reisinger will aber diesen Punkt mit dem Verwaltungsrat angehen. Gut möglich, dass in einer Mitgliederversammlung vor der nächsten Präsidiumswahl darüber entschieden wird, dass mehrere Kandidaten antreten dürfen. “Das gehört in einer Demokratie dazu, dass man Alternativoptionen hat.”, so Reisinger gegenüber der BILD-Zeitung.

Einladung an Hasan Ismaik zum DFB-Pokal-Spiel

Kurz vor seiner Wiederwahl lädt er offiziell Hasan Ismaik ein. Zum Pokalspiel des TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund. “Das wäre der perfekte Rahmen um endlich mal nicht nur wie in der Vergangenheit digital an einem Tisch zu sitzen.” Demokratische Grundgedanken spricht er Ismaik nicht ab. Reisinger betont sogar, dass der Gesellschafter viel von den Vorzügen westlicher Werte wie Demokratie und Meinungsfreiheit hält. Vergleichbar mit einem Regime wie Saudi-Arabien ist Ismaik nicht. Wo er bei einem Punkt ist, der ihm bei der aktuellen Entwicklung missfällt. Kritik gibt es für das Testspiel gegen Newcastle United (Reisinger zum Spiel gegen Newcastle – hätte nicht vereinbart werden dürfen).

Hallenbau und Kapitalerhöhung

5 Jahre. 1860 Tage. Und, drei weitere Jahre im Amt ab Sonntag. Reisinger freut sich vor allem auf den Aufstieg in die zweite Liga und auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik, wenn es um eine Kapitalerhöhung von 15 bis 30 Millionen geht. Und er hofft auf den Spatenstich für die Turnhalle. “Es geht voran, wir sind auf einem guten Weg. Die KgaA muss noch dem Splitting des Erbpachtvertrages zustimmen, dann bekommt der Verein die nötige Förderung. Für die KgaA ist das Projekt kostenneutral.”

Vor allem aber setzt Reisinger auch auf das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Mit so vielen Zuschauern wie möglich. “Das Thema Spielstätte ist und wird auch in den nächsten Jahren eine Herausforderung sein, da müssen alle Parteien Lösungen finden.”

Titelbild: imago images

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