Robert Reisingers Emotionen waren deutlich zu spüren bei der Aufstiegsfeier. Auch ein etwas diplomatisch unglückliches „Scheiß FC Bayern“ rutschte ihm dabei über die Lippen. Worte, die die große Masse der Löwenfans wiederholte. Der FC Bayern wird es sportlich nehmen. Muss er im Endeffekt sogar. Die Fehde zwischen rot und blau ist fester Bestandteil der Münchner Fußball-Tradition und auch der FC Bayern nutzt stets jede Gelegenheit, um zu sticheln.

Das Präsidium nutzte zudem noch die Gelegenheit in dieser Woche auch auf der offiziellen Vereinshomepage Dank und Glückwunsch an die Profifußball-Tochter TSV 1860 München zu richten. Wirtschaftlich und organisatorisch sei man nun trotz Doppelabstieg gesundet auf einem ordentlichen Weg. Allgemein würden die Heimspiele zu einem positiven Image führen.

Dank und Glückwunsch des Präsidiums

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. bedankt sich von Herzen bei allen Partnern, Sponsoren, Förderern, Mitarbeitern, Mitgliedern und Fans, die mit ihrem persönlichen Einsatz in dieser Saison einen Neustart ermöglicht haben, der nun mit dem Aufstieg in die 3. Bundesliga gekrönt wurde. Unsere Glückwünsche an die Mannschaft und Trainer Daniel Bierofka mit seinem Team haben wir nach Spielschluss persönlich überbracht.

Wirtschaftlich und organisatorisch ist die Profifußball-Tochter nach dem Doppelabstieg im vergangenen Sommer auf einem geordneten Weg. In dieser Saison hat der TSV 1860 München im Grünwalder Stadion und bei seinen Gastspielen in ganz Bayern verlorene Sympathien wiedererlangt. Unser Verein konnte in Giesing emotional gesunden. Heimspiele sind Festtage für die Fans. Das trägt zu einem positiven Image bei, das wiederum Grundlage für die weitere Entwicklung des TSV 1860 München im Profifußball in den kommenden Jahren ist.

Einmal Löwe – immer Löwe!

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
0 0 vote
Article Rating
4 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

Giorgo
Leser
Giorgo (@giorgo)
2 Jahre her

Finde auch, dass das ein sehr feiner Zug war, sich noch einmal bei den Regionalligavereinen zu bedanken.
War echt eines der schönsten Jahre für 60.
Es beweist auch, dass es nicht immer an der Liga liegt, ob Fußball Spaß macht oder nicht.

Das alles ist auch eine Gefühlssache.
Wenn ich mich an die letzten Jahre in der zweiten Liga erinnere, wie unwohl ich mich oft in der Arena gefühlt hab und wie seelenlos das Gekicke dort war.
Da war es im GWS wie in einem Jungbrunnen.
Und ich bin grundsätzlich mal kein Stadionfan und gehe überall hin, wo meine Löwen spielen.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
2 Jahre her

Der Dank vom Präsidium ist nice. Vor allem weil er sich an „Partner, Sponsoren, Förderer, Mitarbeiter, Mitglieder und Fans“ gleichermaßen richtet. Guter Ton!

Im Löwenmagazin-Artikel oben steht: „Wirtschaftlich und organisatorisch sei man nun trotz Doppelabstieg gesundet.“ Das lese ich aber im Originaltext darunter nicht! Dort heißt es: „Wirtschaftlich und organisatorisch ist die Profifußball-Tochter nach dem Doppelabstieg im vergangenen Sommer auf einem geordneten Weg.“ Das ist für mich deutlich weniger als wirtschaftlich gesundet! Eher, dass nach dem absolutem Chaos im Sommer (die Hinterlassenschaften Powers) die Dinge wieder soweit geordnet sind, dass sich vernünftig arbeiten lässt. Ein Verdienst von Fauser und Scharold. Bis zu einem gesunden Betrieb nach landläufigem Verständnis, dürfte es bei der KGaA noch lange dauern. Der Begriff steht im Original in einem anderen Kontext: „Unser Verein konnte in Giesing emotional gesunden.“ Das ist was für die Seele, weniger für den Geldbeutel.

Weil hier grad von Dank an diesen und jenen die Rede ist. Ich danke dem Löwenmagazin! Finde was ihr macht supergeil. Solidarisch berichten, aber dabei nicht blind und treudoof sein. Trifft ziemlich genau meinen Geschmack. Danke!

bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
2 Jahre her

Wir können 3. Liga! 😉

Sechzig_Ist_Kult
Sechzig_Ist_Kult (@sechzig_ist_kult)
2 Jahre her

Ganz ehrlich, ich find sowas cool! 😉 Wir sind immer noch beim Fußball. Gehört doch irgendwie dazu.