1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer hat für die kommende Saison einen Wunsch. Er möchte trotz Corona-Krise durch Sponsoring und Kartenverkäufen Hundert Prozent der Ausgaben decken. Im Klartext heißt es: Er will auch keine Not-Darlehen abrufen. Das Stadion müsste dabei stets ausverkauft sein. Auch bei Geisterspielen.

Pfeifer hofft deshalb auf die Löwenfans, an die er sich in einer Video-Botschaft direkt wendet. Sie sollen nun auf die Rückerstattung bei den Dauerkarten verzichten und die Herzvariante wählen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Blue Power
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Blue Power (@blue-power)
1 Monat her

Söder sagt gerade in seiner PK, dass er besetzte Stadien zum Liga Start nicht sieht. Er ist sehr skeptisch. Kritisiert auch das vorgehen in Düsseldorf zum Konzert mit 13.000 Zuschauern.
D.H. die Dauerkarten werden wohl vorerst Geisterspiel Karten sein.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Monat her
Reply to  Blue Power

nja, das war doch klar. Noch ist nicht die Zeit für ein volles Stadion. An der allegemeinen Situation hat sich nichts geändert und wir können auf die Berühmtheit eines „Hot Spots“ dankend verzichten…

Meiner Einschätzung nach wird es dieses Kalenderjahr nur Geiterspiele geben…

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
1 Monat her
Reply to  jürgen

Es sieht in anderen Bundesländern anders aus. Bei uns wird es wie von Dir erwähnt so kommen.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Monat her
Reply to  Blue Power

Es sieht in anderen Bundesländern anders aus.

Weil der Wirtschaftsfaktor „Fußball“ entgegen aller Vernunft weiterlaufen muss, damit die Geldbeutel schön voll bleiben.

Denke mit den Sommerferien, in denen der Virus brav durch Europa verteilt wird und damit auch in die Fläche, ist die Gefahrenlage überall die Gleiche… und Mobilität ist da ein durchaus mitentscheidender Faktor. Deshalb würde ich auch vorerst keine Auswährtsfans zulassen, es sei denn sie sind aus der selben Stadt 😉

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
1 Monat her
Reply to  jürgen

So sieht’s aus, Gier über Venunft, aber nicht bei uns in Bayern 😉

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
1 Monat her
Reply to  Blue Power

sieht bei uns in NRW genauso aus. Siehe Konzert Düsseldorf.
Es ist natürlich eine ausserordentliche schwierige Situation. Viele Gastronomen, Messebauer, Schausteller usw. stehen kurz vor dem Ruin daher wird natürlich versucht diese Bereiche wieder langsam zu öffnen. Wobei ich für grössere Veranstaltungen jeder Art schwarz sehe und wir dieses Jahr Fussball nur in der Glotze bewundern dürfen..

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her

Andernorts wird vermeldet, Herr Pfeifer wolle den MVV-Vertrag neu justieren. Schön, aber hoffentlich holt er sich damit nicht die erste blaue Nase.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Der Vertrag, den angeblich Scharold mit dem MVV abgeschlossen hat, wird häufiger kritisiert. Wie ist die Vereinbarung einzuschätzen? Besteht überhaupt eine Chance, einen Nachlass gewährt zu bekommen?

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Schon lustig… hab unsere Dauerkarten schon gekauft. Und es ist nichtmal definiert was da für die Anfahrt dabei ist. GottseiDank wohnen wir in Zone M.

Man darf aber bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass das einer der wichtigsten Punkte im Verkehrskonzept zur Benutzung des Grünwalder Stadions ist und es ohne auch keine Spiele im GWS geben würde, da am Stadion nahezu keine Parkplätze vorhanden sind.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
1 Monat her

Das positive Denken ohne irgendwelche Hirngespinster ist erfrischend und macht Mut. Wenn er es schafft „alle“ im Verein auf Spur zu bringen, könnten die nächsten Jahre mit einer jungen und einsatzfreudigen Mannschaft uns viel Freude bereiten. Ich bin mir sicher, dass er dies irgendwie hinbekommt.
Der erste Eindruck ist sehr positiv!

Last edited 1 Monat her by Blue Power
Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
1 Monat her

Pfeifer kann man schon verstehen, wenn sein Wunsch ist, dass man möglichst Kostendeckend arbeiten kann und sich nicht an den von Ismaik bereitgestellten Notfall-Darlehen (oder Genussrechten) bedienen muss. Das kann ich völlig verstehen, dass man das möglichst vermeiden möchte, würde ich an Stelle von Pfeifer nicht anders handhaben wollen.
 
Dass der TSV auch nur annährend Kostendeckend wirtschaften kann, wenn das Stadion bei Heimspielen eine entsprechende Füllung hat, ist irgendwie auch klar, man ist auf die Eintrittsgelder und den Geldern aus dem Erlös der Dauerkarten im gewissen Maße angewiesen. Das ist aber nun erst mal bis auf Weiteres nicht möglich und keiner mag voraussagen, ab wann man wieder völlig gefüllte Stadien in Deutschland sehen wird.
 
Auch verständlich ist, dass man in dieser Situation trotzdem an den Fan herantritt und diesen bittet, so zu tun, als ob die Welt noch ist wie vor Corona. Auch in Hinblick auf den sogenannten „Investor“ oder Mehrheitseigentümer der KGaA. Problem dabei ist, dass der Fan für eine Leistung zahlen soll, die er nicht bekommt, sogar eigentlich noch mehr zahlen müsste, damit er die Heimspiele über „Telekom Magenta Sport“ sehen kann, vielleicht mit wenigen Ausnahmen, die in den 3. Programmen frei empfangbar sind.  
 
Der Fan soll also zahlen, damit der Gang nach Canossa, also Abu Dhabi, einem erspart bleibt. Wobei der eine oder Fan selbst vielleicht finanziell nicht mehr ganz so solide da steht wie noch letztes Jahr. Und wie sich das allgemein wirtschaftlich in diesem Land entwickelt, steht auch in den Sternen. Dazu kommt halt noch das Verhalten eines Mehrheitsgesellschafters, von verbalen Fehltritten gegenüber dem Fan, Mitgesellschafter und Sponsoren/Gönner bis hin zu gerichtlichen Schritten. Das macht die Sache problematisch und schwierig.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
1 Monat her
Reply to  Snoopy.

Da kann ich inhaltlich nur 100 %-ig zustimmen, werter Snoopy.

Speziell dieser Aussage

„Der Fan soll also zahlen, damit der Gang nach Canossa, also Abu Dhabi, einem erspart bleibt. Wobei der eine oder Fan selbst vielleicht finanziell nicht mehr ganz so solide da steht wie noch letztes Jahr.“

stimme ich absolut zu.

Ich hab’s ja – nicht nur Dir gegenüber – schon mehrmals gesagt/geschrieben:

Seit mehr als 40 Jahren bin ich Fan der ersten Fußballmannschaft des TSV 1860 München (erstes Heimspiel im Greawoida 1977 live miterlebt und vom „Löwen-Virus“ infiziert gewesen) und hab‘ in dieser langen Zeit wirklich so gut wie alles miterlebt.

Vom Bundesliga-Aufstieg unter dem legendären Heinz Lucas bis hin zum „Doppel-Abstieg“ unter dem weniger legendären Vitor Perreira. Zwischendrin Bundesliga-Zugehörigkeit mit (wenigen) internationalen Spielen, Relegations-Herzschlag-Finale gegen „Holzbein“ Kiel usw.

Ich hab‘ mich immer zu 60 bekannt und werde das wohl auch bis zum letzten Tag meines Lebens tun.

Allerdings ist bei mir die Bereitschaft „alles und jeden finanziell zu alimentieren“, egal wie gut oder schlecht die finanzielle Situation der Fußball KGaA sich darstellt, mittlerweile auf Null zurückgegangen.

Ja, ich mache keinen Hehl daraus, dass ich nicht mehr dazu bereit bin, irgendwelche „Geisterspiel-Tickets“, „Herz-“ oder „Kopf-Karten“ und sonstige „Goodies“ an eine völlig überschuldete, jede Saison erneut kurz vor der Pleite stehende „Firma“ zu bezahlen.

Natürlich freut es mich, wenn die Profi-Mannschaft des TSV 1860 München sportlichen Erfolg hat und die 2. Liga-Zugehörigkeit wäre mir wesentlich lieber, als die nächsten Jahre in der 3. Liga verbringen zu müssen.

Trotzdem kann ich es akzeptieren, wenn wir momentan „nur“ Drittliga-Fußball von unserem Team serviert bekommen, weil ich weiß, dass die ganzen Aufstiegsfantasien halt keine wesentlich Substanz beinhalten, sondern in erster Linie weiß-blaue Wunschträumereien der Fans sind.

Die harten Fakten lassen m.E. einen Aufstieg in der kommenden Saison nicht wirklich realistisch erscheinen. Das sollten sich auch die Fans zu Herzen nehmen, denen sogar die 2. Liga für 60 als zu gering erscheint.

Ihr – nicht Du, Snoopy! – solltet Euch mal darüber im Klaren sein, dass 60 im Moment einfach nicht mehr zu bieten hat, als maximal Drittliga-Fußball. Und Ihr solltet endlich mal erkennen, dass in anderen Vereinen auch nicht geschlafen wird und dort ebenfalls der Traum vom Zweitliga-Aufstieg vorherrscht.

60 wird nicht der einzige Drittligist sein, der mittelfristig eine Spielklasse nach Oben möchte. Wie eng das Aufstiegsrennen sein kann, haben wir doch in der vergangenen Saison selbst miterleben müssen.

Der achte Platz in der Abschlusstabelle spiegelt ziemlich genau das über den gesamten Saisonverlauf Gezeigte wider.

Wir waren nicht wesentlich schlechter, aber eigentlich auch nicht wesentlich besser, wenn man sich die Ergebnisse gegen Mannschaften anschaut, die tabellarisch vor uns platziert sind. Mit Ausnahme der Heimsiege gegen Braunschweig und Duisburg waren wir in allen anderen Partien das schwächere Team. Und der 3:2-Last-Minute-Sieg gegen Duisburg kam eher glücklich zustande.

Also nochmal: Die Mannschaft ist noch lange nicht so weit, dass sie ernsthaft über eine gesamte Saison unter den ersten Fünf oder Sechs der Tabelle um den Aufstieg mitspielen könnte.

Das wird sich nächste Saison aller Voraussicht nach nicht gravierend verbessern.

Trotzdem hoffe ich darauf, dass es Michael Köllner gelingen wird, aus den vielen Nachwuchsspielern und den wenigen Erfahrenen ein konkurrenzfähiges Team zu formen, das den Klassenerhalt frühzeitig sichern kann.

Vom Aufstieg wage ich nicht einmal zu träumen.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
1 Monat her

Herz oder Kopf, dass ist hier die Frage. Mein Herz sagt, Herz-Dauerkarte kaufen, alles für die Löwen, alles für den Club! Dann kommt der Kopf und fragt, was ist aus der letzten Herz-Karte (Dauerkarte in Geisterspieltickets umgewandelt). Ich fände es angebracht, wenn mal grob bekannt gegeben werden würde, wieviel die #Macht-das-sechzger-voll-Aktion eingebracht hat. Es hieß, ja immer wegen der hohen Kosten wird im Sechzger nichts verdient. Wie waren die Kosten bei den Geisterspielen? Musste der Sicherheitsdienst voll bezahlt werden? Wie war’s mit dem MVG – es war ja kein Fan in den Öffentlichen?
Wenn da mal ein bisschen Transparenz kömmen würde und ein grober Wert, wieviel der GröLFaZ beigesteuert hat, dann könnte ich meinem Herzen einen Stoß geben und den Kopf, der was von „Lass Dich nicht für dumm verkaufen“ sagt, überstimmen.
Sollen die Fans, von den sich der Investor ja andere wünscht, wieder in die Bresche springen und wenn’s gut läuft, ermöglichen, dass der Investor (vielleicht erneut) in der Krise nichts beisteuern muß? Ich denke, diesmal folge ich meinem Kopf und warte auch bis zum letzten Tag, ob ich mein Herz sprechen lasse.

Last edited 1 Monat her by 3und6zger
anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her

Es grenzt schon an Dreistigkeit, auch nur im Ansatz zu suggerieren, wir könnten diese Saison auch nur annähernd in normaler Besetzung in Stadion. Da können die Hygienekonzepte prüfen wie sie wollen, wenn das Virus nicht für uns glücklich mutiert oder ein Impfstoff da ist, wird das spätestens im kühleren, regnerischen Herbst ein Glücksspiel mit dem Einsatz des eigenen Lebens bzw. von Spätfolgen (auch wenn die Wahrscheinlichkeiten da aktuell nicht so hoch sind).

Darf man renommierten Experten wie Professor Fauci glauben darf, dann haben wir vielleicht in einem Jahr die Pandemie unter Kontrolle. Davor wird es immer ein Hauen und Stechen um einen Bruchteil der Plätze im Sechzgerstadion geben.

Und ob jetzt die Löwenfamilie disziplinierter ist, als der Deutsche im Schnitt, also dann zu Hause bleibt, wenn er sich krank fühlt oder ggf. eine Maske tatsächlich korrekt trägt, das sei mal dahingestellt (wobei ich mir hab sagen lassen, dass es in Bayern viel besser funktioniert als z.B. in Sachsen oder Berlin).

Herrn Pfeifer kann ich schon verstehen, er versucht es halt, durchaus legitim. In einer Zeit, in der einige ihre Jobs verlieren, andere in Kurzarbeit sind oder sich wegen Vorerkrankungen einschränken müssen, ist das aber ein zweischneidiges Schwert.

Brunnenmeier66
Leser
Brunnenmeier66 (@brunnenmeier66)
1 Monat her
Reply to  anteater

Dem Herrn Pfeifer, kann man wohl kaum einen Vorwurf machen das die Menschen wegen einer leichten Grippewelle nichtmehr ins Stadion dürfen. Bitte die Sterberaten mit den wirklich an Covid 19 verstorbenen vergleichen.
Ca. 1% sterben an Corona der Rest nur mit Corona!
Der zusammenhang zwischen medezinischen Standard und infektionen ist doch ganz klar erkennbar.
USA ist doch für die meisten die sich nichts leisten können wie ein Drittweltland.
Darum hat der Fauci soviel Angst.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Brunnenmeier66

Ca. 1% sterben an Corona der Rest nur mit Corona!

Komisch. In Italien haben die da neulich mal genauer geschaut. Da waren es über 80% die direkt (!) an Covid-19 verstorben sind. Dabei wurden nur die Fälle betrachtet, die im Krankenhaus verstorben sind. Es sind sehr viele einfach zu Hause gestorben.

Auch bei den Fällen, die nicht direkt an Covid-19 versterben ist es so, dass in der Regel einige Jahre Lebenszeit verloren gehen. Viele sogenannte Vorerkrankungen heißen ja nicht, dass man in zwei Wochen gestorben wäre.

Aktuell betrachtet man global die Übersterblichkeit und kommt darauf, dass diese ganz erheblich ist. Natürlich gibt es wissenschaftsferne und wissenschaftsfeindlichen Menschen, die das gerne ausblenden, aber denen kann man halt nicht helfen. Ich kenne solche Leute zur Genüge in Bezug auf die Klimakatastrophe.

Darum hat der Fauci soviel Angst.

Angst? Der Mann ist Wissenschaftler. Nur ein Narr würde aus seinen Stellungnahmen „Angst“ erkennen.

Was uns in Europa ganz signifikant von den USA unterscheidet, das ist das sogenannte Vorsorgeprinzip. Kurz umrissen bedeutet es, dass man in z.B. der EU zunächst die Unbedenklichkeit eines Stoffes belegen muss, bevor man ihn in Verkehr bringt, in den USA bringt man den Stoff in Verkehr und geschädigte Personen müssen dann belegen, dass der Stoff den Schaden verursacht hat.
Warum erwähne ich das? Nun, virale Infekte können äußerst erhebliche Spätfolgen nach sich ziehen und das in signifikanten Größenordnungen. Bei SARS-CoV-1 beispielsweise, da waren vier Jahre nach der Infektion 20% der Überlebenden dauerhaft arbeitsunfähig (CFS, echt übel), weiter 20% hatten mit signifikanten Einschränkungen zu kämpfen.
Die Spätfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion beginnt man gerade zu erforschen. Sind ja Spätfolgen, das ist dann ab sechs Monate nach der „Genesung“. Zahlen hat man hier noch nicht, jedoch schon Berichte von richtig üblen Spätfolgen, auch bei Patienten, die keine oder nur leichte Symptome verspürt hatten, ungeachtet des Alters und ebenso ungeachtet irgendwelcher Vorerkrankungen.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  Brunnenmeier66

 Brunnenmeier66

Es scheint so, dass vor allem für Afdler, Ewiggestrige und denen, die Probleme haben wissenschaftliche Erkenntnisse zu verstehen, es sehr schwer ist, die Corona-Pandemie nicht als leichte Grippe einzustufen. Anfangs war auch Boris Johnson der gleichen Ansicht, bis er auf Leben und Tod in einer Klinik lag. Seit dem versucht er vergebens die „leichte Grippe“ wieder einzufangen. Unter Berücksichtigung der Dunkelziffer haben die bereits mehr als 60.000 Tote. Auch für Donald Trump ist und war die Corona-Pandemie nur eine leichte Grippe, die bald von selbst verschwinden wird. Dafür sind sie in den USA jetzt auf dem geraden Weg, demnächst 200.000 Tote zu verzeichnen. Das wäre selbst für das deutsche Krankenhauswesen schwer zu verkraften.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
1 Monat her
Reply to  Brunnenmeier66

Oh mein Gott, ich hoffe Du treibst Dich nicht auf den neurechten YouTube Expertenkanälen rum.
Hoffe auch, dass Du nicht zu denjenigen gehörst, welche die Maske verweigern, sich zu tausenden treffen und den Virus schön verbreiten, aus ureigenem und grenzenlosem Egoismus.
Besorgniserregend, insbesondere da ich direkt mit Krankenhäusern in und um München zusammenarbeite und mir völlig andere Daten vorliegen.
In wie weit dann die Leugner dies auch als Lüge abtun weiß ich nicht, nur ich bekomme es hautnah mit und kann Deine Zahlen nicht mal im Ansatz bestätigen.

Last edited 1 Monat her by Blue Power
DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
1 Monat her

Man kann aus dem Video heraushören was man will.
Ich zitiere mal OG:
 „Gleichzeitig stellt der Stuttgarter auch klar, dass die Dauerkarten-Erlöse – anders als in diversen Fanblogs geschildert – sehr wohl der Mannschaftsplanung zugute kommen.“
Das Wort „prüfen“das M-NP bei minute 3.33 ganz beiläufig verwendet lässt aber ganz anderes vermuten. Jenes hat schon Markus Rejek seinerzeit beim Grantlerabend so schön verwendet.
Irgendwann heisst es dann, „Es ging doch nicht!“

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  DaBianga

Exakt. Das ist so extrem vage formuliert, da kann man eigentlich nicht drauf reinfallen, indem man meint zu verstehen, dass Dauerkarten etwas am Spieleretat ändern.

Ich bleibe dabei: Die Fans haben die letzte Saison gerettet (80% Dauerkarten geschenkt plus 3000 Geisterspieltickets wohl pro Spiel, oder?), Herr Ismaik hat sich nicht daran beteiligt, die neue Situation zu meistern. Man soll sich ja an jenen orientieren, die es besser machen, fairer in diesem Falle, und das war Elgeti bei Hansa Rostock.

Eglinger Bua
Gast
Eglinger Bua (@guest_48881)
1 Monat her

Hätte man damals anstatt dem Darlehen bei der Bayerischen ein Darlehen bei Ismaik aufgenommen, wären jetzt die 2 Millionen Transfererlöse frei verfügbar. Klasse Reisinger.

DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Des geht hoid ned!
Du darfst nicht ausser Acht lassen dass wir Mitglieder dem Präsidium untersagt haben weitere Darlehen bei HI aufzunehmen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  DaBianga

Vor allem hat Herr Ismaik das Darlehen gar nicht anstatt eines Darlehens bei der Bayerischen angeboten, sondern anstatt des „Verkaufs“ der NLZ-Namensrechtes.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Wann stand das denn zur Disposition? Ich glaube, dass Du hier etwas erfindest, bewusst oder unbewusst, das sei mal dahingestellt.

Das Darlehen bei der Bayerischen ist aus der RL-Saison, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Das brauchte man, um die Lizenz zu bekommen (oder war es aus der 1. Drittligasaison): Egal.

Herr Ismaik hat ein Darlehen angeboten ANSTATT DES GESCHENKTEN GELDES VON DER BAYERISCHEN FÜR DIE NAMENSRECHTE AM NLZ.

Eglinger Bua
Gast
Eglinger Bua (@guest_48894)
1 Monat her
Reply to  anteater

Das Darlehen war notwendig um die Insolvenz abzuwenden. Lese hierzu den Artikel der Süddeutschen Zeitung „12. Juli 2017, 19:35 Uhr
TSV 1860 München
So wird die Löwen-Insolvenz abgewendet“.

Heißt im Umkehrschluss hätte Fauser/Scharold/Reisinger das Darlehen bei der Bayerischen nicht aufgenommen, hätte Ismaik uns noch ein Darlehen mit der üblichen Genussscheinoption geben müssen, oder wir wären 2017 insolvent gewesen bzw. die KGaA. Und das hätte Ismaik nicht zugelassen.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Du weisst aber schon was ein Genusschein ist oder?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Des is sowas wia a Hendlmarkn fürs Oktoberfest.

Eglinger Bua
Gast
Eglinger Bua (@guest_48899)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Ich zitiere den von mir sehr geschätzten Reinhard Friedl, der folgendes in einem Interview zu dem Thema Genussscheine hier im Löwenmagazin Kund getan hat:

„Einige Hardliner unter den Mitgliedern des TSV München von 1860 e.V. wünschen sich einen härteren und kompromissloseren Kurs für die KGaA. Das heißt: Überhaupt keine finanziellen Mittel von HAM International oder Ismaik. Reisinger wird diesen Wunsch nicht erfüllen. Er wäre durchaus bereit, Genussscheine zu akzeptieren, wenn die Bedingungen passen. Das heißt zum Beispiel Sofortkasse. Wie siehst Du das?

Ich bin ein absoluter Fan von Genussscheinen. Denn Genussscheine können sehr individuell vereinbart werden. Die bisherigen Genussscheine, die die HAM International bisher aus Darlehen umgewandelt hatten, sind alle so konzipiert, dass sie als Eigenkapital eingestuft werden. Dies bedeutet, dass diese auch am Verlust beteiligt werden. Wer in die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1.7.2016 bis 30.6.2017 der KGaA schaut, wird unter Punkt 13 einen Betrag von 550.701,88 € als Ertrag aus der Verlustzuweisung Genussrechtskapital finden. Daher würde ich es als gute Lösung ansehen, wenn HAM International (also Hasan Ismaik) die fälligen Darlehen (ca.14,6 Mio €) alle in Genussscheine umwandeln würde. Dann wäre der durch nicht Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von 19,8 Mio € aus der Bilanz verschwunden und die KGaA würde als nicht mehr „überschuldet“ gelten. Wenn dann noch Ismaik, wie Reisinger vorgeschlagen, 1 Mio € als Genussschein und 1 Mio € als Sponsoring zur Verfügung stellen würde, dann wäre ein gemeinsamer Weg mit Ismaik für die Zukunft möglich. Dann hätte nachträglich Stimoniaris tatsächlich Recht, indem er sagte, Hasan Ismaik hat 1860 München das Geld geschenkt. Denn vorerst würden auf die Genussscheine keine Zinsen zu zahlen sein und aufgrund noch einiger anstehender Verlustjahre für die KGaA würden die Genussscheine langsam abschmelzen.“

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Natürlich weiß ich was Genussscheine sind. Les dir doch hierzu am besten das Interview mit Reinhard Friedl im Löwenmagazin vom 27.03.2019 durch. Dort steht unter anderem drinn, dass Herr Friedl ein Fan von Genussscheinen ist.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Was Herr Friedl für ein Fan ist, interessiert mich wenig.
Ich habe Bankbetriebswirtschaft studiert und kann mir auch ohne Herrn Friedls Meinung ein Bild über die Vor- und Nachteile von Genusscheinen machen

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

hätte Ismaik uns noch ein Darlehen mit der üblichen Genussscheinoption geben müssen

Aha. Hätte müssen. Du mutmaßt also mal komplett. 2017, wie war das da noch. Herr Ismaik hat Forderungen gestellt, die den Statuten des Verbandes widersprechen, um die Mittel für die Drittligalizenz für die KGaA bereitzustellen.

Das hat er NICHT GEMACHT! Statt dessen hat er Sechzig in die Regionalliga versenkt.

Und jetzt gehst Du her und erzählst irgendwas von „hätte Herr Ismaik nicht zugelassen“. Ich mache mich jetzt selbständig als Staubsaugervertreter. Sobald ich weiß, wo Du wohnst, bin ich ein gemachter Mann, denn Dir kann man wohl die absurdesten Geschichten so glaubhaft machen, dass Du sie sogar rumerzählst. Also, ich gehe davon aus, dass Du Dir obiges Märchen nicht selbst ausgedacht hast (zu Deiner Ehrenrettung, wohlgemerkt!).

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  anteater

Das glaub ich dem Ismaik sogar dass er uns nie in die insolvenz rennen lässt. Dann wären ja seine Anteile, Darlehen und Genusscheine auch weg bzw wertlos.
Und sein plan, zu warten bis 50+1 fällt und ihm sein Spielzeug ganz alleine gehört, würde nicht mehr aufgehen…

Und ein neuer Investor (z.B. die bayerische, Gerhard Mey, die Investorengruppe mit den Klatten von BMW oder wer auch immer in den letzten Jahren einsteigen wollte) würde eine dann schuldenfreie KGaA für einen Schnäppchenpreis aus der Insolvenzmasse kaufen…
Kaiserslautern hat diese Saison eine insolvenz nach plan betrieben – weil diese wegen corona nicht mit einem Lizenzentzug geahndet wurde.
Ohne die Details zu kennen stell ich jetzt mal in den Raum: eine Insolvenz (mit einem neuen Partner in der Hinterhand) wäre heuer vielleicht nicht das dümmste gewesen

Last edited 1 Monat her by Rolandoz
Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Die Darlehen und Genussrechte sind eh schon wertlos, die Anteile im Grunde auch, bei der Überschuldung.

Ich gehe davon aus, dass in dem Moment, in dem 50+1 fallen sollte und ihm sein Spielzeug allein gehört, er noch einmal einen Versuch startet (wenn überhaupt), wenn dieser wieder nicht erfolgreich ist, sprechen wir dann über Chinesen.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Snoopy.

Die Genusscheine würde ich nicht als wertlos erachten.
Genusscheine verbriefen eine beteiligung am gewinn oder bestimmter Erträge.
Weiß jetzt nicht wie die von Ismaik ausgestaltet sind – aber „bestimmte Erträge“ können auch transfererlöse sein.
Angenommen Dressel wechselt für Millionen in die Bundesliga, die Gesellschafter feilschen über die Verwendung der Erträge und der Mehrheitseigentümer will dass mit diesen erlösen die Genusscheine bedient werden

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Genussrechte sind „gewinnabhängige Wertpapiere“. Mal laut meinem BWL-Buch aus der Schulzeit. Ich verstehe das so, dass so lange in der Bilanz ein Minus steht, da auch kein Geld fließen kann.

„Die Ausschüttung bei Genussscheinen ist an die Gewinnsituation des Emittenten gebunden. …. Die Ausschüttung erfolgt grundsätzlich wenn der Bilanzgewinn ausreichend hoch ist.“

Wobei „Genussrecht zeitlich begrenzt ist und der Genussrechteinhaber einen Rechtsanspruch auf die Rückzahlung zum Nennwert hat. … Nachdem alle anderen Gläubigeransprüche befriedigt wurden.“

Somit ist – mal für mich – so eine Transfer-Erlösbeteiligung nicht möglich, mal nicht, so lange dieser Erlös den TSV nicht in die Gewinnzone bringt. Dazu wurde schon vor Jahren behauptet, dass Ismaik an jedem Transfer von Haus aus mit 50% befriedigt wird. Ob das stimmt oder nicht: keine Ahnung.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Snoopy.

„Bei einem Genussschein handelt es sich um eine verbriefte Urkunde, welche dem Inhaber bestimmte Genussrechte an einem Unternehmen zusichert. Die Genussrechte können in Form einer Beteiligung an den Firmengewinnen, Liquidationserlösen oder mit Anspruch auf Zahlung einer im Vorfeld vereinbarten Summe erteilt werden.“
Es ist gesetzlich nicht geregelt was alles ein Genussrecht sein kann. Gewinn ist die häufigste Möglichkeit – aber nicht die einzige

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Ist im Grunde das gleiche, was ich geschrieben habe. Außer mit den Liquidationserlösen.

Dann soll Ismaik halt das Geld aus der Firma abziehen. Ist bestimmt hilfreich,wenn man hinterher wieder Kredite und Darlehen braucht.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Snoopy.

Im Grunde das gleiche – nur dass du gesagt hast Genusscheine sind gewinnabhängig und ich sage dass ein Genusschein so ziemlich jedes Recht verbriefen kann

Es schafft auf alle Fälle eine totale Abhängigkeit.
Ismaik kann Geld abziehen, die KGaA braucht wieder Geld und Ismaik gibt es wieder – unter seinen Voraussetzungen z. B. Übertragung der Rechte am Wappen, Eingliederung des NLZ in die KGaA
Und vor allem: er kann sich wieder als Retter aufspielen

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Weiß nicht, was er 2017 gemacht hätte. Da war er ja in irgendeinem Wahn. Sonst stimmt das schon.

Allerdings hat der Eglinger Bua ja etwas suggeriert von einem Darlehen des Herrn Ismaik, das aber nie im Raum stand.

Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Herr Ismaik auch nur im Ansatz sein Geld zurück bekommt. Er hat sich halt verspekuliert, weil er keine Ahnung davon hat(te), dass Fußball eher ein Zuschussgeschäft ist.

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  anteater

Nach deiner Theorie wär die KgGA 2017, wenn man nicht das Darlehen bei der Bayerischen aufgenommen hätte, definitiv insolvent gewesen. Interessante Ansicht.

Last edited 1 Monat her by Eglinger Bua
anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Gar nix wäre nach meiner Theorie, weil ich keine Theorie aufgestellt habe. Allerdings behauptest Du, dass Ismaik 2017 ein Darlehen angeboten hat. Davon weiß ich nix.

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  anteater

Er hat meines Wissens kein Darlehen angeboten, zumindest zu dem Zeitpunkt noch nicht, als man das Darlehen bei der Bayerischen aufgenommen hat. Das war ein riesen Fehler dieses Darlehen, fällt uns gerade vor dir Füße.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Mal abgesehen davon, sind die +20 Mio. so was wie ein Felssturz, der einem vor die Füße gefallen ist, sind die 2. Mio. ein paar Kieselsteine.

Was du meinst, war eine Sicherheit für die Lizenz, die über „die Bayerische“ ermöglicht wurde. Dieses Darlehen war auch gar nicht bedient worden, mal nicht so lange sich Scharold mit seiner Exceltabelle vertan hat.

Und jetzt fangen wir mit dem Schachspiel an und gehen mal in die Politik. Damit hat man Ismaik gezeigt: Hey, es geht auch ohne dich und deine Mätzchen, deinen Forderungen. Wir haben jemanden, der hinter uns steht. Das gleiche auch im letzten Jahr. Oder glaubst du wirklich, Ismaik hätte die Spieler „bezahlt“, die sich Klopp 2.0 gewünscht hat, wenn nicht private Gönner da schon entsprechend Geld auf den Tisch gelegt hätten? Da musste Ismaik mehr oder weniger mitziehen, was anderes blieb ihm nicht übrig.

Last edited 1 Monat her by Snoopy.
Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  Snoopy.

Die 20 Mio+ sind doch völlig Wurscht, solange es nur „Schulden“ bei unseren Mehrheitsgesellachafter Ismaik sind. Die zahlen wir sowieso nie zurück. Schau doch mal wie viele Schulden der Chelsea FC bei Abromowitsch hat, oder der AS Rom oder der AC Mailand bei ihren Anteilseignern. Das zahlt sowieso nie mehr zurück und juckt die Vereine auch nicht. Die Leben trotzdem luxuriös mit fürstlichen Gehältern. Das Problem bei der Bayerischen ist, dass diese auf Rückzahlung pocht und das gerade auch durchzieht mit den Einbehalt der Transfermillionen.

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Der unterschied zwischen abramowich und „die bayerische“ ist, dass abramowich eine Privatperson ist und mit seinem geld machen darf was er will.
Die bayerische ist eine juristische Person – hat also selbst kein geld weil eine juristische person real nicht existiert. Da stehen Anteilseigner und Versicherte dahinter denen das geld gehört.

In England, Italien und Spanien türmen sich in der tat Schuldenberge die keinen interessieren.
In diesen ligen gelten aber auch nicht die Lizenzauflagen von DFL und DFB

Last edited 1 Monat her by Rolandoz
3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Also Eglinger, Deiner Argumentation fehlt eine entscheidende Vorraussetzung: War denn Ismaik damals bereit, statt der Bayerischen die 2Mio bereitzustellen? Ich glaube nicht, weil das hätte er seitdem sicherlich 5 mal bei Facebook, bei 3 Interviews und zuletzt beim BR bekanntgegeben. Also, da war nix. Ich denke eher, dass er in seinem Leipzig-5.Liga-kein50+1-Wahn die Löwen noch weiter hätte absaufen lassen, bzw. hat er mit der Insolvenz geliebäugelt.
Von daher: haddi, daadi, waari is nicht. Das Leben soll vorwärts gelebt und rückwärts verstanden werden, hat ein Philosoph mal erklärt. Es juckt nicht mehr was 2017 war, Ismaik ist erst ein Jahr später am 5.Mai nach der Meisterschaft in Pippinsried wieder auf den Zug aufgesprungen.

Rolandoz
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Rolandoz (@rolandoz)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

… oder das Notfall-Paket wäre um 2 Mio niedriger ausgefallen!
Der einzige Satz den ich mit „Hätte“ zählen lasse ist: hätten wir 2011 anstatt Ismaik mit ins boot zu nehmen Insolvenz angemeldet und wären in der RL wieder gestartet wären wir heute wohl weiter…

harie
Leser
harie (@harry-riedl-harie)
1 Monat her
Reply to  Rolandoz

Exakt. Die Transfererlöse wären vollständig im Haushalt 20/21 aufgegangen und die Liquiditätssicherung wäre um diesen Betrag reduziert.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Jetzt schreibst du wieder diesen Mist? Warum? Magst du es nicht verstehen oder bist du tatsächlich so dämlich? Das Darlehen der Bayerischen hat man nach dem Abstieg 2017 genommen um die Lizenz zu erhalten. Da hat Ismaik grad gar nichts „geboten“ ausser einer SMS und das Verhalten eines U Bootes.
Ismaik hat damals das Darlehn 2019 angeboten, anstelle des Sponsorings der Bayerischen für die Namensrechte.
Das hab ich jetzt schon gefühlt 100 Mal hier in verschiedensten Kommentaren erklärt. Trotzdem behauptest du wieder diesen Käse, das macht mich echt wütend.
Und der Kommentar „Klasse Robert“ zeugt davon dass du echt gar nichts verstanden hast, Mann wie armselig

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

2 Millionen Darlehen bei der Bayerischen für die Regionalliga Lizenz, ich kanns einfach nicht fassen. Tut mir Leid, wenn ich hier damit welche nerve. Aber die Süddeutsche hat geschrieben, dass Darlehen war notwendig um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Nix Lizenz.

Last edited 1 Monat her by Eglinger Bua
3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Nachdem er als AR-Vorsitzender Darlehen beim Investor (sich selbst) aufgenommen hatte und in der Saison 16/17 22 Mio versenkt hat, konnte man ihn im Sommer nur zu einer Unterschrift unter die Sanierungsvereinbarung überreden. Geld wollte er keines mehr geben. Und so ist die Bayerische eingesprungen. Wahrscheinlich hat er darauf spekuliert, seinen 6-Punkte-Plan noch erpressen zu können und sich wie immer verzockt. So sehe ich das!

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Also ich weiss wirklich nicht, was du genau willst. Zuerst sagst du man hätte anstelle bei der Bayerischen das Darlehen bei Ismaik aufnehmen sollen. Da das ja offensichtlich als falsch widerlegt wurde machst du jetzt rum ob es wegen der Lizenz oder der Insolvenz war. Es ist doch so, man war sportlich abgestiegen, mit Fauser ein Isolvenz-Fachmann am Start. Die 3.Liga Lizenz hätte 11 Mio gekostet, Ismaik wollte nicht zahlen, das hies dann Regionalliga. Um dort weitermachen zu können und eine Lizenz zu erhalten fehlte ein Bürgschaftsdarlehn von 2 Mio. Ohne das keine Lizenz und die Folge wäre doch die Insolvenz gewesen…Ismaik wollte nix mehr geben und als Sicherheit hatte man nix. Also hat Fauser das von der Bayerischen genommen und die haben zukünftige Transfererlöse als Sicherheit akzeptiert.
Gut du möchtest jetzt unbedingt irgendwas schlechtreden und Reisinger anlasten und bist krampfhaft auf der Suche, widersprichst dir selber und es führt zu nix.

Last edited 1 Monat her by Bine1860
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Natürlich wäre möglicherweise damals die Insolvenz die bessere Wahl gewesen, nach heutigem Kenntnisstand. Aber ein Darlehen bei Ismaik stand halt einfach nicht zur Wahl.

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

In der Regionalliga bekommt man eine Lizenz wenn man 40.000 Euro (genaue Summe habe ich gerade nicht parat) auf den Tisch legen kann. Die Schulden sind egal.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Ist man insolvent bekommt man keine Lizenz und bekommt man keine Lizenz ist man insolvent, egal wie rum man es sieht, beides ist Mist
Und nein auch in der RL sind Schulden nicht egal…

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Mich ärgert es einfach extrem, dass die Transfererlöse von Prongracic und Weigl nicht in die Mannschaft investiert werden können. Und jedem, dem dieser Club auch nahe liegt, sollte sich darüber auch ärgern. Aussagen wie es „Des geht hoid ned!“ will ich nicht akzeptieren. Sicherlich ist unser Spieleretat in Höhe von 3 Millionen nicht schlecht und whr im Liga Mittelfeld anzusiedeln, aber würde die Bayrische jetzt nicht das Geld blockieren, könnte man vermutlich um den Aufstieg mitspielen.

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Man muss sich vielleicht auch bei den Löwen daran gewöhnen dass wenn man Schulden macht diese manchmal auch zurückzahlen muss. Zugegeben kam das bei uns zuletzt nicht so häufig vor.
Ob man sich da auf Gewohnheitsrecht berufen könnte 😉?

Last edited 1 Monat her by HHeinz
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Weil man die Erlöse 2017 als Sicherheit gegegeben hat. Da gibt’s Verträge, da muss man sich dran halten. Wieso sollte die Bayerische auf die Sicherheiten verzichten und ggfs die 2 Mio verlieren? Würdest du das an deren Stelle machen? (abgesehen davon dass die sich ja auch verantworten müssen).

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Das hast Du meiner Meinung nach frei erfunden. Meldet man Insolvenz an gibt es 9 Punkte Abzug (diese Saison nicht wegen Corona).

Am 21. März 2017 hat Alemannia Aachen einen Insolvenzantrag gestellt. Aachen spielt aber seit 2013 bis heute durchgängig Regionalliga.

Und dass die Schulden nicht egal sind hast Du Dir auch einfach aus den Fingern gesogen, weil es halt gefühlt nicht sein kann. Regionalliga ist Amateursport und da findet eine wirtschaftliche Überprüfung nicht statt. Oder wie es in der Regionalligaordnung heißt:

Ein wirtschaftliches Zulassungsverfahren wird nicht gefordert.

Wenn man versagt und insolvent geht gibt es halt eine Verbandsstrafe und Punktabzug.

3. Liga ist ähnlich. Der VfR Aalen meldete 2017 Insolvenz an und stieg erst 2018/19 sportlich ab. In der Insolvenzsaison konnte man die 9. Punkte Abzug sportlich ausgleichen und belegte den 11. Platz.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird in der 3. Liga allerdings schon überprüft, da sind Schulden also nicht egal.

Manche Vereine/Kapitalgesellschaften ziehen sich bei einer Insolvenz vom Spielbetrieb zurück weil sie einfach kein Geld mehr haben um irgendwas zu bezahlen.

Last edited 1 Monat her by HHeinz
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

nicht egal ist bei dir also was anderes wie
„wenn man versagt und insolvent geht gibt es halt eine Verbandsstrafe und Punktabzug“?
und wenn man insolvent ist wie soll man dann die Lizenzgebühr bezahlen und sei es nur 40.000 EUR?
ehrlich mag ich den ganzen Käse nicht nochmal alles durchdiskutieren was 2017 alles war. Man war so gut wie insolventund ohne das Darlehen der Bayerischen und noch so einigen Maßnahmen wäre die KGaA insolvent gewesen, keine Ahnung was dann gewesen wäre.

https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-muenchen-so-wird-die-loewen-insolvenz-abgewendet-1.3584719

Zitat aus https://tsv1860.org/2019/05/27/restrukturierung-der-profifussball-tochter-2/
Nach dem Absturz in die Regionalliga im Sommer 2017 bedurfte es großer gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten – Gesellschafter, Sponsoren und Gläubiger – um die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA überhaupt am Leben zu erhalten.

Last edited 1 Monat her by Bine1860
HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

und wenn man insolvent ist wie soll man dann die Lizenzgebühr bezahlen und sei es nur 40.000 EUR?

Glaubst Du in Kaiserlautern (haben Insolvenzantrag gestellt) wird mit Hosenknöpfen bezahlt?

Ein Insolvenzverwalter bezahlt was zur Fortführung der Gesellschaft notwendig ist sofern Aussicht auf Fortführung besteht. Nachdem die Gesellschaft sofort über Insolvenzgeld bei den Gehältern entlastet wird kann man normalerweise auch den Geschäftsbetrieb erstmal weiterführen. Erst recht wenn man der TSV 1860 München ist, wo die Fans das Geld mit der Schubkarre in die KGaA schieben.
Dir gefällt ja nur die Geschichte nicht, also erfindest Du einfach Deine eigene. Kannst Du ja machen, ist ja nicht verboten.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Ich erfinde gar nichts, alle deine Beispiele sind nicht mit 60 zu vergleichen aber lassen wir das. Die gefällt halt möglicherweise nicht, wie es tatsächlich gelaufen ist und mir wäre auch die Insolvenz und ein Neuanfang lieber gewesen. Aber das war und ist bei 60 aufgrund der hohen Schulden bei 1 Anteilseigner, den Strukturen mit HI/Merchandising /Kooperationsvertrag usw wohl nicht so easy wie du meinst. Aalen hat nicht mal ne KGaA…

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Wieso antwortest Du eigentlich immer wieder auf die gleichen bzw. ähnlichen Aussagen von Kommentatoren, die gefühlt jede Woche mind. einmal die Entscheidungen vergangener Jahre herauskramen und sie mit der aktuellen Situation in Verbindung bringen?

Spar Dir doch Deine Nerven (und Deine Zeit…) und lass‘ sie schreiben/reden, was sie wollen.

Außer rückblickend „es besser gewusst“, gleichzeitig aber niemals die Verantwortung für solche – häufig schwer einzuschätzende – Entscheidungen übernommen zu haben, kommt von solchen „Internet-Maulhelden“ nichts.

Ich würde mir jedenfalls nicht anmaßen, nach ca. drei Jahren beurteilen zu können, was damals „richtig“ oder „falsch“ gewesen ist.

Schließlich kenne ich nur die in den Medien veröffentlichten Informationen, die häufig mit einer gewissen Sympathie für die ein oder andere Seite verfasst werden.

Zudem langweilt es mich mittlerweile immens, dass man sich gefühlt zu 90 % über betriebswirtschaftliche Belange unterhält und ca. 10 % das rein Sportliche betreffen.

Dass das eine das andere bedingt, ist mir durchaus bewusst.

Trotzdem hab‘ ich persönlich die Schnauze voll von den seit Jahren immer wieder gleichlautenden gegenseitigen Beschuldigungen und Anfeindungen, wer, was, wann und wie nicht oder falsch gemacht hat.

Du meinst es ja nur gut, Bine1860, aber lass‘ Dich doch nicht immer wieder aus der Reserve locken und spring‘ nicht über jedes Kommentar-Stöckchen, das man Dir hinhält.

Wozu das führt, kannst Du fast jeden Tag hier im „Löwenmagzin“ sehen.

AUF DIE LÖWEN! 👍

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Die Bine ist halt eine 1860 %-ige. 😉

Dennoch sollte sie ihr Nervenkostüm schonen und sich diese ständig wiederholenden Ewigkeits-Diskussionen mit den immer wiederkehrenden Schuldzuweisungen zukünftig ersparen.

Wolf
Leser
Wolf (@wolf)
1 Monat her
Reply to  tomandcherry

Ich habe seit mehreren Jahren, vor allem im Löwenforum, schon viele Beiträge vom Nutzer HHeinz gelesen und schätze ihn grundsätzlich als sachlichen Beitragschreiber.
Anzeichen für einen „Internet-Maulhelden“ konnte ich dabei bei ihm nicht feststellen.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
1 Monat her
Reply to  Wolf

Den „HHeinz“ hab‘ ich auch nicht explizit erwähnt.

„Bine1860“ hat halt häufig fruchtlose Diskussionen mit Kommentatoren, die „hinterher alles besser wissen“, „vor drei, vier, fünf… Jahren so oder ganz anders gehandelt hätten“, „kompetente Leute anstelle der aktuell handelnden Personen möchten“, „kein Problem mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag an Schulden haben“ usw.

Für mich persönlich „Internet-Maulhelden“, die wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben in einer vergleichbaren Situation waren, aber so gut wie jeden Tag in der Anonymität des www „gute Ratschläge“ verteilen und ansonsten keinen Finger krumm machen, die von ihnen kritisierten Missstände erfolgreich zu beseitigen.

Ist meine Aussage von den „Internet-Maulhelden“ jetzt verständlich?

Wolf
Leser
Wolf (@wolf)
1 Monat her
Reply to  tomandcherry

Da sind wir uns grundsätzlich einig, ich bezog mich ausschließlich auf den HHeinz, da die Bine1860 ihm geantwortet hatte.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Wolf

Mich hat eigentlich nur der Eglinger Bua mit seinem Schmarrn wütend gemacht, warum dann der Heinz sich da einmischt keine Ahnung aber ich lass mir auch nicht gern vorwerfen ich erfinde was.
Aber ihr habt recht, ich schone meine Nerven..

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Der Einmischung (in einem öffentlichen Kommentarbereich) bekenne ich mich schuldig. Der Grund ist einfach. Du hast halt etwas geschrieben was meiner Meinung nach so nicht korrekt ist.
Das Darlehen der Bayerischen war halt nicht um die Lizenz zu bekommen, sondern um den Spielraum im sportlichen Bereich zu erhöhen und gleichzeitig die positive Fortführungsprognose der KGaA (Überschuldung) abzusichern.
Die KGaA hatte zum 30.06.2017 über 5 Mio. Euro (genau 5.240.158,12) in der Kasse (und einen Haufen Schulden). Markus Fauser hat hervorragende Vereinbarungen mit Gläubigern erzielt.
Dass man damals keine Insolvenz angemeldet hat liegt eben daran dass diejenigen die damals Verantwortung übernommen haben keine Insolvenz wollten. Das habe ich auch so akzeptiert.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

 HHeinz
 Bine1860

Sie haben recht, wenn Sie ausführen, dass die TSV 1860 KGaA per 30. Juni 2017 über Barmittel iHv 5,2 Millionen € verfügte. Aber was sagt das aus? Vergessen haben Sie, dass die KGaA zu diesem Zeitpunkt kurzfristig fällige Verbindlichkeiten von ca. 13 Millionen € ausweisen musste. Hinzu kommen ca. 4 Millionen € an Schulden gegenüber der HAM Int., für die keine Rangrücktrittserklärung abgegeben worden war.

Ohne die zwei Millionen € Darlehen der Bayerischen hätte die Zahlungsfähigkeit nicht dargestellt werden können. Die Mittel haben dazu gedient, von den Wirtschaftsprüfern eine positive Fortführungsprognose testiert zu bekommen, ohne die keine DFB-Lizenz erteilt worden wäre.

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  nofan

Der DFB ist gar nicht zuständig (sondern der BFV). Der BFV führt keine Prüfung der Finanzsitation durch sondern fordert einen Lächerlich-Liquiditätsnachweis (ein Betrag < 100.000 Euro).
Die Lizenz wäre erteilt worden sobald wir jemanden gehabt hätten der sagt dass er sie haben will. Wir hatten ja sogar mit unserer U21 eine Mannschaft in der Regionalliga Bayern. Mit dem Geld hat man u.a. die Verpflichtung von Bonmann, Steinhart, Berzel, Steinhart, Wein, Gebhart, Görlitz (Winterpause), Ziereis und Sascha Mölders ermöglicht. Auch unsere zweite Mannschaft haben wir im Spielbetrieb gelassen, kostet auch ein paar Euro. Aber „keine Lizenz bekommen“ klingt natürlich dramatischer.

Sportlich ist die Rechnung aufgegangen insofern war das ja auch so in Ordnung.

Last edited 1 Monat her by HHeinz
HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Kann es leider nicht mehr editieren. Wir hatten in der Regionligasaison Personalausgaben inkl. Sozialabgaben von insgesamt 5.313.809,89. Sicherlich eine typische Summe um in der Regionalliga gerade so über die Runden zu kommen (wie es mancher gerne dastellen will, da meine ich jetzt aber eher NoFan und nicht Bine1860).

Last edited 1 Monat her by HHeinz
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Mit welchem Geld? Das Darlehn war nur eine Sicherheit, da wurde kein Geld abgerufen (das erst dann 2019).
Es wurde 2017 mehrere Maßnahmen ergriffen, dass es weiter geht. Meines Erachtens wegen der Lizenz und um eine Insolvenz zu vermeiden, deines Erachtens um mehr Geld für Verpflichtungen zu haben. Belassen wir es dabei, für mich ist die Diskussion hiermit auch beendet. ..

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

Eine Insolvenz zu vermeiden und gleichzeitig sportlich nochmal handlungsfähiger zu werden wäre sicher nicht verkehrt.
Es stimmt dass das Geld erst viel später abgerufen wurde, nicht unbedingt ein Indiz dass man es zur Insolvenzvermeidung oder für die Lizenz benötigt hat, oder?

Im nachträglichen Lesen war ich vielleicht zu grob, dafür möchte ich mich bei Dir entschuldigen

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Ich hatte mich einfach durch das „das hast du erfunden“ angegriffen gefühlt, da ich eh schon wegen dem Eglinger seim Schmarrn sauer war.
Ja man hat die Insolvenz verhindert, durch eine positive Fortführungsprognose, dazu hat das Sicherheits-Darlehn gereicht (wie jetzt wieder die 6,3 Mio).
Es gab auch ein neues Zulassungsverfahren für die 4.Liga.
Um die Lizenz zu erhalten war vielleicht zu lapidar dahingesagt, wollte halt nicht wieder alles aufdröseln.

Leider ist es schwer noch Quellen zu finden:
https://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-1860-muenchen-vom-investor-versenkt-1.3533673

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nach-az-informationen-1860-reicht-lizenzunterlagen-fuer-regionalliga-ein.90a83562-b740-4c3d-93c3-8305afd91891.html

https://www.kicker.de/677559/artikel.

alles in allem ist passiert was passiert ist,man kann nur draus lernen.
Ich versuche zukünftig nicht mehr über die Stöckchen zu springen. Kann halt of nicht aus meiner Haut und muss versuchen, die groben Falschaussagen (hier die vom Eglinger) richtig zu stellen… #1860zuliebe

Eglinger Bua
Leser
Eglinger Bua (@eglingerbua)
1 Monat her
Reply to  Bine1860

 Bine1860 eigentlich wollte ich hier zu diesem Thema nichts mehr schreiben. Da du mir aber jetzt „grobe Falschaussagen“ unterstellst, sehe ich mich leider zu einer weiteren Stellungnahme diesbezüglich gezwungen.

Jeder kann hier den Kommentarverlauf vollständig nachlesen. In diesem Verlauf sehe ich mehrere Falschaussagen deinerseits, die da wären:

1. „Ist man insolvent bekommt man keine Lizenz und bekommt man keine Lizenz ist man insolvent, egal wie rum man es sieht, beides ist Mist
Und nein auch in der RL sind Schulden nicht egal…“

2. „nicht egal ist bei dir also was anderes wie
„wenn man versagt und insolvent geht gibt es halt eine Verbandsstrafe und Punktabzug“?
und wenn man insolvent ist wie soll man dann die Lizenzgebühr bezahlen und sei es nur 40.000 EUR?“

Das sind Aussagen die HHeinz bereits sachlich widerlegt hat. Die Aussagen mit der Lizenz sind schlichtweg falsch. Meinerseits kann ich keine „Falschaussagen“ erkennen. Dass wir bei einer Nichtaufnahme des Darlehens, die Insolvenz hätten anmelden müssen bzw. die KGaA, kann gut sein. Das weiß ich aber nicht sicher, da habe ich zu wenig Ahnung/Infos. Ich habe jedenfalls nie behauptet, dass wir ohne das Darlehen nicht insolvent gegangen wären. Man kann mir höchstens noch anlasten, dass die Transfererlöse von Prongracic und Weigl vielleicht von Ismaik einbehalten worden wären. Eingenommen hat das Geld die KGaA zuerst, aufgrund der Darlehen bei Ismaik hätte er evtl. ein Zugriffsrecht auf die Transfererlöse gehabt.

Mein Grundtenor war folgender, der dann in der anschließenden Diskussion leider etwas verzerrt wurde:

„Hätte man damals anstatt dem Darlehen bei der Bayerischen ein Darlehen bei Ismaik aufgenommen, wären jetzt die 2 Millionen Transfererlöse frei verfügbar. Klasse Reisinger.“

Natürlich komme ich jetzt 3 Jahre später dahergeschissen und gib an, rückwirkend alles besser zu wissen. Da jedoch dieses Darlehen jetzt vor kurzem fällig wurde und schon gewissermaßen in die aktuellen Finanzplanungen mitreinspielt, habe ich das ganze jetzt zu dem obigen Artikel „1860-Geschäftsführer mit optimistischer Finanzplanung“ kund getan.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Deine Falschaussage ist:
„Hätte man damals anstatt dem Darlehen bei der Bayerischen ein Darlehen bei Ismaik aufgenommen, wären jetzt die 2 Millionen Transfererlöse frei verfügbar. Klasse Reisinger.“

das sind 3 Falschaussagen drin, wie beim Überraschungsei.
Ich habs erklärt du hast nix
verstanden, möglicherweise gar ned alles gelesen oder du willst es nicht verstehen und dein 1.+2. ist eine Mischung aus meinen und Heinz‘ Aussagen. Lass es einfach, ich lass es jedenfalls

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Ich zitiere nochmal wörtlich (als Antwort an Bine1860):

Im nachträglichen Lesen war ich vielleicht zu grob, dafür möchte ich mich bei Dir entschuldigen

Den schlechten Eindruck hattest Du schon vorher, insofern hat sich doch gar nichts geändert.

Man macht sich in meinen Augen unnötig angreifbar wenn man „das Richtige“ will aber dafür die falschen Argumente bringt. Das Richtige in Anführungszeichen denn das ist ja eher subjektiv.

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Aber es gibt auch andere Beiträge die hier nicht zimperlich sind. Da schreibt jemand dann auch mal „Mist“ und ist vielleicht „tatsächlich so dämlich“. Mich stört das zugegeben nicht denn das hier ist ja das Internet.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Monat her

Trikotverkäufe von der Merchandising ist doch irgendwie ein grober Wiederspruch…

Eglinger Bua
Gast
Eglinger Bua (@guest_48879)
1 Monat her

Pfeifer:
“Wir wollen schauen, dass wir nicht auf das Thema Sicherheit zurückgreifen müssen, sondern unsere budgetäre Erwartungen übertreffen und somit nochmal das ein oder andere an anderer Stelle investieren können.”

Last edited 1 Monat her by Eglinger Bua
anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  Eglinger Bua

Es wird überprüft, ob es womöglich (!) nochmal Möglichkeiten gibt. Sehr bezeichnend auch die Körpersprache an der Stelle, Achselzucken.