Die Amateurmannschaften des TSV 1860 München dürfen auch künftig auf dem Trainingsgelände der Löwen trainieren. Darauf einigten sich Vertreter des TSV mit DFB-Vizepräsident Rainer Koch und DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

Aufgrund einer Auflage von DFB und DFL für die Nachwuchsleistungszentren hätten die Amateurmannschaften der Löwen auf andere Plätze ausweichen müssen. Abteilungsleiter Roman Beer kritisierte diese Regelung sofort. „Die Juniorenausbildung hat bei uns immer Vorrang“, meinte Beer. Die Plätze 3 und 4 würden ohnehin ausschließlich für das Nachwuchsleistungszentrum genutzt. Die Plätze 2 und 5 würden auf dem Belegungsplan über 50 Prozent von der Jugend belegt. Beer erläutert: „Unsere Jugend ist damit besser gestellt, als vom DFB mit drei Plätzen gefordert.“

Mittlerweile hat Abteilungsleiter Roman Beer gemeinsam mit NLZ-Leiter Manfred Paula, Dominik Kilpatrick (III. und IV. Herren) und Walter Kopp (Alte Herren) ein Konzept erarbeitet. Auch für die Zukunft wurde von Seiten der verschiedenen Fußball-Sparten der Löwen zugesichert, hinsichtlich der Platznutzung eine enge Abstimmung zu pflegen und dabei dem Nachwuchsbereich die oberste Priorität einzuräumen. Der DFB sieht das Konzept als praktikabel an. Das ist das Resultat eines Gesprächs zwischen 1860-Präsident Robert Reisinger, Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, Abteilungsleiter Roman Beer, NLZ-Leiter Manfred Paula und dem DFB-Vize-Präsident Rainer Koch sowie DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

„Konkret bedeutet dies, dass bei schlechter Witterung und dadurch nötiger Sperre der Naturrasen-Plätze auf dem Trainingsgelände der Amateur-Trainingsbetrieb eingeschränkt wird, um den Kunstrasenplatz auch abends für die NLZ-Mannschaften vollumfänglich nutzen zu können. Die Alten Herren werden dann – wie schon bisher praktiziert – ihre Trainingszeiten reduzieren oder zeitlich auf den späteren Abend verlagern. Für die III. und IV. Mannschaft wird in diesen Fällen der Trainingsbetrieb auf dem Kunstrasenplatz der Städtischen Sportanlage an der St.-Martin-Straße 35 in Obergiesing stattfinden, dessen Nutzung den Löwen-Amateuren dank der Zustimmung des Sportamts und der SpVgg 1906 Haidhausen ermöglicht wird“, schreibt der TSV 1860 München.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
0 0 vote
Article Rating
2 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
6 Monate her

Mir gefällt wie beim „neuen“ TSV erledigt wird, was zu erledigen ist. Geräuschlos und erst das Ergebnis geht nach draußen.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her

Danke für die Info., Arik. Sehr schön, immens wichtig u. gut, dass unser Nachwuchs weitertrainieren kann u. auch die Amateurmannschaften, je nach Möglichkeit, für unseren Nachwuchs ausweichen o. sich zeitlich verlagern. Toll, dass unser Verein um Roman Beer, Manfred Paula u. Robert Reisinger die Sache bezüglich der Coronaauflagen mit einem vermutlich gut durchdachten Trainings-/Hygienekonzept schnell u. richtig angepackt haben u. hochrangige Vertreter des DFB davon überzeugen konnten, dass unser Nachwuchstraining auch in Coronazeiten unter Einhaltung der Auflagen sicher u. zuverlässig weitergeführt werden kann. So wird uns im so wichtigen Nachwuchsbereich, dem NLZ, nicht das Wasser abgegraben. Sehr gut!!! 👍👏💙🦁💙✌