Der 1. FC Saarbrücken stellt dem TSV 1860 München 1.200 Tickets für das Relegationsspiel am 24. Mai 2018 zur Verfügung. Das Pflichtkontingent hätte laut den Regularien des DFB zehn Prozent betragen. Das wären bei einem offiziellen Fassungsvermögen von 8.400 Plätzen (550 überdachte Sitzplätze und 7.800 unüberdachte Stehplätze) lediglich 840 Karten gewesen. Im April sprach der 1. FC Saarbrücken sogar davon, das aktuell nur 6.800 Zuschauer zugelassen seien. Untergebracht sind die Gästefans im Block A.

Blockplan Hermann-Neuberger-Stadion

Gästeblock A hat Kapazität von 1.200 Stehplätzen

Dass die Saarbrücker nun den Löwenfans ein deutlich höheres Kontingent zur Verfügung stellen, war abzusehen. Denn der Gästeblock A hat eine Kapazität von 1.200 Stehplätzen. Es hätte deshalb durchaus einen faden Beigeschmack gehabt, wenn man sich im Saarland für das Pflichtkontingent entschieden hätte. Denn füllen kann man diesen Block ohnehin nur mit Gästefans. Auch wirtschaftlich gesehen wäre dies natürlich Unsinn gewesen, wenn man auf die Einnahmen verzichtet hätte. Nichts desto trotz hätten die Saarbrücker das Kontingent minimieren können.

Titelbild: Das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen, Saarland © Amber16

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m1i8c6h0l

Weiss man schon, wann es die Karten geben soll? Eine offizielle Mitteilung von 60 gibts leider noch nicht. Ich hab nur die Info bzgl Heimspiel vom ticketing bekommen !

serkan

Sieht nicht unbedingt nach einem Hexenkessel aus. Einen ganz informativen Vergleich beider Mannschaften hab ich beim Wochenanzeiger gesehen: http://www.wochenanzeiger.de/article/204494.html Warum Biero meint, wir wären nur Außenseiter, erschließt sich mir daraus allerdings auch nicht. Wenn im DFB-Pokal-Halbfinale Bielefeld gegen Dortmund spielt, dann ist klar wer der Außenseiter ist. Spielen zwei Regionalligameister, die beide mit sattem Vorsprung und nahezu gleicher Punkt und Tordifferenz durch sind, gegeneinander, gibt es meiner Meinung nach keine Außenseiterrolle.

tante-tornante

Ist zwar auch eine Binsenweisheit, aber dennoch…

Das mit der “Außenseiterrolle” – egal für wen – halte ich auch für Quatsch. Beide sind Meister und in den Reli-Spielen brauchst auf alle Fälle gute Nerven, ruhiges Blut und a bisserl Glück natürlich auch.

In Saarbrücken bzw. Völklingen sollten wir unbedingt ein frühes Gegentor vermeiden und möglichst ein Tor schießen. Hart dagegen halten und wenn nötig auch mal ein bisserl “dreckig” sein. Endspiele sind selten schön, der größere Wille entscheidet oft den Ausgang, da können ein paar abgezockte Typen nicht schaden. Die hätten wir mit Mölders und Gebahrt und Mauer…

Also denn, lasst die Spiele starten!